Benjamin Appel
Der Garten ist wie der Keller, nur oben und draußen, 2025
Öl auf Leinwand
40 × 30 cm
Unikat
2.600 € netto zzgl. 7 % MwSt
„Als Erstes“, so Benjamin Appel, „habe ich ein gelbes, ein blaues, ein violettes, ein weißes und ein orangenes Rechteck auf die Leinwand aufgetragen. Dann habe ich nacheinander ein grünes, ein braunes, ein dunkelgrünes, ein hellblaues, ein dunkelblaues sowie ein rosafarbenes Rechteck hinzugefügt. Danach habe ich ein rotes, eines mit einem Farbverlauf von Hellblau zu Rosa, eines mit einem Farbverlauf von Weiß zu Gelb, eines mit einem Farbverlauf von Hellblau zu Gelb, ein rotbraunes, ein hellgrünes und ein violettes hinzugefügt. Anschließend habe ich ein rotes, ein silbergraues, ein ultramarinblaues und ein orangenes Rechteck aufgetragen und diese mit einem gelben, einem blassvioletten, einem karminroten, einem pastellvioletten und einem hellgrünen halb verdeckt. Daraufhin habe ich ein hellgelbes, ein pinkes, ein weinrotes, ein rosafarbenes und ein rotes aufgetragen und eines mit einem Farbverlauf von Lila zu Rot. Die letzte Fläche, die ich aufgetragen habe, hat als Abweichung vom Rechteck eine Rundung.“
Benjamin Appel ist in Augsburg geboren, in Ecuador aufgewachsen und lebt heute in Leipzig. Seine Arbeiten wurden unter anderem in Einzelausstellungen in der Kunsthalle Mannheim, dem MAC Museo de Arte Contemporáneo de Chile, dem Museum of Art in Guangzhou in China, dem H2 – Zentrum für Gegenwartskunst in Augsburg, der Galerie Stadt Sindelfingen und dem CAC Centro de Arte Contemporáneo de Quito gezeigt. Darüber hinaus war er u. a. in Gruppenausstellungen in der Kunsthalle Basel, der Kunsthalle Recklinghausen, dem ZKM in Karlsruhe und der Städtischen Galerie in Karlsruhe vertreten. Er wird von der Galerie ASPN in Leipzig, der Galerie PIFO in Beijing und der Galerie Grölle in Düsseldorf vertreten. Aktuell arbeitet er an Ausstellungen für das Osthaus Museum in Hagen, die Stiftung Wortelkamp sowie für die Galerie ASPN.
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Benjamin Appel
Der Dachboden ist wie der Keller, nur weiter oben, 2025
Öl auf Leinwand
40 × 30 cm
Unikat
2.600 € netto zzgl. 7 % MwSt
„Als Erstes“, so Benjamin Appel, „habe ich ein gelbes, ein blaues, ein violettes, ein weißes und ein orangenes Rechteck auf die Leinwand aufgetragen. Dann habe ich nacheinander ein grünes, ein braunes, ein dunkelgrünes, ein hellblaues, ein dunkelblaues sowie ein rosafarbenes Rechteck hinzugefügt. Danach habe ich ein rotes, eines mit einem Farbverlauf von Hellblau zu Rosa, eines mit einem Farbverlauf von Weiß zu Gelb, eines mit einem Farbverlauf von Hellblau zu Gelb, ein rotbraunes, ein hellgrünes und ein violettes hinzugefügt. Anschließend habe ich ein rotes, ein silbergraues, ein ultramarinblaues und ein orangenes Rechteck aufgetragen und diese mit einem gelben, einem blassvioletten, einem karminroten, einem pastellvioletten und einem hellgrünen halb verdeckt. Daraufhin habe ich ein hellgelbes, ein pinkes, ein weinrotes, ein rosafarbenes und ein rotes aufgetragen und eines mit einem Farbverlauf von Lila zu Rot. Die letzte Fläche, die ich aufgetragen habe, hat als Abweichung vom Rechteck eine Rundung.“
Benjamin Appel ist in Augsburg geboren, in Ecuador aufgewachsen und lebt heute in Leipzig. Seine Arbeiten wurden unter anderem in Einzelausstellungen in der Kunsthalle Mannheim, dem MAC Museo de Arte Contemporáneo de Chile, dem Museum of Art in Guangzhou in China, dem H2 – Zentrum für Gegenwartskunst in Augsburg, der Galerie Stadt Sindelfingen und dem CAC Centro de Arte Contemporáneo de Quito gezeigt. Darüber hinaus war er u. a. in Gruppenausstellungen in der Kunsthalle Basel, der Kunsthalle Recklinghausen, dem ZKM in Karlsruhe und der Städtischen Galerie in Karlsruhe vertreten. Er wird von der Galerie ASPN in Leipzig, der Galerie PIFO in Beijing und der Galerie Grölle in Düsseldorf vertreten. Aktuell arbeitet er an Ausstellungen für das Osthaus Museum in Hagen, die Stiftung Wortelkamp sowie für die Galerie ASPN.
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Florian Balze
Märkisches Viertel 6 2430_1, 2025
Schellacktusche, Pigment auf Gelatinesilberabzug
30 × 24 cm
Gerahmt
Unikat
850 € netto zzgl. 7 % MwSt
100 € Rahmen
In seiner künstlerischen Praxis greift Florian Balze die Moderne des 20. Jahrhunderts auf, hinterfragt dabei jedoch die Behauptung von Autonomie und Genialität, indem er Anklänge von angewandter Kunst, Design, Architektur und Dekoration einfließen lässt. Dies findet meist mit deutlichem Objekt- und Materialbezug statt, in Reliefs und raumgreifenden Plastiken. Die beiden Jahresgaben stammen hingegen aus einer Serie von 2024/25, in der Balze mit Analogfotografien von Berliner Wohnblocks der Nachkriegsmoderne arbeitete, die er mit einer Großformatkamera aufnahm und anschließend im Labor auf Barytpapier abzug. Diese Bilder übermalte er danach mit Anleihen beim Abstrakten Expressionismus und mit zufallsgesteuerten Techniken wie etwa der Lavage. Zwei sehr unterschiedliche Ausformungen der Nachkriegsmoderne überlagern und durchdringen sich dabei: einerseits Autonomie, ja Vergeistigung in Abstraktion und Informel, andererseits die pragmatische Anwendung im sozialen Wohnungsbau.
Florian Balze wurde 1969 in Augsburg geboren und studierte von 1993 bis 2000 an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Prof. Fridhelm Klein und Prof. Ben Willikens sowie 1995/96 an der École des Beaux-Arts in Paris bei Prof. Bernard Piffaretti. Mit einem DAAD-Stipendium absolvierte er 2000/2001 den MA Fine Arts am Goldsmiths College in London. Stipendien in Monflanquin (F) und Paris schlossen sich an. Seit 2003 lebt und arbeitet er in Berlin. 2008 kehrte er für eine Einzelausstellung in der Städtischen Galerie im Höhmannhaus nach Augsburg zurück, 2019 kuratierte er die Gruppenausstellung „Modern vormodern“ im Kunstverein Augsburg. 2008 und 2011 realisierte er in Frankreich Kunst-am-Bau-Installationen und gestaltete seit 2017 mehrere S-Bahn-Stationen in Hamburg.
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Florian Balze
Tegel 4 2430_1, 2025
Schellacktusche, Pigment und Sprühfarbe auf Gelatinesilberabzug
30 × 24 cm
Gerahmt
Unikat
850 € netto zzgl. 7 % MwSt
100 € Rahmen
In seiner künstlerischen Praxis greift Florian Balze die Moderne des 20. Jahrhunderts auf, hinterfragt dabei jedoch die Behauptung von Autonomie und Genialität, indem er Anklänge von angewandter Kunst, Design, Architektur und Dekoration einfließen lässt. Dies findet meist mit deutlichem Objekt- und Materialbezug statt, in Reliefs und raumgreifenden Plastiken. Die beiden Jahresgaben stammen hingegen aus einer Serie von 2024/25, in der Balze mit Analogfotografien von Berliner Wohnblocks der Nachkriegsmoderne arbeitete, die er mit einer Großformatkamera aufnahm und anschließend im Labor auf Barytpapier abzug. Diese Bilder übermalte er danach mit Anleihen beim Abstrakten Expressionismus und mit zufallsgesteuerten Techniken wie etwa der Lavage. Zwei sehr unterschiedliche Ausformungen der Nachkriegsmoderne überlagern und durchdringen sich dabei: einerseits Autonomie, ja Vergeistigung in Abstraktion und Informel, andererseits die pragmatische Anwendung im sozialen Wohnungsbau.
Florian Balze wurde 1969 in Augsburg geboren und studierte von 1993 bis 2000 an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Prof. Fridhelm Klein und Prof. Ben Willikens sowie 1995/96 an der École des Beaux-Arts in Paris bei Prof. Bernard Piffaretti. Mit einem DAAD-Stipendium absolvierte er 2000/2001 den MA Fine Arts am Goldsmiths College in London. Stipendien in Monflanquin (F) und Paris schlossen sich an. Seit 2003 lebt und arbeitet er in Berlin. 2008 kehrte er für eine Einzelausstellung in der Städtischen Galerie im Höhmannhaus nach Augsburg zurück, 2019 kuratierte er die Gruppenausstellung „Modern vormodern“ im Kunstverein Augsburg. 2008 und 2011 realisierte er in Frankreich Kunst-am-Bau-Installationen und gestaltete seit 2017 mehrere S-Bahn-Stationen in Hamburg.
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Sarah Bogner
Moonlight Madonna, 2022
Linolschnitt
51 × 37 cm
Ungerahmt
Auflage 13
530 € netto zzgl. 7 % MwSt
Obwohl Sarah Bogner Figuren malt, die an Pferde erinnern, ist sie keine Pferdemalerin. Sie malt Licht, Farbe und Raum. Malerei. Ihre Figuren haben Freunde, die ihren Körpern entwachsen, und seltsame Visagen: Sie rauchen und schauen. Sie sind ihre Gefährten und Bilderfahrzeuge. Sie sind in den Höhlen von Lascaux zu Hause, auf den Fresken der Renaissance und in den Salons der klassischen Moderne.
Das Blatt „Moonlight Madonna“ ist ein dreifarbiger Linolschnitt in einer Auflage von 13 Stück, handgedruckt auf Büttenpapier.
Sarah Bogner lebt und arbeitet als Malerin und Verlegerin in Wien. Sie studierte Bildende Kunst an der Akademie der Bildenden Künste in München sowie Elektroakustische Musik an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Sie war Mitglied von drei Bands: Hellfire, Apparat Hase und Steak. Ihre Malerei zeigt rosa Pferde und Stillleben mit Früchten und Pflanzen. Die Werke von Sarah Bogner befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen und wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt, darunter in Zürich, Paris, New York, München, Heppenheim, Innsbruck und Wien.
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Natalie Brehmer
Track 10, 2025
Tartan, recycled, handbemalt, handgemachter Aluminiumrahmen
40,1 × 28,6 × 4 cm
Gerahmt
Serie aus Originalen
2.056,07 € netto zzgl. 7 % MwSt
„Track Tartan“ – gefertigt aus recyceltem, handbemaltem Material und gefasst in einen handgearbeiteten Aluminiumrahmen – verweist auf die ikonische Struktur der Tartanbahn, deren Einführung sportlichen Fortschritt und neue Geschwindigkeit markierte. Beide Arbeiten stehen exemplarisch für Brehmers Praxis, in der Motive ihres Zyklus „Confronting Careers“ nachhallen: das Aufeinandertreffen von Sport und Kunst, familiären Erwartungen und eigenem Anspruch. Ausgangspunkt bleibt die Geschichte ihres Vaters, Langstreckenläufer bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt, geprägt von technologischen wie gesellschaftlichen Umbrüchen.
Natalie Brehmer ist eine deutsch-polnische Künstlerin, die in Berlin und im Bayerischen Wald lebt. Sie arbeitet mit den Medien Fotografie, Installation und experimentelle Glasarbeiten. Ihre interdisziplinäre Praxis ist geprägt von Studien in Kommunikations- und Urban Design sowie Bildender Kunst an den Akademien in Stuttgart und Nürnberg. 2023 schloss sie als Meisterschülerin bei Prof. Jorinde Voigt und Prof. Ricarda Roggan ab. Brehmer stellte u. a. in der Staatsgalerie Stuttgart, im ZK/U Berlin und im Württembergischen Kunstverein aus. Ihre Arbeit wurde mit zahlreichen Stipendien und Preisen ausgezeichnet, darunter „Junge Kunst und neue Wege“ des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und die „Förderkoje“ der Art Cologne.
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Lu Cheng
Façade#4 (There Will Come Soft Rains), 2025
Buntstift auf Papier, gebrannter Ton, Stahlgitter, Drähte
67 cm × 40 cm × 5 cm
Unikat
1.450 € netto zzgl. 7 % MwSt
Lu Cheng ist eine multidisziplinäre Künstlerin, die Skulptur, Installation und Raumforschung auf poetische und reflektierende Weise miteinander verbindet. In ihren Arbeiten untersucht sie biomorphe Formen, prozessuale Entwicklungen sowie die Beziehung zwischen organischen und konstruierten Strukturen. Ihre Keramik- und Metallinstallationen wachsen dynamisch in den Raum hinein und thematisieren Fragilität, Widerstandsfähigkeit und Transformation, sodass die Arbeiten die kontinuierliche Veränderung hybrider Körper und Strukturen sichtbar machen. Der Herstellungsprozess entsteht aus dem Zusammenspiel zwischen bewusster Handwerkskunst und organischer Evolution. In ihren Installationen verschmelzen konstruierte und organische Elemente zu biomorphen Systemen, deren poröse Strukturen die Grenzen zwischen architektonischer Form und natürlichem Wachstum auflösen.
Lu Cheng (*1996) lebt und arbeitet in München. Sie studierte Industriedesign an der China Academy of Art in Shanghai und absolvierte 2017–2025 ihr Diplom in Freier Kunst an der Kunstakademie München als Meisterschülerin bei Prof. Peter Kogler. Ihre Arbeiten wurden u. a. in der Nina Mielcarczyk Gallery in Leipzig, der Galerie Heldenreizer Contemporary in München, der Kunsthalle Memmingen, im Keramion Museum in Frechen, im Sculpture Park Graz, auf der Parallel Vienna sowie in zahlreichen Off-Spaces gezeigt. Sie erhielt den Simacek Award (2023), den Oberbayerischen Förderpreis für Angewandte Kunst (2024) und den Bayerischen Atelierpreis (2025) und wurde u. a. durch ein DAAD-Stipendium, die Rocabella Skulptur-Residency (FR) und die Erwin-und-Gisela-von-Steiner-Stiftung gefördert.
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Lu Cheng
Untitled (There Will Come Soft Rains), 2025
Acryl, Buntstift auf Papier
14,8 cm × 21 cm
Unikat
450 € netto zzgl. 7 % MwSt
Lu Cheng ist eine multidisziplinäre Künstlerin, die Skulptur, Installation und Raumforschung auf poetische und reflektierende Weise miteinander verbindet. In ihren Arbeiten untersucht sie biomorphe Formen, prozessuale Entwicklungen sowie die Beziehung zwischen organischen und konstruierten Strukturen. Ihre Keramik- und Metallinstallationen wachsen dynamisch in den Raum hinein und thematisieren Fragilität, Widerstandsfähigkeit und Transformation, sodass die Arbeiten die kontinuierliche Veränderung hybrider Körper und Strukturen sichtbar machen. Der Herstellungsprozess entsteht aus dem Zusammenspiel zwischen bewusster Handwerkskunst und organischer Evolution. In ihren Installationen verschmelzen konstruierte und organische Elemente zu biomorphen Systemen, deren poröse Strukturen die Grenzen zwischen architektonischer Form und natürlichem Wachstum auflösen.
Lu Cheng (*1996) lebt und arbeitet in München. Sie studierte Industriedesign an der China Academy of Art in Shanghai und absolvierte 2017–2025 ihr Diplom in Freier Kunst an der Kunstakademie München als Meisterschülerin bei Prof. Peter Kogler. Ihre Arbeiten wurden u. a. in der Nina Mielcarczyk Gallery in Leipzig, der Galerie Heldenreizer Contemporary in München, der Kunsthalle Memmingen, im Keramion Museum in Frechen, im Sculpture Park Graz, auf der Parallel Vienna sowie in zahlreichen Off-Spaces gezeigt. Sie erhielt den Simacek Award (2023), den Oberbayerischen Förderpreis für Angewandte Kunst (2024) und den Bayerischen Atelierpreis (2025) und wurde u. a. durch ein DAAD-Stipendium, die Rocabella Skulptur-Residency (FR) und die Erwin-und-Gisela-von-Steiner-Stiftung gefördert.
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Andreas Chwatal
E24 Das Unberührte / B8, 2018
Ink wash on paper
29,6 × 21 cm
Ungerahmt
Unikat
2.300 € netto zzgl. 7 % MwSt
In seinen Zeichnungen, Malereien und Installationen arbeitet Andreas Chwatal mit kontrollierten Zufällen, formaler Präzision und poetischer Vieldeutigkeit vor allem zu Themen des queeren Lebens und des Verhältnisses von Natur und Urbanität. Dabei interessiert ihn insbesondere im Medium der Tusche-Pinselzeichnung das Spannungsfeld zwischen künstlerischer Setzung und natürlicher Belassenheit. Die beiden im Kunstverein Augsburg zu sehenden Arbeiten entstammen einer Serie von Tierporträts, die aus Chwatals Auseinandersetzung mit der Philosophie J. J. Rousseaus hervorgingen. Durch die minutiöse Ausarbeitung werden Frosch und Strauß zu Charakterstudien.
Andreas Chwatal (*1982) lebt und arbeitet in Berlin und München. Er studierte von 2006 bis 2013 in der Klasse von Prof. Markus Oehlen an der AdBK München. Er erhielt zahlreiche Stipendien, darunter Aufenthalte an der Villa Concordia in Bamberg (2022), dem Centro Tedesco di Studi Veneziani in Venedig (2022), der Cité Internationale des Arts in Paris (2014) und das USA-Stipendium des Freistaats Bayern (2023/2024). Seine Arbeiten waren in Einzelausstellungen u. a. bei Jo Van de Loo in München sowie in der Neuen Residenz Bamberg zu sehen. Chwatal war an Gruppenausstellungen im Lenbachhaus München und der Bundeskunsthalle Bonn beteiligt. Seit 2025 arbeitet er auch mit der bildenden Künstlerin Maria Justus zusammen und zeigte mit ihr in der Ausstellungsreihe „Groundfloor Playground“.
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Andreas Chwatal
E24 Das Unberührte / B5, 2018
Ink wash on paper
29,6 × 21 cm
2.300 € netto zzgl. 7 % MwSt
In seinen Zeichnungen, Malereien und Installationen arbeitet Andreas Chwatal mit kontrollierten Zufällen, formaler Präzision und poetischer Vieldeutigkeit vor allem zu Themen des queeren Lebens und des Verhältnisses von Natur und Urbanität. Dabei interessiert ihn insbesondere im Medium der Tusche-Pinselzeichnung das Spannungsfeld zwischen künstlerischer Setzung und natürlicher Belassenheit. Die beiden im Kunstverein Augsburg zu sehenden Arbeiten entstammen einer Serie von Tierporträts, die aus Chwatals Auseinandersetzung mit der Philosophie J. J. Rousseaus hervorgingen. Durch die minutiöse Ausarbeitung werden Frosch und Strauß zu Charakterstudien.
Andreas Chwatal (*1982) lebt und arbeitet in Berlin und München. Er studierte von 2006 bis 2013 in der Klasse von Prof. Markus Oehlen an der AdBK München. Er erhielt zahlreiche Stipendien, darunter Aufenthalte an der Villa Concordia in Bamberg (2022), dem Centro Tedesco di Studi Veneziani in Venedig (2022), der Cité Internationale des Arts in Paris (2014) und das USA-Stipendium des Freistaats Bayern (2023/2024). Seine Arbeiten waren in Einzelausstellungen u. a. bei Jo Van de Loo in München sowie in der Neuen Residenz Bamberg zu sehen. Chwatal war an Gruppenausstellungen im Lenbachhaus München und der Bundeskunsthalle Bonn beteiligt. Seit 2025 arbeitet er auch mit der bildenden Künstlerin Maria Justus zusammen und zeigte mit ihr in der Ausstellungsreihe „Groundfloor Playground“.
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Pierre-Yves Delannoy
Weihnachtskostüm ohne Füllung, 2025
Postkarte (aus der WG), Pappe, Baumwolle, gegossenes Aluminium
20 × 13 × 1 cm
Unikat
500 € netto zzgl. 7 % MwSt
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Pierre-Yves Delannoy sammelt, sucht, sät und lädt ein. Seine Praxis bewegt sich zwischen Video und Performance, Körper und Stadt, Textilien und Architektur. Aus Sammlungen alltäglicher Dinge und Phänomene entstehen seine poetisch-humorvollen Arbeiten in einem Prozess des Wiederverwendens, der Zweckentfremdung und der Reparatur. Dabei beschäftigen ihn kollektive Erinnerung, vergessene Praktiken und intime Erzählungen. Sein Ansatz ist dabei sanft, freundlich und zugänglich.
Pierre-Yves Delannoy studierte Architektur, Bildende Kunst und Performance an der TUM in Deutschland, der ENSAPC in Frankreich, der KASK in Belgien sowie als Praktikant am CENTEX in Chile. 2019 schloss er sein Architekturstudium an der École nationale supérieure d’architecture de Versailles ab. 2025 beendete er sein Kunststudium als Meisterschüler in der Klasse von Julian Rosefeldt an der Akademie der Bildenden Künste München. 2025 erhielt er den Preis zum Diplom der Erwin-und-Gisela-von-Steiner-Stiftung, den Gerhard-Müller-Rischart-Gedächtnispreis sowie den Bayerischen Atelierpreis. Seine Arbeiten wurden unter anderem im Kunstverein München, in der Lothringer Halle 13 in München, im Kunsthaus Kaufbeuren, in der Kunsthalle Trier sowie in Paraguay, Mexiko und Belgien gezeigt.
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Pierre-Yves Delannoy
Keep it real (embroideries on cachier's ticket), 2025
Baumwolle, Thermopapier
15 × 8 cm
Ungerahmt
Unikat
450€ netto zzgl. 7 % MwSt
Pierre-Yves Delannoy sammelt, sucht, sät und lädt ein. Seine Praxis bewegt sich zwischen Video und Performance, Körper und Stadt, Textilien und Architektur. Aus Sammlungen alltäglicher Dinge und Phänomene entstehen seine poetisch-humorvollen Arbeiten in einem Prozess des Wiederverwendens, der Zweckentfremdung und der Reparatur. Dabei beschäftigen ihn kollektive Erinnerung, vergessene Praktiken und intime Erzählungen. Sein Ansatz ist dabei sanft, freundlich und zugänglich.
Pierre-Yves Delannoy studierte Architektur, Bildende Kunst und Performance an der TUM in Deutschland, der ENSAPC in Frankreich, der KASK in Belgien sowie als Praktikant am CENTEX in Chile. 2019 schloss er sein Architekturstudium an der École nationale supérieure d’architecture de Versailles ab. 2025 beendete er sein Kunststudium als Meisterschüler in der Klasse von Julian Rosefeldt an der Akademie der Bildenden Künste München. 2025 erhielt er den Preis zum Diplom der Erwin-und-Gisela-von-Steiner-Stiftung, den Gerhard-Müller-Rischart-Gedächtnispreis sowie den Bayerischen Atelierpreis. Seine Arbeiten wurden unter anderem im Kunstverein München, in der Lothringer Halle 13 in München, im Kunsthaus Kaufbeuren, in der Kunsthalle Trier sowie in Paraguay, Mexiko und Belgien gezeigt.
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Austin Eddy
Anxiety, 2024
Lithographie
51 × 65 cm
Ungerahmt
Auflage 15
2.000 € netto zzgl. 7 % MwSt
Austin Eddy formuliert in seinem Werk Widersprüche, greift auf Traditionen der klassischen Moderne zurück und bearbeitet die Balance zwischen Figuration und Abstraktion. Motivisch spielen Vögel, Fische und Blumen in seinen Arbeiten die Hauptrolle. Diese figurativen Elemente entfalten sich zu Stillleben, Landschaften und Stadtansichten. In kräftigen Farben gearbeitet und mit verschiedenen Texturen des Farbauftrags moduliert, treten die Bildelemente in ein perspektivisches Miteinander, in ein Geflecht von Linien und Flächen und werden so zu einem komplexen Gefüge räumlicher Überlagerungen. Tatsächlich geht es dem Künstler weniger um einen spontanen Ausdruck von Naturverbundenheit, sondern vielmehr um eine Auseinandersetzung damit, wie Natur in der Kunst sich vermittelt.
Austin Eddy ,in Brooklyn, New York, ansässig, erhielt 2010 seinen Bachelor of Fine Arts im Fach Malerei an der School of the Art Institute of Chicago. Sein Werk wurde seither international in zahlreichen Einzelausstellungen präsentiert; die folgenden zeigen eine Auswahl seines umfangreichen Ausstellungsschaffens: Noch bis 18. Januar ist seine Ausstellung im Museum Penzberg zu sehen. 2025 stellte er ferner in der Kunst Kunz Gallery in München aus. Im Jahr 2023 fanden u.a. Ausstellungen bei 12.26 in Dallas, bei Livie Fine Art in Zürich sowie in der Berggruen Gallery in San Francisco statt. Auch 2022 war von einer Reihe wichtiger Präsentationen geprägt: „The Immutable Traveler“ bei Knust Kunz in München, eine Ausstellung bei Tif Sigfrids in Athens, Georgia, sowie „Crossing The Bar“ in der Galerie Eva Presenhuber auf Antiparos. In Dijon wurden seine sine Arbeiten unter dem Titel „Sad Landscapes“ im Le Consortium, Académie Conti, kuratiert von Eric Troncy, gezeigt. Darüber hinaus präsentierte er „Huddled at the Edge of Night“, kuratiert von Ugo Rondinone im Raum 39 Great Jones in New York. Weitere Stationen waren die Marfa Invitational in Zusammenarbeit mit der Baldwin Gallery in Marfa, Texas, sowie „Above The House Where Paul Verlaine Died“ bei 12.26 in Dallas. Das Jahr schloss mit der Ausstellung „Selected Poems“ in der Galerie Eva Presenhuber in New York.
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Austin Eddy
Night Owl, 2024
Lithographie
65 × 51 cm
2.000 € netto zzgl. 7 % MwSt
Austin Eddy formuliert in seinem Werk Widersprüche, greift auf Traditionen der klassischen Moderne zurück und bearbeitet die Balance zwischen Figuration und Abstraktion. Motivisch spielen Vögel, Fische und Blumen in seinen Arbeiten die Hauptrolle. Diese figurativen Elemente entfalten sich zu Stillleben, Landschaften und Stadtansichten. In kräftigen Farben gearbeitet und mit verschiedenen Texturen des Farbauftrags moduliert, treten die Bildelemente in ein perspektivisches Miteinander, in ein Geflecht von Linien und Flächen und werden so zu einem komplexen Gefüge räumlicher Überlagerungen. Tatsächlich geht es dem Künstler weniger um einen spontanen Ausdruck von Naturverbundenheit, sondern vielmehr um eine Auseinandersetzung damit, wie Natur in der Kunst sich vermittelt.
Austin Eddy ,in Brooklyn, New York, ansässig, erhielt 2010 seinen Bachelor of Fine Arts im Fach Malerei an der School of the Art Institute of Chicago. Sein Werk wurde seither international in zahlreichen Einzelausstellungen präsentiert; die folgenden zeigen eine Auswahl seines umfangreichen Ausstellungsschaffens: Noch bis 18. Januar ist seine Ausstellung im Museum Penzberg zu sehen. 2025 stellte er ferner in der Kunst Kunz Gallery in München aus. Im Jahr 2023 fanden u.a. Ausstellungen bei 12.26 in Dallas, bei Livie Fine Art in Zürich sowie in der Berggruen Gallery in San Francisco statt. Auch 2022 war von einer Reihe wichtiger Präsentationen geprägt: „The Immutable Traveler“ bei Knust Kunz in München, eine Ausstellung bei Tif Sigfrids in Athens, Georgia, sowie „Crossing The Bar“ in der Galerie Eva Presenhuber auf Antiparos. In Dijon wurden seine sine Arbeiten unter dem Titel „Sad Landscapes“ im Le Consortium, Académie Conti, kuratiert von Eric Troncy, gezeigt. Darüber hinaus präsentierte er „Huddled at the Edge of Night“, kuratiert von Ugo Rondinone im Raum 39 Great Jones in New York. Weitere Stationen waren die Marfa Invitational in Zusammenarbeit mit der Baldwin Gallery in Marfa, Texas, sowie „Above The House Where Paul Verlaine Died“ bei 12.26 in Dallas. Das Jahr schloss mit der Ausstellung „Selected Poems“ in der Galerie Eva Presenhuber in New York.
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Carsten Fock
untitled, 2022
Pastel auf Papier (Hahnemuehle)
40 × 30 cm
2.200 € netto zzgl. 7 %MwSt
150 € Rahmen (Museumsglas)
Zwischen September 2020 und Januar 2021, in der zweiten Corona-Welle, entstand im dänischen Vejby eine Reihe von mittelgroßen Papierarbeiten, sämtlich mit den Fingern gezeichnet. Diese gegenstandslosen Zeichnungen markieren einen klaren Bruch mit Focks künstlerischer Praxis. In diesem Werkzyklus geht es um die sowohl künstlerische wie auch existenzielle Frage: Was brauche ich? Was muss ich gehen lassen? Es geht nicht um das, was war oder kommt, sondern nur um das, was ist. Man spürt auf diesen Arbeiten die formale Auflösung, das buchstäbliche Loslassen von Erwartungen, Vor- und Nachbildern, vom Wissen um Kunstgeschichte und Malereizitate. Focks Malerei blickt auf den Horizont, registriert oder erinnert Lichtverhältnisse, Farben, die Witterung, Tageszeiten, Temperaturen. Es geht um ganz rudimentäre, physische Wahrnehmungen, aus denen die Malerei wie eine Essenz entwickelt wird. Die Bilder, die in Vejby entstehen, sind bodenlos. Fock schafft schier unendliche Farbräume, Landschaftsmalerei, aus der die Landschaft verschwindet oder zumindest auf einen Nullpunkt gebracht wird. (aus: Oliver Koerner von Gustorf)
Carsten Fock lebt und arbeitet in Bamberg, Deutschland, sowie in Wien, Österreich. Sein Werk wurde in den vergangenen Jahren international in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert; die folgenden stellen eine Auswahl seit 2019 dar.
Zu seinen jüngeren Einzelausstellungen zählen „SOFTNESS OF BEING“, gezeigt 2025 bei Zeller van Almsick im Schloss Hollenburg, sowie mehrere Präsentationen des Jahres 2024, darunter „Psyche und Landschaft“ bei Zeller van Almsick in Wien, „Da stehen wir sprachlos am Fenster“ im Projektraum Die Möglichkeit einer Insel in Berlin, „Du bist zu high, ich bin zu low“ in der Wolfgang Jahn Galerie in München und „Elephant’s Breath“ bei Kolster at Home in Köln. 2023 waren u. a. „INNER LIGHT“ im Rahmen von Jüdischer Kultur und Gemeinschaft in Frankfurt am Main, „SEABIRD“ bei Achenbach Hagemeier in Düsseldorf und „VINTEREN“ in der Knust Kunz Gallery in München zu sehen. In den Jahren davor zeigte Fock unter anderem „Painting and Its Discontents“ bei Collectors Agenda in Wien und „Zum Meer“ in der Wolfgang Jahn Galerie in Landshut (2022), „Vejby“ in der Jochen Hempel Galerie in Leipzig (2021), „Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens“ im CCA Andratx sowie „NATURE IS COOL, STAVROS“ bei Achenbach Hagemeier in Düsseldorf (beide 2020) sowie die Ausstellung „Neue Landschaften“ in der Galerie Sabine Knust in München (2019).
Auch in Gruppenausstellungen war Focks Werk regelmäßig vertreten: 2025 zeigte Knust Kunz in München die Ausstellung „Licht, Land und das Unsichtbare“. 2024 war er im Kunstverein Augsburg zu sehen. Weitere Präsentationen umfassen „Farbe ist Programm“ in der Bundeskunsthalle Bonn (2022), „Fugen“ im Projektraum Die Möglichkeit einer Insel in Berlin (2021) sowie „AoD“ im CCA Andratx (2019).
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Carsten Fock
untitled, 2022
Pastel auf Papier (Hahnemuehle)
40 × 30 cm
2.200 € netto zzgl. 7 %MwSt
150 € Rahmen (Museumsglas)
Zwischen September 2020 und Januar 2021, in der zweiten Corona-Welle, entstand im dänischen Vejby eine Reihe von mittelgroßen Papierarbeiten, sämtlich mit den Fingern gezeichnet. Diese gegenstandslosen Zeichnungen markieren einen klaren Bruch mit Focks künstlerischer Praxis. In diesem Werkzyklus geht es um die sowohl künstlerische wie auch existenzielle Frage: Was brauche ich? Was muss ich gehen lassen? Es geht nicht um das, was war oder kommt, sondern nur um das, was ist. Man spürt auf diesen Arbeiten die formale Auflösung, das buchstäbliche Loslassen von Erwartungen, Vor- und Nachbildern, vom Wissen um Kunstgeschichte und Malereizitate. Focks Malerei blickt auf den Horizont, registriert oder erinnert Lichtverhältnisse, Farben, die Witterung, Tageszeiten, Temperaturen. Es geht um ganz rudimentäre, physische Wahrnehmungen, aus denen die Malerei wie eine Essenz entwickelt wird. Die Bilder, die in Vejby entstehen, sind bodenlos. Fock schafft schier unendliche Farbräume, Landschaftsmalerei, aus der die Landschaft verschwindet oder zumindest auf einen Nullpunkt gebracht wird. (aus: Oliver Koerner von Gustorf)
Carsten Fock lebt und arbeitet in Bamberg, Deutschland, sowie in Wien, Österreich. Sein Werk wurde in den vergangenen Jahren international in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert; die folgenden stellen eine Auswahl seit 2019 dar.
Zu seinen jüngeren Einzelausstellungen zählen „SOFTNESS OF BEING“, gezeigt 2025 bei Zeller van Almsick im Schloss Hollenburg, sowie mehrere Präsentationen des Jahres 2024, darunter „Psyche und Landschaft“ bei Zeller van Almsick in Wien, „Da stehen wir sprachlos am Fenster“ im Projektraum Die Möglichkeit einer Insel in Berlin, „Du bist zu high, ich bin zu low“ in der Wolfgang Jahn Galerie in München und „Elephant’s Breath“ bei Kolster at Home in Köln. 2023 waren u. a. „INNER LIGHT“ im Rahmen von Jüdischer Kultur und Gemeinschaft in Frankfurt am Main, „SEABIRD“ bei Achenbach Hagemeier in Düsseldorf und „VINTEREN“ in der Knust Kunz Gallery in München zu sehen. In den Jahren davor zeigte Fock unter anderem „Painting and Its Discontents“ bei Collectors Agenda in Wien und „Zum Meer“ in der Wolfgang Jahn Galerie in Landshut (2022), „Vejby“ in der Jochen Hempel Galerie in Leipzig (2021), „Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens“ im CCA Andratx sowie „NATURE IS COOL, STAVROS“ bei Achenbach Hagemeier in Düsseldorf (beide 2020) sowie die Ausstellung „Neue Landschaften“ in der Galerie Sabine Knust in München (2019).
Auch in Gruppenausstellungen war Focks Werk regelmäßig vertreten: 2025 zeigte Knust Kunz in München die Ausstellung „Licht, Land und das Unsichtbare“. 2024 war er im Kunstverein Augsburg zu sehen. Weitere Präsentationen umfassen „Farbe ist Programm“ in der Bundeskunsthalle Bonn (2022), „Fugen“ im Projektraum Die Möglichkeit einer Insel in Berlin (2021) sowie „AoD“ im CCA Andratx (2019).
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Carsten Fock
untitled, 2022
Pastel auf Papier (Hahnemuehle)
40 × 30 cm
2.200 € netto zzgl. 7 %MwSt
150 € Rahmen (Museumsglas)
Zwischen September 2020 und Januar 2021, in der zweiten Corona-Welle, entstand im dänischen Vejby eine Reihe von mittelgroßen Papierarbeiten, sämtlich mit den Fingern gezeichnet. Diese gegenstandslosen Zeichnungen markieren einen klaren Bruch mit Focks künstlerischer Praxis. In diesem Werkzyklus geht es um die sowohl künstlerische wie auch existenzielle Frage: Was brauche ich? Was muss ich gehen lassen? Es geht nicht um das, was war oder kommt, sondern nur um das, was ist. Man spürt auf diesen Arbeiten die formale Auflösung, das buchstäbliche Loslassen von Erwartungen, Vor- und Nachbildern, vom Wissen um Kunstgeschichte und Malereizitate. Focks Malerei blickt auf den Horizont, registriert oder erinnert Lichtverhältnisse, Farben, die Witterung, Tageszeiten, Temperaturen. Es geht um ganz rudimentäre, physische Wahrnehmungen, aus denen die Malerei wie eine Essenz entwickelt wird. Die Bilder, die in Vejby entstehen, sind bodenlos. Fock schafft schier unendliche Farbräume, Landschaftsmalerei, aus der die Landschaft verschwindet oder zumindest auf einen Nullpunkt gebracht wird. (aus: Oliver Koerner von Gustorf)
Carsten Fock lebt und arbeitet in Bamberg, Deutschland, sowie in Wien, Österreich. Sein Werk wurde in den vergangenen Jahren international in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert; die folgenden stellen eine Auswahl seit 2019 dar.
Zu seinen jüngeren Einzelausstellungen zählen „SOFTNESS OF BEING“, gezeigt 2025 bei Zeller van Almsick im Schloss Hollenburg, sowie mehrere Präsentationen des Jahres 2024, darunter „Psyche und Landschaft“ bei Zeller van Almsick in Wien, „Da stehen wir sprachlos am Fenster“ im Projektraum Die Möglichkeit einer Insel in Berlin, „Du bist zu high, ich bin zu low“ in der Wolfgang Jahn Galerie in München und „Elephant’s Breath“ bei Kolster at Home in Köln. 2023 waren u. a. „INNER LIGHT“ im Rahmen von Jüdischer Kultur und Gemeinschaft in Frankfurt am Main, „SEABIRD“ bei Achenbach Hagemeier in Düsseldorf und „VINTEREN“ in der Knust Kunz Gallery in München zu sehen. In den Jahren davor zeigte Fock unter anderem „Painting and Its Discontents“ bei Collectors Agenda in Wien und „Zum Meer“ in der Wolfgang Jahn Galerie in Landshut (2022), „Vejby“ in der Jochen Hempel Galerie in Leipzig (2021), „Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens“ im CCA Andratx sowie „NATURE IS COOL, STAVROS“ bei Achenbach Hagemeier in Düsseldorf (beide 2020) sowie die Ausstellung „Neue Landschaften“ in der Galerie Sabine Knust in München (2019).
Auch in Gruppenausstellungen war Focks Werk regelmäßig vertreten: 2025 zeigte Knust Kunz in München die Ausstellung „Licht, Land und das Unsichtbare“. 2024 war er im Kunstverein Augsburg zu sehen. Weitere Präsentationen umfassen „Farbe ist Programm“ in der Bundeskunsthalle Bonn (2022), „Fugen“ im Projektraum Die Möglichkeit einer Insel in Berlin (2021) sowie „AoD“ im CCA Andratx (2019).
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Philipp Fürhofer
X-Rays of Sunlight, V, 2020
Print und Farbstifte auf Acrylglas, handbemalt
72,8 × 47,8 cm
Gerahmt
Edition of 6
2.200 € netto zzgl. 7 % MwSt
Philipp Fürhofers multidisziplinärer künstlerischer Ansatz kombiniert Malerei, Skulptur, Installation und Bühnenbild. Seine Arbeiten vereinen moderne Materialien und Themen der Massenkultur mit traditionellen Elementen und verschiedenen Maltechniken. Sie reflektieren menschliche Zustände wie Leben, Sterblichkeit, Selbsterschaffung und -zerstörung. Aufgrund einer Herzkrankheit verbrachte Fürhofer viele Monate im Krankenhaus, wo er mit seinen Röntgenbildern des Brustkorbs konfrontiert wurde und danach begann, das Thema der Fragilität und Transparenz künstlerisch in Acrylglasrahmen umzusetzen.
Philipp Fürhofer wurde 1982 in Augsburg geboren. Er verbindet in seiner multidisziplinären künstlerischen Praxis Malerei, Skulptur, Installation und Bühnenbild. Von 2002 bis 2007 Freie Kunst an der Universität der Künste Berlin, bevor er 2008 Meisterschüler bei Hans-Jürgen Diehl wurde. Heute lebt und arbeitet er in Berlin. Seit 2008 arbeitet er kontinuierlich als Bühnen- und Kostümbildner und ist als solcher international an renommierten Opernhäusern gefragt. Fürhofers künstlerische Werke wurden in zahlreichen Museen und Galerien auf der ganzen Welt ausgestellt. In Einzel- und Gruppenausstellungen waren seine Arbeiten u.a. in Paris, Mailand, Sydney, Hongkong, Hamburg, Köln, München und Berlin präsentiert. Im Jahr 2023 eröffnete das Städel Museum in Frankfurt seine erste museale Einzelausstellung mit dem Titel „Phantominseln“, begleitet von einer Monografie. Unter dem Titel „Permaschicht“ waren seine Arbeiten 2024 in der Knust Kunz Gallery München zu sehen.
Bereits 2016 zeigte der Kunstverein Augsburg Philipp Fürhofers Arbeit in einer Einzelausstellung.
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Philipp Fürhofer
X-Rays of Sunlight, 2020
Print und Farbstifte auf Acrylglas, handbemalt
72,8 × 47,8 cm
2.200 € netto zzgl. 7 % MwSt
Philipp Fürhofers multidisziplinärer künstlerischer Ansatz kombiniert Malerei, Skulptur, Installation und Bühnenbild. Seine Arbeiten vereinen moderne Materialien und Themen der Massenkultur mit traditionellen Elementen und verschiedenen Maltechniken. Sie reflektieren menschliche Zustände wie Leben, Sterblichkeit, Selbsterschaffung und -zerstörung. Aufgrund einer Herzkrankheit verbrachte Fürhofer viele Monate im Krankenhaus, wo er mit seinen Röntgenbildern des Brustkorbs konfrontiert wurde und danach begann, das Thema der Fragilität und Transparenz künstlerisch in Acrylglasrahmen umzusetzen.
Philipp Fürhofer wurde 1982 in Augsburg geboren. Er verbindet in seiner multidisziplinären künstlerischen Praxis Malerei, Skulptur, Installation und Bühnenbild. Von 2002 bis 2007 Freie Kunst an der Universität der Künste Berlin, bevor er 2008 Meisterschüler bei Hans-Jürgen Diehl wurde. Heute lebt und arbeitet er in Berlin. Seit 2008 arbeitet er kontinuierlich als Bühnen- und Kostümbildner und ist als solcher international an renommierten Opernhäusern gefragt. Fürhofers künstlerische Werke wurden in zahlreichen Museen und Galerien auf der ganzen Welt ausgestellt. In Einzel- und Gruppenausstellungen waren seine Arbeiten u.a. in Paris, Mailand, Sydney, Hongkong, Hamburg, Köln, München und Berlin präsentiert. Im Jahr 2023 eröffnete das Städel Museum in Frankfurt seine erste museale Einzelausstellung mit dem Titel „Phantominseln“, begleitet von einer Monografie. Unter dem Titel „Permaschicht“ waren seine Arbeiten 2024 in der Knust Kunz Gallery München zu sehen.
Bereits 2016 zeigte der Kunstverein Augsburg Philipp Fürhofers Arbeit in einer Einzelausstellung.
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Benedikt Gahl
Mädchen
Ölfarbe auf Leinwand
60 cm × 50 cm
Ungerahmt
3.000 € netto zzgl. 7 % MwSt
In einer Zeit, in der digitale Bilderfluten unsere Wahrnehmung formen, bleibt die Malerei das Zentrum von Benedikt Gahls künstlerischer Praxis. Seine Arbeiten operieren an der Schnittstelle zwischen klassischer Malerei und visueller Massenkultur und verhandeln die Spannung zwischen dem Analogen und dem Digitalen. Die Auseinandersetzung mit Kunstgeschichte sowie mit vergangenen und möglichen zukünftigen Avantgarden tritt bei ihm in einen Dialog mit zeitgenössischen Bildsystemen, ohne dabei die physische Präsenz der Leinwand zu verlassen. Diese Gleichzeitigkeit erzeugt in seinem Werk eine Art Unzeitlichkeit, in der scheinbar überholte Sujets wie Landschaft oder Porträt unter neuen Vorzeichen wiederkehren. Für Gahl ist Malerei kein nostalgisches Medium, sondern eine Methode des Widerstands gegen die Schnelllebigkeit algorithmischer Bilderströme. Die Leinwand wird zum Austragungsort eines Spiels zwischen Tradition und Hypergegenwart, zwischen kunsthistorischer Reflexion und popkultureller Durchdringung. Beispielhaft zeigt dies die Arbeit „Mädchen“.
Benedikt Gahl lebt und arbeitet in München, wo er 2008 sein Diplom an der AdBK erhielt. Seine Arbeiten wurden in unterschiedlichsten Kontexten gezeigt, etwa „Unbekannte“, Kunstraum München (2025), „artificial idiocracy“, Ars Electronica, Linz (2017), oder „Lieder“, Duane Thomas Gallery, New York (2025). Neben seiner künstlerischen Arbeit organisiert er Ausstellungen, kuratiert, publiziert Künstlerbücher und experimentelle Tonträger. Er gründete den VistVunk Verlag und VistVunk Records und wurde mehrfach gefördert, unter anderem 2021 durch die Katalogförderung der Steiner-Stiftung und 2020 als Fully funded Artist in Residence der AlmResidency.
Seine künstlerische Praxis ist geprägt von der kontinuierlichen Hinterfragung der Kunst- und Menschheitsgeschichte und der Arbeit an und in kollektiven Projekten.
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Julia Haugeneder
Faltung 401
Leim, Stahlpigment, Edelstahl
40 × 40 × 8 cm
Unikat
900 € netto zzgl. 7 % MwSt
Die Faltungen 401–403 waren Teil von Julia Haugeneders Arbeit „HOLD ON“ in der Ausstellung „TALK TO ME“ im Kunstverein Augsburg. Die endgültige Form der Installation entwickelte sich erst während der Aufbautage vor Ort, in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin Magdalena Kreinecker, mit der Haugeneder das Ausstellungsprojekt kooperativ entwickelt hatte und die ebenfalls ausstellte. Dabei verband sie die metallisch wirkenden Skulpturen aus Leim und Stahlpigment mit blauen Leimpapieren als Tapete zu einer Installation, die an eine Kletterwand angelehnt.
Julia Haugeneder arbeitet oft kollaborativ und zeigt ihre Arbeiten im öffentlichen Raum sowie in Galerien und Museen. Ihre Praxis ist geprägt von ihrem Studium der Philosophie und Medienwissenschaften (u. a. Akademie der bildenden Künste Wien, Central Saint Martins, London) und thematisiert gesellschaftliche Produktions- und Reproduktionsprozesse. Sie war für den Dagmar Chobot Skulpturenpreis 2020 und den Kardinal König Kunstpreis 2023 nominiert und erhielt mehrere Stipendien und Preise, darunter das Startstipendium für bildende Kunst (2021) und Artist-in-Residence-Aufenthalte in Chicago, London und Athen. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, etwa in der Galerie Thoman (Wien, Innsbruck), der Neuen Galerie Graz (2024) und 2025 im Kunstverein Augsburg.
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Julia Haugeneder
Faltung 402
Leim, Stahlpigment, Edelstahl
40 × 40 × 8 cm
Unikat
900 € netto zzgl. 7 % MwSt
Die Faltungen 401–403 waren Teil von Julia Haugeneders Arbeit „HOLD ON“ in der Ausstellung „TALK TO ME“ im Kunstverein Augsburg. Die endgültige Form der Installation entwickelte sich erst während der Aufbautage vor Ort, in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin Magdalena Kreinecker, mit der Haugeneder das Ausstellungsprojekt kooperativ entwickelt hatte und die ebenfalls ausstellte. Dabei verband sie die metallisch wirkenden Skulpturen aus Leim und Stahlpigment mit blauen Leimpapieren als Tapete zu einer Installation, die an eine Kletterwand angelehnt.
Julia Haugeneder arbeitet oft kollaborativ und zeigt ihre Arbeiten im öffentlichen Raum sowie in Galerien und Museen. Ihre Praxis ist geprägt von ihrem Studium der Philosophie und Medienwissenschaften (u. a. Akademie der bildenden Künste Wien, Central Saint Martins, London) und thematisiert gesellschaftliche Produktions- und Reproduktionsprozesse. Sie war für den Dagmar Chobot Skulpturenpreis 2020 und den Kardinal König Kunstpreis 2023 nominiert und erhielt mehrere Stipendien und Preise, darunter das Startstipendium für bildende Kunst (2021) und Artist-in-Residence-Aufenthalte in Chicago, London und Athen. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, etwa in der Galerie Thoman (Wien, Innsbruck), der Neuen Galerie Graz (2024) und 2025 im Kunstverein Augsburg.
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Julia Haugeneder
Faltung 403
Leim, Stahlpigment, Edelstahl
40 × 40 × 8 cm
Unikat
900 € netto zzgl. 7 % MwSt
Die Faltungen 401–403 waren Teil von Julia Haugeneders Arbeit „HOLD ON“ in der Ausstellung „TALK TO ME“ im Kunstverein Augsburg. Die endgültige Form der Installation entwickelte sich erst während der Aufbautage vor Ort, in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin Magdalena Kreinecker, mit der Haugeneder das Ausstellungsprojekt kooperativ entwickelt hatte und die ebenfalls ausstellte. Dabei verband sie die metallisch wirkenden Skulpturen aus Leim und Stahlpigment mit blauen Leimpapieren als Tapete zu einer Installation, die an eine Kletterwand angelehnt.
Julia Haugeneder arbeitet oft kollaborativ und zeigt ihre Arbeiten im öffentlichen Raum sowie in Galerien und Museen. Ihre Praxis ist geprägt von ihrem Studium der Philosophie und Medienwissenschaften (u. a. Akademie der bildenden Künste Wien, Central Saint Martins, London) und thematisiert gesellschaftliche Produktions- und Reproduktionsprozesse. Sie war für den Dagmar Chobot Skulpturenpreis 2020 und den Kardinal König Kunstpreis 2023 nominiert und erhielt mehrere Stipendien und Preise, darunter das Startstipendium für bildende Kunst (2021) und Artist-in-Residence-Aufenthalte in Chicago, London und Athen. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, etwa in der Galerie Thoman (Wien, Innsbruck), der Neuen Galerie Graz (2024) und 2025 im Kunstverein Augsburg.
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Philipp Hoelzgen
Caliber12_Corona Borealis, 2022–2025
Archival Pigment Print
25 × 20 cm auf 50 × 40 cm
Edition von 3 + 2 AP (125 × 100 cm)
440 € netto zzgl. 7 % MwSt
200 € Rahmen
Motiv, Schuss, Bild. In der Serie „Caliber 12“ wird der fotografische Prozess radikal hinterfragt: 4×5-Inch-Planfilme wurden mit einer Schrotflinte beschossen. Die Projektile durchdringen das lichtempfindliche Material und belichten es im Moment des Einschlags. Zurück bleibt eine leuchtende Silhouette. Fotografie erscheint hier nicht als Abbild, sondern als Resultat einer Handlung. Philipp Hoelzgen untersucht in seinen Projekten die wechselseitige Beziehung zwischen Realitäten, Abbildern, Technologien und Sprache und wie konzeptuelle Werkzeuge, Medien und Materialien den Menschen in einem planetaren Kontext verorten.
Philipp Hoelzgen, geboren 1994 in Regensburg, studiert Bildende Kunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien bei Gabriele Rothemann, zuvor besuchte er die Schule Friedl Kubelka für künstlerische Fotografie. 2025 verbrachte er einen Forschungsaufenthalt in Athen zum Thema „Ancient Masks and Other Interfaces“, im Austausch mit Nikos Arvanitis (ASFA). Seine Arbeiten bewegen sich zwischen fotografischen Installationen und wearable sculptures. Er untersucht Mechanismen der Wirklichkeitskonstruktion und die Rolle taktiler Hüllen als Schnittstellen zwischen Körper, technologischen Systemen und planetaren Umgebungen. Seine Arbeiten wurden unter anderem im FOTOHOF Salzburg, im Austrian Cultural Forum London, in der MASC Foundation Wien, im Kunstverein Augsburg und bei Circuit and Currents in Athen gezeigt.
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Philipp Hoelzgen
Caliber12_Sad Smile, 2022–2025
Archival Pigment Print
25 × 20 cm auf 50 × 40 cm
Edition von 3 + 2 AP (125 × 100 cm)
440 € netto zzgl. 7 % MwSt
200 € Rahmen
Motiv, Schuss, Bild. In der Serie „Caliber 12“ wird der fotografische Prozess radikal hinterfragt: 4×5-Inch-Planfilme wurden mit einer Schrotflinte beschossen. Die Projektile durchdringen das lichtempfindliche Material und belichten es im Moment des Einschlags. Zurück bleibt eine leuchtende Silhouette. Fotografie erscheint hier nicht als Abbild, sondern als Resultat einer Handlung. Philipp Hoelzgen untersucht in seinen Projekten die wechselseitige Beziehung zwischen Realitäten, Abbildern, Technologien und Sprache und wie konzeptuelle Werkzeuge, Medien und Materialien den Menschen in einem planetaren Kontext verorten.
Philipp Hoelzgen, geboren 1994 in Regensburg, studiert Bildende Kunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien bei Gabriele Rothemann, zuvor besuchte er die Schule Friedl Kubelka für künstlerische Fotografie. 2025 verbrachte er einen Forschungsaufenthalt in Athen zum Thema „Ancient Masks and Other Interfaces“, im Austausch mit Nikos Arvanitis (ASFA). Seine Arbeiten bewegen sich zwischen fotografischen Installationen und wearable sculptures. Er untersucht Mechanismen der Wirklichkeitskonstruktion und die Rolle taktiler Hüllen als Schnittstellen zwischen Körper, technologischen Systemen und planetaren Umgebungen. Seine Arbeiten wurden unter anderem im FOTOHOF Salzburg, im Austrian Cultural Forum London, in der MASC Foundation Wien, im Kunstverein Augsburg und bei Circuit and Currents in Athen gezeigt.
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Olaf Holzapfel
Untitled, 2017
Frottage auf Papier
42 × 30 cm
Gerahmt
2.800 € netto zzgl. 7 % MwSt
250 € Rahmen
Olaf Holzapfel beschäftigt sich in seiner künstlerischen Arbeit mit der Konzeption und Materialität von Räumen, wobei Innen- und Außenräume für ihn nicht als Gegensätze bestehen, sondern zu etwas Fließendem verschmelzen. Resultate seiner Arbeit sind Bildwerke, die er in diversen Medien schafft. Er verwendet für seine Konzeptkunst traditionelle Handwerkstechniken gleichberechtigt neben digitaler Bildbearbeitung. Außer mit Malerei arbeitet er auch mit Skulptur, Installation, Fotografie, Film und Digitaldruck. Viele seiner großen Objekte baute Holzapfel aus Hartpappe und Polyamidfäden. Bekannt ist er für seine Fachwerk-Skulpturen aus Holz in unterschiedlicher Größe, die er gerne in der freien Natur aufstellt. Zu Olaf Holzapfels prominentesten Werkgruppen gehören auch die Objektbilder aus Heu oder Stroh. Seit 2009 fertigt er in Zusammenarbeit mit dem indigenen Stamm der Wichí aus Südamerika Textilbilder, welche aus der Pflanzenfaser Chaguar gewebt werden.
Olaf Holzapfel wurde 1967 in Dresden geboren und lebt und arbeitet heute in Berlin. Von 1996 bis 2001 studierte er Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Prof. Ralf Kerbach, bei dem er anschließend von 2001 bis 2003 Meisterschüler war. Im Jahr 2001 erhielt Holzapfel das Hegenbarth-Stipendium. Zwischen 2001 und 2002 war er als Research Student am National Institute of Design in Ahmedabad, Indien, tätig, betreut von Prof. Singanapalli Balaram. 2002 wurde er zudem mit einem DAAD-Stipendium ausgezeichnet und absolvierte ein Artist-in-Residence-Programm an der Columbia University in New York. Für sein künstlerisches Schaffen erhielt er 2014 den Gerhard-Altenbourg-Preis in Altenburg sowie 2024 den Zurich Art Prize des Haus Konstruktiv in Zürich. Zu seinen jüngeren Projekten zählen mehrere internationale Ausstellungen. 2026 werden „(re)connecting. earth“ in Genf sowie das Projekt „brücke in den ardennen“ in Belgien zu sehen sein, bis 11.1.2026 noch seine Präsentation in der Fondation CAB in Saint-Paul-de-Vence in Frankreich. Neben vielen anderen Ausstellungen nahm Olaf Holzapfel 2025 an der Setouchi Art Triennale in Japan teil.
Im Jahr 2017 war Olaf Holzapfel Künstler der documenta 14 in Kassel und Athen.
Der Kunstverein Augsburg zeigte Olaf Holzapfels Arbeit bereits 2013 in einer großen Einzelausstellung an drei Standorten, darunter mit dem hierfür geschaffen großen Fachwerk „wilder mann auf brücke“ über dem Reichskanal im Siebentischwald, das prominent im Katalog der documenta abgebildet wurde.
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Olaf Holzapfel
Untitled, 2017
Frottage auf Papier
42 × 30 cm
Gerahmt
2.800 € netto zzgl. 7 % MwSt
250 € Rahmen
Olaf Holzapfel beschäftigt sich in seiner künstlerischen Arbeit mit der Konzeption und Materialität von Räumen, wobei Innen- und Außenräume für ihn nicht als Gegensätze bestehen, sondern zu etwas Fließendem verschmelzen. Resultate seiner Arbeit sind Bildwerke, die er in diversen Medien schafft. Er verwendet für seine Konzeptkunst traditionelle Handwerkstechniken gleichberechtigt neben digitaler Bildbearbeitung. Außer mit Malerei arbeitet er auch mit Skulptur, Installation, Fotografie, Film und Digitaldruck. Viele seiner großen Objekte baute Holzapfel aus Hartpappe und Polyamidfäden. Bekannt ist er für seine Fachwerk-Skulpturen aus Holz in unterschiedlicher Größe, die er gerne in der freien Natur aufstellt. Zu Olaf Holzapfels prominentesten Werkgruppen gehören auch die Objektbilder aus Heu oder Stroh. Seit 2009 fertigt er in Zusammenarbeit mit dem indigenen Stamm der Wichí aus Südamerika Textilbilder, welche aus der Pflanzenfaser Chaguar gewebt werden.
Olaf Holzapfel wurde 1967 in Dresden geboren und lebt und arbeitet heute in Berlin. Von 1996 bis 2001 studierte er Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Prof. Ralf Kerbach, bei dem er anschließend von 2001 bis 2003 Meisterschüler war. Im Jahr 2001 erhielt Holzapfel das Hegenbarth-Stipendium. Zwischen 2001 und 2002 war er als Research Student am National Institute of Design in Ahmedabad, Indien, tätig, betreut von Prof. Singanapalli Balaram. 2002 wurde er zudem mit einem DAAD-Stipendium ausgezeichnet und absolvierte ein Artist-in-Residence-Programm an der Columbia University in New York. Für sein künstlerisches Schaffen erhielt er 2014 den Gerhard-Altenbourg-Preis in Altenburg sowie 2024 den Zurich Art Prize des Haus Konstruktiv in Zürich. Zu seinen jüngeren Projekten zählen mehrere internationale Ausstellungen. 2026 werden „(re)connecting. earth“ in Genf sowie das Projekt „brücke in den ardennen“ in Belgien zu sehen sein, bis 11.1.2026 noch seine Präsentation in der Fondation CAB in Saint-Paul-de-Vence in Frankreich. Neben vielen anderen Ausstellungen nahm Olaf Holzapfel 2025 an der Setouchi Art Triennale in Japan teil.
Im Jahr 2017 war Olaf Holzapfel Künstler der documenta 14 in Kassel und Athen.
Der Kunstverein Augsburg zeigte Olaf Holzapfels Arbeit bereits 2013 in einer großen Einzelausstellung an drei Standorten, darunter mit dem hierfür geschaffen großen Fachwerk „wilder mann auf brücke“ über dem Reichskanal im Siebentischwald, das prominent im Katalog der documenta abgebildet wurde.
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Jonas Höschl
Europe is lost 3, 2018
Holzschnitt
70 × 50 cm
Gerahmt
Auflage 10
800 € netto zzgl. 7 % MwSt
In seinen druckgrafischen Werken und Videoarbeiten hinterfragt Jonas Höschl das identitätsstiftende Potenzial politischer Systeme. Anhand von regionalen Politskandalen und europäischen Konflikten zeigt er die Entfremdung von einenden Idealen auf. Jonas Höschl eignet sich die zum Teil historischen Bildsprachen unterschiedlich ausgerichteter Ideologien an, um die propagandistische Manipulation offenzulegen. Durch Rekontextualisierung verweist er auf die Referentialität von Zeitdokumenten.
„Porträts (…) als Holzschnitte realisiert, ganz im Stil von Fahndungsplakaten der Polizei, darunter der Schriftzug ‚Europe is lost‘. Gekonnt metaphorisch zeichnet der Künstler mit dieser Arbeit (…) den Weg von Asylsuchenden nach, die mit ihrer Flucht häufig eine Reise ins Ungewisse antreten“, schreibt Alexandra Karg auf Gallerytalk.net.
Jonas Höschl (*1995 in Regensburg) ist Konzeptkünstler und Fotograf. Für sein künstlerisches Werk, welches die Medien Druckgrafik, Sound, Video und Installation umfasst, erhielt er unter anderem den Paula-Modersohn-Becker-Kunstpreis, den Bayerischen Kunstförderpreis für Bildende Kunst sowie den Deutschen Fotobuchpreis. Er veröffentlichte die Kunstbücher „Fade Away Medley“ (Das Wetter), „Politik von Medienbildern“ (Hatje Cantz) sowie zuletzt „80 Portraits: 73 Männer, 7 Frauen“ (Verlag für moderne Kunst).
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Jonas Höschl
Europe is lost 4, 2018
Holzschnitt
70 × 50 cm
800 € netto zzgl. 7 % MwSt
In seinen druckgrafischen Werken und Videoarbeiten hinterfragt Jonas Höschl das identitätsstiftende Potenzial politischer Systeme. Anhand von regionalen Politskandalen und europäischen Konflikten zeigt er die Entfremdung von einenden Idealen auf. Jonas Höschl eignet sich die zum Teil historischen Bildsprachen unterschiedlich ausgerichteter Ideologien an, um die propagandistische Manipulation offenzulegen. Durch Rekontextualisierung verweist er auf die Referentialität von Zeitdokumenten.
„Porträts (…) als Holzschnitte realisiert, ganz im Stil von Fahndungsplakaten der Polizei, darunter der Schriftzug ‚Europe is lost‘. Gekonnt metaphorisch zeichnet der Künstler mit dieser Arbeit (…) den Weg von Asylsuchenden nach, die mit ihrer Flucht häufig eine Reise ins Ungewisse antreten“, schreibt Alexandra Karg auf Gallerytalk.net.
Jonas Höschl (*1995 in Regensburg) ist Konzeptkünstler und Fotograf. Für sein künstlerisches Werk, welches die Medien Druckgrafik, Sound, Video und Installation umfasst, erhielt er unter anderem den Paula-Modersohn-Becker-Kunstpreis, den Bayerischen Kunstförderpreis für Bildende Kunst sowie den Deutschen Fotobuchpreis. Er veröffentlichte die Kunstbücher „Fade Away Medley“ (Das Wetter), „Politik von Medienbildern“ (Hatje Cantz) sowie zuletzt „80 Portraits: 73 Männer, 7 Frauen“ (Verlag für moderne Kunst).
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Jonas Höschl
Europe is lost 10, 2018
800 € netto zzgl. 7 % MwSt
In seinen druckgrafischen Werken und Videoarbeiten hinterfragt Jonas Höschl das identitätsstiftende Potenzial politischer Systeme. Anhand von regionalen Politskandalen und europäischen Konflikten zeigt er die Entfremdung von einenden Idealen auf. Jonas Höschl eignet sich die zum Teil historischen Bildsprachen unterschiedlich ausgerichteter Ideologien an, um die propagandistische Manipulation offenzulegen. Durch Rekontextualisierung verweist er auf die Referentialität von Zeitdokumenten.
„Porträts (…) als Holzschnitte realisiert, ganz im Stil von Fahndungsplakaten der Polizei, darunter der Schriftzug ‚Europe is lost‘. Gekonnt metaphorisch zeichnet der Künstler mit dieser Arbeit (…) den Weg von Asylsuchenden nach, die mit ihrer Flucht häufig eine Reise ins Ungewisse antreten“, schreibt Alexandra Karg auf Gallerytalk.net.
Jonas Höschl (*1995 in Regensburg) ist Konzeptkünstler und Fotograf. Für sein künstlerisches Werk, welches die Medien Druckgrafik, Sound, Video und Installation umfasst, erhielt er unter anderem den Paula-Modersohn-Becker-Kunstpreis, den Bayerischen Kunstförderpreis für Bildende Kunst sowie den Deutschen Fotobuchpreis. Er veröffentlichte die Kunstbücher „Fade Away Medley“ (Das Wetter), „Politik von Medienbildern“ (Hatje Cantz) sowie zuletzt „80 Portraits: 73 Männer, 7 Frauen“ (Verlag für moderne Kunst).
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Maria Justus
Ohne Titel (Wien), 2025
Mixed Media, DTF Print auf Baumwolle, Süsswasserperle, Polsterwatte
26 × 32 × 4 cm
Unikat
950 € netto zzgl. 7 % MwSt
Maria Justus arbeitet mit Fragmenten aus kollektivem und persönlichem Gedächtnis, die sie aus historischen Bildquellen, privaten Fotografien und eigenen Archiven gewinnt. Ihre Praxis umfasst ein weites Spektrum an Medien, darunter Malerei, Skulptur, Video und Fotografie, und beschäftigt sich mit Übergängen zwischen Vergangenheit und Zukunft sowie mit Fragen nach Erinnerung, Imagination und historischen Narrativen. In den bewusst offengehaltenen Leer- und Zwischenräumen ihrer Arbeiten eröffnen sich Interpretations- und Erinnerungsräume für die Betrachter*innen. Durch die Verbindung klassischer Techniken mit digitalen und analogen Bildbearbeitungsprozessen, malerischen Elementen, Textilien und Fundstücken untersucht sie Materialität und Form ihrer Werke stets in Wechselwirkung mit den fragmentierten Bildinhalten – hier als Krallen einer Sphinx auf einem satinüberzogenen „Kissen“ oder als gespaltenes Abbild eines Wolkenhimmels.
Maria Justus (*1989) schloss 2017 ihr Studium der Malerei und zeitbasierten Medien an der Akademie der Bildenden Künste München ab. Für ihr Werk wurde sie mit verschiedenen Preisen und Stipendien ausgezeichnet, darunter Förderungen der Stiftung Kunstfonds, der Steiner-Stiftung sowie des Bayerischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit ist Maria Justus auch kuratorisch aktiv und seit 2021 als künstlerische Mitarbeiterin an der Akademie der Bildenden Künste München in der Klasse für Malerei und Grafik tätig. 2025 wurde sie mit dem Kunstförderpreis der Stadt Augsburg ausgezeichnet.
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Maria Justus
above VI, 2024
Mixed Media, DTF Print auf Baumwolle
36 × 23 cm
Unikat
1.100 € netto zzgl. 7 % MwSt
Maria Justus arbeitet mit Fragmenten aus kollektivem und persönlichem Gedächtnis, die sie aus historischen Bildquellen, privaten Fotografien und eigenen Archiven gewinnt. Ihre Praxis umfasst ein weites Spektrum an Medien, darunter Malerei, Skulptur, Video und Fotografie, und beschäftigt sich mit Übergängen zwischen Vergangenheit und Zukunft sowie mit Fragen nach Erinnerung, Imagination und historischen Narrativen. In den bewusst offengehaltenen Leer- und Zwischenräumen ihrer Arbeiten eröffnen sich Interpretations- und Erinnerungsräume für die Betrachter*innen. Durch die Verbindung klassischer Techniken mit digitalen und analogen Bildbearbeitungsprozessen, malerischen Elementen, Textilien und Fundstücken untersucht sie Materialität und Form ihrer Werke stets in Wechselwirkung mit den fragmentierten Bildinhalten – hier als Krallen einer Sphinx auf einem satinüberzogenen „Kissen“ oder als gespaltenes Abbild eines Wolkenhimmels.
Maria Justus (*1989) schloss 2017 ihr Studium der Malerei und zeitbasierten Medien an der Akademie der Bildenden Künste München ab. Für ihr Werk wurde sie mit verschiedenen Preisen und Stipendien ausgezeichnet, darunter Förderungen der Stiftung Kunstfonds, der Steiner-Stiftung sowie des Bayerischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit ist Maria Justus auch kuratorisch aktiv und seit 2021 als künstlerische Mitarbeiterin an der Akademie der Bildenden Künste München in der Klasse für Malerei und Grafik tätig. 2025 wurde sie mit dem Kunstförderpreis der Stadt Augsburg ausgezeichnet.
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Maria Justus + Andreas Chwatal
Eva’s Pocket, 2025
Textilcollage und Aquarell auf Papier
31 × 25 cm
Unikat
3.200 € netto zzgl. 7 % MwSt
Hosentaschen sind intime Räume, in denen Geheimnisse, Fundstücke, manchmal Kostbares oder beiläufig Eingestecktes aufbewahrt werden – kleine Bühnen für Dinge, die meist nur kurz und im Verborgenen mit uns gehen. In dieser Textilcollage, in deren zentraler Jeanstasche der zart in Aquarell gemalte Adam aus Michelangelos Sixtinischer Kapelle wie ein Hankycode steckt, treffen Popikonen aus Malerei und Textilindustrie aufeinander. Adam „to go“ wird in „Eva’s Pocket“ trag- und nahbar, das Profane zum Heiligen und umgekehrt. In ihrer Gemeinschaftsarbeit formulieren Justus und Chwatal mit Humor und wenigen Gesten Readymades unserer Geschichte neu.
Seit 2024 arbeitet Andreas Chwatal auch mit der bildenden Künstlerin Maria Justus zusammen. Ihre Kooperation begann im Kontext von „Groundfloor Playground #7“ im Kunstverein Augsburg, wo sie erstmals gemeinsame Werke präsentierten. Beide eint ein Interesse an Narrativen, die zwischen Vergangenheit und Gegenwart oszillieren, sowie an bildnerischen und materiellen Verschiebungen, die neue Bedeutungsräume öffnen. In ihrer Zusammenarbeit verbinden sich Justus’ medienübergreifende Praxis und Chwatals zeichnerische wie skulpturale Herangehensweise zu dialogischen Arbeiten, die historische Bezüge, Alltagsfragmente und intime Bildwelten miteinander verweben.
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Mariella Kerscher
Inneres_6, 2025
Acryltusche und Öl auf Holz, Metall
61 × 27 × 1,5 cm
Unikat
950 € netto zzgl. 7 % MwSt
Die multidisziplinäre Arbeit von Mariella Kerscher wächst immer weiter auf der Suche nach Verbindungen, dem Ursprung in Körpern, in Raum und Zeit. Wie kann sich der Mensch verorten und sich als neuer, kleiner Teil in ein scheinbar unendliches Gefüge einpassen? Wie können Schnittstellen zwischen der menschengemachten Technosphäre und den lebenswichtigen Ökosystemen produktiv verschmelzen? Kerscher untersucht unsere Verbindungen und Abhängigkeiten zum Organischen, die Einbettung in Ökosysteme und die lebenserhaltenden Maßnahmen von Biotech und Medizintechnik. Dabei arbeitet sie mit Organen, Flüssigkeiten, z.B. Muttermilch, Meerwasser, Öl, Honig (...) sowie aktuellen Technologien – z.B. der Mikroskopie, KI und 3D-CT-Scans.
Die Malereien von „Inneres“ zeigen essenzielle organische Flüssigkeiten. Das dargestellte Innere, umschlossen und geschützt von einer stabilen Schale, befindet sich zwischen den Zuständen „fest“ und „flüssig“, zwischen Werden, Wachsen und Zersetzen.
Mariella Kerscher (*1991, Augsburg) lebt und arbeitet zwischen München und Berlin. Sie studierte an der AdBK München und ist seit Oktober 2025 Meisterschülerin bei Ivana de Vivanco an der HGB Leipzig. Sie erhielt Stipendien und Projektförderungen, z. B. 2022 das Neustart Kultur-Stipendium der Stiftung Kunstfonds und 2023 eine Würdigung in der Kategorie „Junge Talente“ des Kunstpreises Landkreis Augsburg. 2025 eröffnete ihr erstes Kunst-am-Bau-Projekt „Zusammen_Hang“ (VePa Tower, München). Ihre Arbeiten werden national und international in verschiedenen Institutionen und Galerien gezeigt, wie z. B. im Glaspalast/H1 (Augsburg, DE), als Artist Statement bei Parallel Vienna (Wien, AT), in der Galerie Probst (Berlin, DE), in der XY Gallery (Olomouc, CZ) und in der Villa Nelimarkka (Alajärvi, FI).
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Mariella Kerscher
Inneres_7, 2025
Acryltusche und Öl auf Holz, Metall
36 × 45 × 1,5 cm
Unikat
950 € netto zzgl. 7 % MwSt
Die multidisziplinäre Arbeit von Mariella Kerscher wächst immer weiter auf der Suche nach Verbindungen, dem Ursprung in Körpern, in Raum und Zeit. Wie kann sich der Mensch verorten und sich als neuer, kleiner Teil in ein scheinbar unendliches Gefüge einpassen? Wie können Schnittstellen zwischen der menschengemachten Technosphäre und den lebenswichtigen Ökosystemen produktiv verschmelzen? Kerscher untersucht unsere Verbindungen und Abhängigkeiten zum Organischen, die Einbettung in Ökosysteme und die lebenserhaltenden Maßnahmen von Biotech und Medizintechnik. Dabei arbeitet sie mit Organen, Flüssigkeiten, z.B. Muttermilch, Meerwasser, Öl, Honig (...) sowie aktuellen Technologien – z.B. der Mikroskopie, KI und 3D-CT-Scans.
Die Malereien von „Inneres“ zeigen essenzielle organische Flüssigkeiten. Das dargestellte Innere, umschlossen und geschützt von einer stabilen Schale, befindet sich zwischen den Zuständen „fest“ und „flüssig“, zwischen Werden, Wachsen und Zersetzen.
Mariella Kerscher (*1991, Augsburg) lebt und arbeitet zwischen München und Berlin. Sie studierte an der AdBK München und ist seit Oktober 2025 Meisterschülerin bei Ivana de Vivanco an der HGB Leipzig. Sie erhielt Stipendien und Projektförderungen, z. B. 2022 das Neustart Kultur-Stipendium der Stiftung Kunstfonds und 2023 eine Würdigung in der Kategorie „Junge Talente“ des Kunstpreises Landkreis Augsburg. 2025 eröffnete ihr erstes Kunst-am-Bau-Projekt „Zusammen_Hang“ (VePa Tower, München). Ihre Arbeiten werden national und international in verschiedenen Institutionen und Galerien gezeigt, wie z. B. im Glaspalast/H1 (Augsburg, DE), als Artist Statement bei Parallel Vienna (Wien, AT), in der Galerie Probst (Berlin, DE), in der XY Gallery (Olomouc, CZ) und in der Villa Nelimarkka (Alajärvi, FI).
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Magdalena Kreinecker
Birds, 2022
Aquatinta Radierung
69 × 49,5 cm
Auflage 4
1.600 € netto zzgl. 7 % MwSt
100 € Rahmen
Im Wesentlichen sind Begriffe wie Schutz, Ressourcenverteilung, Kollaboration, Wahrscheinlichkeit und Erinnerung sowie die Bedeutung des Bildes an sich Gegenstand von Magdalena Kreineckers Analyse. Die Kupferplatte als Druckstock von ihr bearbeitet, funktioniert zum Beispiel ähnlich wie eine Leiterplatte – eine gedruckte Schaltung. Ihre Überlegungen zu Rahmung sind davon beeinflusst sind, welche Stellen bedeckt und so geschützt werden und welche exponiert bleiben. Die Eigenschaften des Materials werden auf ihre Bedeutung und symbolische Tradierung befragt und anschließend assoziativ mit gefundenem, gezeichnetem und manipuliertem Bildmaterial verwebt.
Magdalena Kreinecker lebt und arbeitet in Wien. Sie hat Bildende Kunst mit Schwerpunkt Grafik und Druckgrafik an der Universität für angewandte Kunst Wien studiert. Ihre Arbeiten wurden bisher u. a. im Belvedere 21 (AT), in der Neuen Galerie Graz (AT), im Österreichischen Kulturforum Berlin (DE), in der MUSA Startgalerie Wien (AT), der Galerie Elisabeth & Klaus Thoman (AT) und im Kunstverein Augsburg (DE) gezeigt. Seit 2022 unterrichtet sie verschiedene druckgrafische Techniken und entwickelt Projekte im Bereich künstlerischer Publikation an der Akademie der bildenden Künste Wien. Gemeinsam mit Amelie Bachfischer und Theresa Hattinger betreibt sie den Artist-run-Space „1zwei3“ in Wien. Zusammen mit Anna Kreinecker produziert sie unter dem Namen „kreineckers“ tragbare limitierte Editionen.
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Magdalena Kreinecker
Butterflies, 2022
Aquatinta Radierung
69 × 49,5 cm
Auflage 4
1.600 € netto zzgl. 7 % MwSt
100 € Rahmen
Im Wesentlichen sind Begriffe wie Schutz, Ressourcenverteilung, Kollaboration, Wahrscheinlichkeit und Erinnerung sowie die Bedeutung des Bildes an sich Gegenstand von Magdalena Kreineckers Analyse. Die Kupferplatte als Druckstock von ihr bearbeitet, funktioniert zum Beispiel ähnlich wie eine Leiterplatte – eine gedruckte Schaltung. Ihre Überlegungen zu Rahmung sind davon beeinflusst sind, welche Stellen bedeckt und so geschützt werden und welche exponiert bleiben. Die Eigenschaften des Materials werden auf ihre Bedeutung und symbolische Tradierung befragt und anschließend assoziativ mit gefundenem, gezeichnetem und manipuliertem Bildmaterial verwebt.
Magdalena Kreinecker lebt und arbeitet in Wien. Sie hat Bildende Kunst mit Schwerpunkt Grafik und Druckgrafik an der Universität für angewandte Kunst Wien studiert. Ihre Arbeiten wurden bisher u. a. im Belvedere 21 (AT), in der Neuen Galerie Graz (AT), im Österreichischen Kulturforum Berlin (DE), in der MUSA Startgalerie Wien (AT), der Galerie Elisabeth & Klaus Thoman (AT) und im Kunstverein Augsburg (DE) gezeigt. Seit 2022 unterrichtet sie verschiedene druckgrafische Techniken und entwickelt Projekte im Bereich künstlerischer Publikation an der Akademie der bildenden Künste Wien. Gemeinsam mit Amelie Bachfischer und Theresa Hattinger betreibt sie den Artist-run-Space „1zwei3“ in Wien. Zusammen mit Anna Kreinecker produziert sie unter dem Namen „kreineckers“ tragbare limitierte Editionen.
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Alwin Lay
Glückwunsch / Congrats, 2018
18 × 24 cm Pigment Print
34 × 28 cm
Gerahmt
Exp. 15/30
1.111 € netto zzgl. 7 % MwSt
Alwin Lay arbeitet mit Fotografie, Video, Installation und Skulptur. Ausgangspunkt ist das Objekt als Projektionsfläche für Wünsche und Erwartungen. In diesen Übertrag schleusen sich kleine, präzise gesetzte Fehler, Modifikationen und surreale Leerstellen ein. Lay choreografiert alltägliche Gegenstände in Situationen, die sich im Prozess anders entwickeln als gedacht. So entstehen Irritationen, manchmal Enttäuschungen – und zugleich eine stille Identifikation: Die überdimensionierten, genau inszenierten Objekte (Wunderkerzen, Schwämme, Scheren) wirken beinahe menschlich, tragen jene Eigenschaften, die Betrachter*innen ihnen zuschreiben: Scheitern, Tragik, Humor. Dem gegenüber stehen Lays überästhetisierte Darstellungen des fotografischen Mediums selbst – vergrößerte Filmrollen, Fotopapier, Perforationen – und fototechnische Abläufe, mit denen er zeigt, welche falschen Versprechen, aber auch welche Hoffnungen die Fotografie seit jeher in sich trägt.
Courtesy Christine König Galerie
Die Arbeiten von Alwin Lay (*1984, Rumänien) waren in zahlreichen Ausstellungen zu sehen, darunter Einzelausstellungen bei Christine König in Wien, Le Bureau in Düsseldorf, dem Museum für Photographie Braunschweig (Kat.) und der Nino Mier Gallery in Los Angeles. Er war Teil fotografischer Überblicksschauen wie „SUBJEKT und OBJEKT. FOTO RHEIN RUHR“ in der Kunsthalle Düsseldorf, „The Next Generation“ im Museum Morsbroich sowie „gute aussichten delux“ in den Deichtorhallen Hamburg. Weitere Präsentationen u. a. im Kunstverein Siegen, Kunstverein Leipzig, NAK Aachen (Kat.), Max Ernst Museum, Kunstmuseum Bonn, CAC La Traverse, MUMOK Wien, Thomas Erben New York, Basis Frankfurt, Document Chicago und der Bundeskunsthalle Bonn. 2016 war Lay Resident der Villa Aurora, 2020 erhielt er das Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds.
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Timur Lukas
Schwarze Blumen, 2025
Tusche auf Leinwand
70 × 50 cm
Gerahmt
Unikat
750 € netto zzgl. 7 % MwSt
150 € Rahmen
Timur Lukas’ Papierarbeiten entstehen aus der Auseinandersetzung mit Motiven, die tief im kollektiven Gedächtnis verankert sind: Stillleben, Porträts, Schiffe, vertraute Szenen aus den 1950er- und 60er-Jahren. Aus diesem Archiv alter Fotografien filtert er Formen, die eine leise Vertrautheit auslösen, ohne erzählerisch festgelegt zu sein. Seine Zeichnungen entwickeln sich aus einem schnellen, unmittelbaren Strich, der das Unperfekte bewusst zulässt – eine Haltung, die aus seiner Arbeit mit Mallappen und deren zufälligen Strukturen hervorgegangen ist. Reduktion, Reaktion und wenige Setzungen prägen die Kompositionen mehr als Detailgenauigkeit. Einzelne Arbeiten entstehen mit selbst angerührtem Lack, dessen Materialität die spontane Geste betont. So öffnen die Bilder Räume, in denen Erinnerungen aufscheinen können.
Timur Lukas wurde 1986 in Konstanz geboren und studierte an der Akademie der Bildenden Künste München. 2018 schloss er sein Studium mit dem Diplom ab. Seit 2011 studierte er bei Prof. Anke Doberauer, seit 2014 bei Prof. Matthias Dornfeld bevor er 2015 sein Studium bei Prof. Gregor Hildebrandt fortsetzte, dessen Meisterschüler er 2017 wurde.
Sein Werk wurde in zahlreichen Solo- und Duoausstellungen präsentiert; die folgenden bilden eine Auswahl: 2025 zeigte der Kunstverein Konstanz die Ausstellung „Even Islands are connected“, zeitgleich war „Goat“ in der Galerie Nina Mielcarczyk in Leipzig zu sehen – beide als „Due Two“ mit Laurentius Sauer. 2024 präsentierte Lukas „Die Kunst ist die Tochter des Wohlstands“ im Lycra Raum in Hamburg. Bereits 2023 widmete ihm die Galerie Nina Mielcarczyk in Leipzig die Ausstellung „Alte neue Sonne“. Weitere Präsentationen umfassen „Dream Days“ bei KNUSTxKUNZ+ in München (2022), „Due Two Fries“ – mit Laurentius Sauer – in der MEWO Kunsthalle in Memmingen (2021) sowie „Unite! Limbo Forest“ – mit Tom Król – im Kunstverein Augsburg (2020). Derzeit ist seine Ausstellung „Weather of our times“ in der Galerie Zeller van Almsick in Wien zu sehen.
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Timur Lukas
Portrait rot, 2025
Lack auf Papier
70 × 50 cm
Gerahmt
Unikat
750 € netto zzgl. 7 % MwSt
150 € Rahmen
Timur Lukas’ Papierarbeiten entstehen aus der Auseinandersetzung mit Motiven, die tief im kollektiven Gedächtnis verankert sind: Stillleben, Porträts, Schiffe, vertraute Szenen aus den 1950er- und 60er-Jahren. Aus diesem Archiv alter Fotografien filtert er Formen, die eine leise Vertrautheit auslösen, ohne erzählerisch festgelegt zu sein. Seine Zeichnungen entwickeln sich aus einem schnellen, unmittelbaren Strich, der das Unperfekte bewusst zulässt – eine Haltung, die aus seiner Arbeit mit Mallappen und deren zufälligen Strukturen hervorgegangen ist. Reduktion, Reaktion und wenige Setzungen prägen die Kompositionen mehr als Detailgenauigkeit. Einzelne Arbeiten entstehen mit selbst angerührtem Lack, dessen Materialität die spontane Geste betont. So öffnen die Bilder Räume, in denen Erinnerungen aufscheinen können.
Timur Lukas wurde 1986 in Konstanz geboren und studierte an der Akademie der Bildenden Künste München. 2018 schloss er sein Studium mit dem Diplom ab. Seit 2011 studierte er bei Prof. Anke Doberauer, seit 2014 bei Prof. Matthias Dornfeld bevor er 2015 sein Studium bei Prof. Gregor Hildebrandt fortsetzte, dessen Meisterschüler er 2017 wurde.
Sein Werk wurde in zahlreichen Solo- und Duoausstellungen präsentiert; die folgenden bilden eine Auswahl: 2025 zeigte der Kunstverein Konstanz die Ausstellung „Even Islands are connected“, zeitgleich war „Goat“ in der Galerie Nina Mielcarczyk in Leipzig zu sehen – beide als „Due Two“ mit Laurentius Sauer. 2024 präsentierte Lukas „Die Kunst ist die Tochter des Wohlstands“ im Lycra Raum in Hamburg. Bereits 2023 widmete ihm die Galerie Nina Mielcarczyk in Leipzig die Ausstellung „Alte neue Sonne“. Weitere Präsentationen umfassen „Dream Days“ bei KNUSTxKUNZ+ in München (2022), „Due Two Fries“ – mit Laurentius Sauer – in der MEWO Kunsthalle in Memmingen (2021) sowie „Unite! Limbo Forest“ – mit Tom Król – im Kunstverein Augsburg (2020). Derzeit ist seine Ausstellung „Weather of our times“ in der Galerie Zeller van Almsick in Wien zu sehen.
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Valerie Prinz + Ilay Schwingshandl
10 Gedichte (lose), 2025
Zeichnung auf Papier, Ölkreide, Buntstift
70 × 50 cm
Ungerahmt
Unikat
450 € netto zzgl. 7 % MwSt
Die gezeigten Arbeiten – Zeichnungen von Ilay Schwingshandl mit Texten von Valerie Prinz – sind Produkte einer Live-Performance, deren Praxis die jeweils eigene aufgreift, über- und umsetzt. In einem One-on-one-Setting entstanden so intime Texte und Zeichnungen, deren dialogische Interaktion auf Papier sichtbar wird. Zeichnung wird zu einer neuen Form des Lesens – Lesen zum performativen Ablauf von Linien, Verdichtungen und Pausen. Ein Austausch mit dem Raum, der zwischen zwei vertrauten Körpern entsteht.
Valerie Prinz ist Autorin, arbeitet forschungsbasiert und gestaltet die eigene künstlerische Praxis durch die Verflechtung von Text und Medien. Sie ist Stipendiatin der Int. Akademie Salzburg für „Queering and Survival“, schreibt für diverse Projekte, zuletzt u. a. für das MAK Wien (AT) und das Theater Neumarkt (CH). Sie war Teilnehmerin am Institute for Postnatural Studies 2025 und Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift „JENNY“. Ihre Arbeiten wurden ausgezeichnet, aktuell mit dem Wiener Werkstattpreis für Literatur.
Ilay Schwingshandl ist Künstler:in und Musiker:in. Im Wechselspiel von Performance, Malerei, Installation und Text versucht person, Räume zu erschaffen, in denen Verletzlichkeit eine Stimme hat. Die Materialwahl ist inspiriert von einem Interesse an Haptik und Vergänglichkeit. Eine Form des Teilens und Austauschs durchzieht deren Praxis - vor allem in Kollaborationen mit Freund*innen und Familie. Ilay absolvierte ein Diplomstudium in Bildender Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien. Zuletzt stellte person im Dommuseum Wien aus und performte als Teil des Chors in „TLF“ im BRUT.
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Valerie Prinz + Ilay Schwingshandl
I dont want to write another poem, 2025
Zeichnung auf Papier, Ölkreide, Buntstift
70 × 50 cm
Ungerahmt
Unikat
450 € netto zzgl. 7 % MwSt
Die gezeigten Arbeiten – Zeichnungen von Ilay Schwingshandl mit Texten von Valerie Prinz – sind Produkte einer Live-Performance, deren Praxis die jeweils eigene aufgreift, über- und umsetzt. In einem One-on-one-Setting entstanden so intime Texte und Zeichnungen, deren dialogische Interaktion auf Papier sichtbar wird. Zeichnung wird zu einer neuen Form des Lesens – Lesen zum performativen Ablauf von Linien, Verdichtungen und Pausen. Ein Austausch mit dem Raum, der zwischen zwei vertrauten Körpern entsteht.
Valerie Prinz ist Autorin, arbeitet forschungsbasiert und gestaltet die eigene künstlerische Praxis durch die Verflechtung von Text und Medien. Sie ist Stipendiatin der Int. Akademie Salzburg für „Queering and Survival“, schreibt für diverse Projekte, zuletzt u. a. für das MAK Wien (AT) und das Theater Neumarkt (CH). Sie war Teilnehmerin am Institute for Postnatural Studies 2025 und Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift „JENNY“. Ihre Arbeiten wurden ausgezeichnet, aktuell mit dem Wiener Werkstattpreis für Literatur.
Ilay Schwingshandl ist Künstler:in und Musiker:in. Im Wechselspiel von Performance, Malerei, Installation und Text versucht person, Räume zu erschaffen, in denen Verletzlichkeit eine Stimme hat. Die Materialwahl ist inspiriert von einem Interesse an Haptik und Vergänglichkeit. Eine Form des Teilens und Austauschs durchzieht deren Praxis - vor allem in Kollaborationen mit Freund*innen und Familie. Ilay absolvierte ein Diplomstudium in Bildender Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien. Zuletzt stellte person im Dommuseum Wien aus und performte als Teil des Chors in „TLF“ im BRUT.
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Valerie Prinz + Ilay Schwingshandl
er hatte keine Blätter mehr, 2025
Zeichnung auf Papier, Ölkreide, Buntstift
70 × 50 cm
Ungerahmt
Unikat
450 € netto zzgl. 7 % MwSt
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Die gezeigten Arbeiten – Zeichnungen von Ilay Schwingshandl mit Texten von Valerie Prinz – sind Produkte einer Live-Performance, deren Praxis die jeweils eigene aufgreift, über- und umsetzt. In einem One-on-one-Setting entstanden so intime Texte und Zeichnungen, deren dialogische Interaktion auf Papier sichtbar wird. Zeichnung wird zu einer neuen Form des Lesens – Lesen zum performativen Ablauf von Linien, Verdichtungen und Pausen. Ein Austausch mit dem Raum, der zwischen zwei vertrauten Körpern entsteht.
Valerie Prinz ist Autorin, arbeitet forschungsbasiert und gestaltet die eigene künstlerische Praxis durch die Verflechtung von Text und Medien. Sie ist Stipendiatin der Int. Akademie Salzburg für „Queering and Survival“, schreibt für diverse Projekte, zuletzt u. a. für das MAK Wien (AT) und das Theater Neumarkt (CH). Sie war Teilnehmerin am Institute for Postnatural Studies 2025 und Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift „JENNY“. Ihre Arbeiten wurden ausgezeichnet, aktuell mit dem Wiener Werkstattpreis für Literatur.
Ilay Schwingshandl ist Künstler:in und Musiker:in. Im Wechselspiel von Performance, Malerei, Installation und Text versucht person, Räume zu erschaffen, in denen Verletzlichkeit eine Stimme hat. Die Materialwahl ist inspiriert von einem Interesse an Haptik und Vergänglichkeit. Eine Form des Teilens und Austauschs durchzieht deren Praxis - vor allem in Kollaborationen mit Freund*innen und Familie. Ilay absolvierte ein Diplomstudium in Bildender Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien. Zuletzt stellte person im Dommuseum Wien aus und performte als Teil des Chors in „TLF“ im BRUT.
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Maximilian Prüfer
Form ist flüssig in der Zeit – Studie, 2012_2015
Zeichnung
65 × 47
Gerahmt
Unikat
3.500 € netto zzgl. 7 % MwSt
200 € Rahmen
Eine zeichnerische Studie zu den evolutionären Veränderungen von Form und Muster über ausgedehnte Zeiträume. Maximilian Prüfers Arbeit erforscht natürliche Prozesse und übersetzt sie in visuelle Formen, die existentielle und ökologische Fragen nach Evolution und dem Verhältnis von Mensch und Natur aufwerfen. Zentrales Element ist seine entwickelte Technik der Naturantypie, die Bewegungen und Spuren von Insekten und anderen Naturphänomenen sichtbar macht. Ultrasensible Beschichtungen werden durch deren Aktivität verdrängt und offenbaren Muster, die klassische Zeichnung erweitern. Durch Barrieren, Duftstoffe oder Licht lenkt Prüfer diese Spuren und verwandelt instinktives Verhalten in visuelle Erzählungen.
Maximilian Prüfer, geboren 1986 in Weilheim (Obb.), studierte Design und Kommunikationsstrategie in Augsburg sowie Bildende Kunst in Bologna. Seine Arbeit wahr in zahlreichen Ausstellungen zu sehen. 2023 erschienen mit INWELT und FRUITS OF LABOR zwei umfassende Publikationen zu seiner Arbeit erschienen im Kerber Verlag.
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René Radomsky
Geblitzt, 2018
Digitale Fotografie
30,5 × 22 x 2 cm
Gerahmt
Auflage 6
550 € netto zzgl. 19 % MwSt
In „Geblitzt“ überführt René Radomsky eine amtliche Geschwindigkeitsaufnahme in ein stark reduziertes Bildobjekt. Diese kleine Fotografie, oben rechts im Passepartout platziert, nimmt die Position eines bürokratischen Beweisfeldes ein. Der großflächig geschwärzte Raum verschiebt die Aufmerksamkeit: Nicht das Bild selbst, sondern seine Funktion als Dokument tritt in den Vordergrund. Die geringe Auflösung – Ergebnis des technischen Vorgangs – verweist auf jene Bildproduktion, die primär der Dokumentation dient und nicht der Darstellung. Auch ohne erkennbare Person entfaltet das Foto Autorität; es genügt als formales Indiz für eine Regelverletzung. Radomsky nutzt diese Ambivalenz, um die Fotografie als Beweismittel zu untersuchen: als ein Medium, das Wahrheit behauptet, ohne sie zeigen zu müssen. Das Werk entzieht dem Bild jede expressive Mitte und lässt einen Raum entstehen, in dem die Vorstellung von Sichtbarkeit, Evidenz und Kontrolle neu verhandelt wird.
René Radomsky studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, zunächst von 2012 bis 2013 Grafikdesign bei Holger Felten. Von 2013 bis 2015 setzte er sein Studium in der Bildenden Kunst bei Eva von Platen fort, bevor er zwischen 2015 und 2018 in der Klasse von Heike Baranowsky Freie Kunst studierte und dort zum Meisterschüler ernannt wurde. In den vergangenen Jahren war Radomskys Werk in zahlreichen Ausstellungen zu sehen; die folgenden Präsentationen stellen eine Auswahl dar. 2025 war er beteiligt an der Gruppenausstellung „INTERCEPTIBLE FLUTTE. ÜBER DAS FOTOGRAFISCHE“ im Kunstverein Augsburg. Im selben Jahr zeigte die Galerie Annette Oechsner in Nürnberg die Ausstellungen „Sisters & Brothers“ sowie „Faraway… so close!“. 2024 war Radomsky in der Kunsthalle Nürnberg im Rahmen der Ausstellung „Tätowierung aus den Archiven“ von Monika Michalko vertreten und präsentierte zudem „Nuance 2.0“ im Künstler:innenhaus Bethanien in Berlin. Bereits 2023 wurden seine Arbeiten unter anderem im Kunstverein Nürnberg – Albrecht Dürer Gesellschaft in der Ausstellung „Anarchy for Her“ sowie im Rahmen der Jahresgaben gezeigt. Zu seinen Präsentationen des Jahres 2022 zählen „Shift/Walls“ im Künstler:innenhaus Nürnberg sowie „MIND≈BODY≈MATTER“ in der Galerie der Künstler:innen in München.
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Finja Sander
BACKYARD REUNION [fragmented] I, 2025
Fine Art Print auf Hahnemühle Bamboo Natural Line, gerahmt
60 × 40 cm
Auflage 5 + 2AP
1.450 € netto zzgl. 19 % MwSt
Die Arbeit „BACKYARD REUNION [fragmented] I+II“ (2025) ist Teil der fotografischen Serie „Twenty-Something Girls“. Aus Sanders anhaltender Beschäftigung mit Erinnerungskultur und kollektivem Gedächtnis heraus fokussiert die Serie den körperlichen Ausnahmezustand des Sich-Übergebens. Wie sich Übelkeit abrupt im Körper ausbreitet, überfallen uns Erinnerungen – unkontrollierbar und drängend. Ausgangspunkt für diese neue Arbeit ist eine Szene aus der US-amerikanischen Serie „Sex and the City“, die Trost, Fürsorge und ein fast ritualisiertes Miteinander zeigt. Sander überführt dieses popkulturelle Motiv in ihre eigene künstlerische Praxis und betont das Potenzial des körperlich Erlebten. Dadurch öffnet sich der Blick auf Erinnerung als einen konstruktiven, unmittelbar spürbaren Prozess und die intime Geste des Sich-Übergebens erhält eine politische Dimension: als Hinweis auf eine demokratische Kultur, die auf Empathie und geteilter Verletzlichkeit beruht.
Finja Sander (*1996 in Hildesheim) lebt und arbeitet in Berlin. Sie setzt veralteten Heldennarrativen und ritualisierten Erinnerungsformen ihre eigene Körperlichkeit entgegen. Mit fotografischen Arbeiten, Objekten und Performances untersucht sie Bilder, Gesten und Abläufe, die religiöse oder politische Zeremonien prägen, und legt darin Momente der Überhöhung sowie nationale Narrative offen. Besonders prägend für ihre jüngere Praxis sind ihre Auseinandersetzungen mit Ernst Barlachs „Schwebendem“ (1927) sowie den Bergfilmen von Arnold Fanck und Leni Riefenstahl. Arbeiten Sanders wurden u. a. in der Villa Hügel in Essen, im Kunstverein Augsburg, im Wallraf-Richartz-Museum Köln, im Museum für Fotografie Berlin und im Hamburger Bahnhof gezeigt. 2022 schloss sie ihr Studium an der UdK Berlin als Meisterschülerin ab, 2023 erhielt sie den UdK Berlin Art Award. Sie ist diesjährige Preisträgerin des Artheon Kunstpreises.
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Finja Sander
BACKYARD REUNION [fragmented] II, 2025
Fine Art Print auf Hahnemühle Bamboo Natural Line, gerahmt
60 × 40 cm
Auflage 5 + 2AP
1.450 € netto zzgl. 19 % MwSt
Die Arbeit „BACKYARD REUNION [fragmented] I+II“ (2025) ist Teil der fotografischen Serie „Twenty-Something Girls“. Aus Sanders anhaltender Beschäftigung mit Erinnerungskultur und kollektivem Gedächtnis heraus fokussiert die Serie den körperlichen Ausnahmezustand des Sich-Übergebens. Wie sich Übelkeit abrupt im Körper ausbreitet, überfallen uns Erinnerungen – unkontrollierbar und drängend. Ausgangspunkt für diese neue Arbeit ist eine Szene aus der US-amerikanischen Serie „Sex and the City“, die Trost, Fürsorge und ein fast ritualisiertes Miteinander zeigt. Sander überführt dieses popkulturelle Motiv in ihre eigene künstlerische Praxis und betont das Potenzial des körperlich Erlebten. Dadurch öffnet sich der Blick auf Erinnerung als einen konstruktiven, unmittelbar spürbaren Prozess und die intime Geste des Sich-Übergebens erhält eine politische Dimension: als Hinweis auf eine demokratische Kultur, die auf Empathie und geteilter Verletzlichkeit beruht.
Finja Sander (*1996 in Hildesheim) lebt und arbeitet in Berlin. Sie setzt veralteten Heldennarrativen und ritualisierten Erinnerungsformen ihre eigene Körperlichkeit entgegen. Mit fotografischen Arbeiten, Objekten und Performances untersucht sie Bilder, Gesten und Abläufe, die religiöse oder politische Zeremonien prägen, und legt darin Momente der Überhöhung sowie nationale Narrative offen. Besonders prägend für ihre jüngere Praxis sind ihre Auseinandersetzungen mit Ernst Barlachs „Schwebendem“ (1927) sowie den Bergfilmen von Arnold Fanck und Leni Riefenstahl. Arbeiten Sanders wurden u. a. in der Villa Hügel in Essen, im Kunstverein Augsburg, im Wallraf-Richartz-Museum Köln, im Museum für Fotografie Berlin und im Hamburger Bahnhof gezeigt. 2022 schloss sie ihr Studium an der UdK Berlin als Meisterschülerin ab, 2023 erhielt sie den UdK Berlin Art Award. Sie ist diesjährige Preisträgerin des Artheon Kunstpreises.
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Laurentius Sauer
Blue Mountains 1, 2025
Ölstift auf Papier
101 × 65 cm
Gerahmt
Unikat
2.250 € netto zzgl. 7 % MwSt
250 € Rahmen
Historische Einflüsse finden sich auch bei Sauer, doch begegnet er ihnen mit einer kritischeren Haltung. Verlassene Scheunen, Pferde, Gockel – Relikte ehemals männlich codierter Hoheitszeichen – werden bei ihm zu Elementen einer offenen Befragung. Ergänzt durch kurze Textfragmente entfalten sie eine Verbindung, die nach der Gegenwart dieser Symbole und, noch wichtiger, nach ihren heutigen Entsprechungen fragt.
Besonders interessant ist, wie Sauer dabei auf das Stillleben als kunsthistorisch vertrautes Sujet zurückgreift. Die vertraute Form schafft Nähe, doch zugleich entsteht ein Moment des Geheimnisses: Die arrangierten Dinge wirken bekannt und rätselhaft zugleich, als würde hinter ihrer Oberfläche eine verborgene Bedeutung liegen. So untersucht Sauer die Zeichen unseres Zusammenlebens, indem er sie zwischen Vertrautheit und Ungewissheit neu verortet.
Laurentius Sauer, 1987 in Augsburg geboren, studierte von 2011 bis 2017 Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste München in den Klassen von Prof. Günther Förg und Prof. Gregor Hildebrandt, bei dem er schließlich als Meisterschüler abschloss. Seine Arbeiten wurden in den vergangenen Jahren in zahlreichen Ausstellungen präsentiert, u.a. 2025 in „Caramel Cats“ in der Galerie Nina Mielcarczyk in Leipzig sowie in der Ausstellung „Even islands are connected“ – als DUE TWO mit Timur Lukas – im Kunstverein Konstanz. Bereits 2024 zeigte die Galerie Nina Mielcarczyk die Ausstellung „Alte neue Sonne“. 2022 war Sauer mit Arbeiten in „Ohne Titel. Junge Malerei…“ im Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen vertreten. Zusammen mit Timur Lukas präsentierte er 2021 die Duo-Ausstellung „Due Two Fries“ in der MEWO Kunsthalle Memmingen. Ebenfalls 2021 wurde seine Arbeit in der Ausstellung „GROUNDFLOOR PLAYGROUND #2“ im Kunstverein Augsburg gezeigt, zu der er den Maler Michael Günzer als Mitstreiter auswählte. Für sein Schaffen erhielt Laurentius Sauer mehrfach Auszeichnungen und Förderungen. Er war zwischen 2019 und 2022 Stipendiat des Bayerischen Atelierförderprogramms, erhielt 2021 die Auszeichnung „Junge Kunst und neue Wege“ sowie 2025 den Kunstförderpreis der Stadt Augsburg.
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Laurentius Sauer
Blue Mountains 2, 2025
Ölstift auf Papier
60 × 80 cm
Gerahmt
Unikat
1.650 € netto zzgl. 7 % MwSt
250 € Rahmen
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Historische Einflüsse finden sich auch bei Sauer, doch begegnet er ihnen mit einer kritischeren Haltung. Verlassene Scheunen, Pferde, Gockel – Relikte ehemals männlich codierter Hoheitszeichen – werden bei ihm zu Elementen einer offenen Befragung. Ergänzt durch kurze Textfragmente entfalten sie eine Verbindung, die nach der Gegenwart dieser Symbole und, noch wichtiger, nach ihren heutigen Entsprechungen fragt.
Besonders interessant ist, wie Sauer dabei auf das Stillleben als kunsthistorisch vertrautes Sujet zurückgreift. Die vertraute Form schafft Nähe, doch zugleich entsteht ein Moment des Geheimnisses: Die arrangierten Dinge wirken bekannt und rätselhaft zugleich, als würde hinter ihrer Oberfläche eine verborgene Bedeutung liegen. So untersucht Sauer die Zeichen unseres Zusammenlebens, indem er sie zwischen Vertrautheit und Ungewissheit neu verortet.
Laurentius Sauer, 1987 in Augsburg geboren, studierte von 2011 bis 2017 Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste München in den Klassen von Prof. Günther Förg und Prof. Gregor Hildebrandt, bei dem er schließlich als Meisterschüler abschloss. Seine Arbeiten wurden in den vergangenen Jahren in zahlreichen Ausstellungen präsentiert, u.a. 2025 in „Caramel Cats“ in der Galerie Nina Mielcarczyk in Leipzig sowie in der Ausstellung „Even islands are connected“ – als DUE TWO mit Timur Lukas – im Kunstverein Konstanz. Bereits 2024 zeigte die Galerie Nina Mielcarczyk die Ausstellung „Alte neue Sonne“. 2022 war Sauer mit Arbeiten in „Ohne Titel. Junge Malerei…“ im Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen vertreten. Zusammen mit Timur Lukas präsentierte er 2021 die Duo-Ausstellung „Due Two Fries“ in der MEWO Kunsthalle Memmingen. Ebenfalls 2021 wurde seine Arbeit in der Ausstellung „GROUNDFLOOR PLAYGROUND #2“ im Kunstverein Augsburg gezeigt, zu der er den Maler Michael Günzer als Mitstreiter auswählte. Für sein Schaffen erhielt Laurentius Sauer mehrfach Auszeichnungen und Förderungen. Er war zwischen 2019 und 2022 Stipendiat des Bayerischen Atelierförderprogramms, erhielt 2021 die Auszeichnung „Junge Kunst und neue Wege“ sowie 2025 den Kunstförderpreis der Stadt Augsburg.
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Mona Schulzek
Fragment, 2025
Trümmerteil eines Flugzeugabsturzes (poliert), Acrylglas
30 × 13 × 7 cm
Auflage 6
450 € netto zzgl. 7 % MwSt
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Die künstlerische Arbeit von Schulzek basiert nicht auf der Produktion materieller Objekte, sondern auf der Entwicklung von Konzepten. Im Zentrum steht ein tiefes Interesse am Universum und an den existenziellen Fragen des Menschseins. Für die Künstlerin bildet der Kosmos keinen Gegenpol zum Menschen, sondern ist ein wesentlicher Teil jener Natur, die uns selbst hervorgebracht hat. Der Mensch erscheint in ihrer Perspektive als kosmische Materie, ausgestattet mit der Fähigkeit zur Selbstreflexion und dem Drang, seine Position im Universum zu verstehen.
Mona Schulzek absolvierte ihr Studium der Fotografie an der ecosign/Akademie für Gestaltung in Köln, wo sie von 2012 bis 2017 bei Thomas Zika studierte und 2017 mit dem Diplom abschloss. Im selben Jahr begann sie ihr Studium der Freien Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf, zunächst in den Klassen von Prof. Gregor Schneider und Prof. Peter Piller. 2023 schloss sie ihre Ausbildung dort als Meisterschülerin von Prof. Gregor Schneider ab. Für ihre künstlerische Arbeit erhielt Schulzek zahlreiche Auszeichnungen. 2023 wurde ihr der Kunstpreis „junger westen“ verliehen. Bereits 2022 gewann sie gemeinsam mit dem Projekt „Outer Space Transmitter“ den Projektpreis „best group“, nachdem das Projekt 2020 bereits die Projektförderung „Regioparl“ erhalten hatte. 2019 wurde sie mit dem Max Ernst Stipendium ausgezeichnet und gewann im selben Jahr den Vonovia Award für Fotografie mit dem 1. Preis für ihre Arbeit „Ottomane (Cosmos)“.
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Mona Schulzek
Pygidium, 2024
Aluminium gefräst und sandgestrahlt
27 × 20 × 2 cm
Unikat
750 € netto zzgl. 7 % MwSt
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Die künstlerische Arbeit von Schulzek basiert nicht auf der Produktion materieller Objekte, sondern auf der Entwicklung von Konzepten. Im Zentrum steht ein tiefes Interesse am Universum und an den existenziellen Fragen des Menschseins. Für die Künstlerin bildet der Kosmos keinen Gegenpol zum Menschen, sondern ist ein wesentlicher Teil jener Natur, die uns selbst hervorgebracht hat. Der Mensch erscheint in ihrer Perspektive als kosmische Materie, ausgestattet mit der Fähigkeit zur Selbstreflexion und dem Drang, seine Position im Universum zu verstehen.
Mona Schulzek absolvierte ihr Studium der Fotografie an der ecosign/Akademie für Gestaltung in Köln, wo sie von 2012 bis 2017 bei Thomas Zika studierte und 2017 mit dem Diplom abschloss. Im selben Jahr begann sie ihr Studium der Freien Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf, zunächst in den Klassen von Prof. Gregor Schneider und Prof. Peter Piller. 2023 schloss sie ihre Ausbildung dort als Meisterschülerin von Prof. Gregor Schneider ab. Für ihre künstlerische Arbeit erhielt Schulzek zahlreiche Auszeichnungen. 2023 wurde ihr der Kunstpreis „junger westen“ verliehen. Bereits 2022 gewann sie gemeinsam mit dem Projekt „Outer Space Transmitter“ den Projektpreis „best group“, nachdem das Projekt 2020 bereits die Projektförderung „Regioparl“ erhalten hatte. 2019 wurde sie mit dem Max Ernst Stipendium ausgezeichnet und gewann im selben Jahr den Vonovia Award für Fotografie mit dem 1. Preis für ihre Arbeit „Ottomane (Cosmos)“.
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Janina Totzauer
Brut #9 (aus der Serie "Brut"), 2025
Keramik
21 ×11 × 7 cm
Unikat
1.085 € netto zzgl. 7 % MwSt
Ausgangspunkt zur Serie „Brut“ ist der in die Zukunft blickende dystopische Roman „Ad Bestias“ von Francesca Sarah Toich, in dem Parasitismus zwischen Spezies thematisiert wird. Die Protagonistin durchlebt eine ungewollte Schwangerschaft als menschlicher Brutkörper für ein weißes Rhinozeros – ein Kampf ums nackte Überleben entbrennt.
Totzauers Ideenwelt greift die politische, feministische Dimension der Kolonialisierung von Körperlichkeit auf. Ausgehend vom Postkolonialismus sezieren die dabei entstehenden Arbeiten Themen wie Fremdartigkeit, Zugehörigkeit und Identität. Die Künstlerin erschafft dabei hybride Wesen, denen menschliche Attribute zugeschrieben werden, während ihr Inneres ein fremdartiges Leben birgt – Zwischenwesen aus Zelle, Ei und Amphibium, Alienembryos frisch aus dem All.
In ihrer künstlerischen Arbeit verbindet Janina Totzauer Video, Keramik und Textilien. Ihre Praxis basiert auf intensiver Recherche zu Natur als Wissensquelle sowie zu Bräuchen verschiedener Kulturen, darunter ihre früheren Lebensmittelpunkte Mosambik und Südafrika. Sie untersucht das Verhältnis zwischen Mensch, Tier und Pflanze und kritisiert dabei auch zwischenmenschliche Strukturen. Ihre Arbeiten hinterfragen Konstrukte wie Patriarchat, Imperialismus und Rassismus und entwerfen Visionen alternativer Zukünfte.
Totzauers skulpturale und audiovisuelle Werke wurden international gezeigt, u. a. beim Cinema Galleggiante in Venedig, an Goethe-Instituten in Mosambik und Mexiko, im City Museum Gwangju und im Project Room in Windhoek. Seit 2018 ist sie Co-Direktorin der AlmResidency.
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Janina Totzauer
Brut #18 (aus der Serie "Brut"), 2025
Keramik
11 × 11 × 8 cm
Unikat
850 € netto zzgl. 7 % MwSt
Ausgangspunkt zur Serie „Brut“ ist der in die Zukunft blickende dystopische Roman „Ad Bestias“ von Francesca Sarah Toich, in dem Parasitismus zwischen Spezies thematisiert wird. Die Protagonistin durchlebt eine ungewollte Schwangerschaft als menschlicher Brutkörper für ein weißes Rhinozeros – ein Kampf ums nackte Überleben entbrennt.
Totzauers Ideenwelt greift die politische, feministische Dimension der Kolonialisierung von Körperlichkeit auf. Ausgehend vom Postkolonialismus sezieren die dabei entstehenden Arbeiten Themen wie Fremdartigkeit, Zugehörigkeit und Identität. Die Künstlerin erschafft dabei hybride Wesen, denen menschliche Attribute zugeschrieben werden, während ihr Inneres ein fremdartiges Leben birgt – Zwischenwesen aus Zelle, Ei und Amphibium, Alienembryos frisch aus dem All.
In ihrer künstlerischen Arbeit verbindet Janina Totzauer Video, Keramik und Textilien. Ihre Praxis basiert auf intensiver Recherche zu Natur als Wissensquelle sowie zu Bräuchen verschiedener Kulturen, darunter ihre früheren Lebensmittelpunkte Mosambik und Südafrika. Sie untersucht das Verhältnis zwischen Mensch, Tier und Pflanze und kritisiert dabei auch zwischenmenschliche Strukturen. Ihre Arbeiten hinterfragen Konstrukte wie Patriarchat, Imperialismus und Rassismus und entwerfen Visionen alternativer Zukünfte.
Totzauers skulpturale und audiovisuelle Werke wurden international gezeigt, u. a. beim Cinema Galleggiante in Venedig, an Goethe-Instituten in Mosambik und Mexiko, im City Museum Gwangju und im Project Room in Windhoek. Seit 2018 ist sie Co-Direktorin der AlmResidency.
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Anna Vogel
nuvangniq/Kälte, 2023
Pigment Print auf Aquarellpapier, gerahmt in Ahorn dunkel-anthrazit gebeizt
31,7 × 20,7 × 3 cm
Gerahmt
Auflage 3
2.350 € netto zzgl. 7 % MwSt
200 € Rahmen
Anna Vogel schafft Fotos oder Kombinationen aus Fotografie, Zeichnung und Druck, die sich thematisch mit digitaler Kommunikation, Natur, Geschichte und Biologie befassen. Die Auseinandersetzung mit diesen Themen wird begleitet von einem fantasievollen Spiel mit dem Medium Fotografie, das selbstbewusst die traditionellen Grenzen des Genres überschreitet. Auf kleinem Raum, mit oft prägnanten Mitteln und ohne klar zu zeigen, was genau dargestellt wird, erzielen Vogels Arbeiten eine erstaunliche auratische Wirkung und lösen gleichzeitig Wahrnehmungsirritationen und Zweifel aus. Sie zeigen eine Welt, die im Bereich des Unbestimmten bleibt: Landschaften, die irgendwie vertraut wirken, aber dann doch wieder nicht; Schauplätze, die man irgendwoher kennt, die aber dennoch fremd bleiben und eine melancholische Energie vermitteln, die zwischen Sehnsucht und Unbehagen oszilliert.
Die 1981 in Herdecke geborene Anna Vogel lebt und arbeitet in Düsseldorf. Sie studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Thomas Ruff und Christopher Williams und wurde 2012 zur Meisterschülerin von Andreas Gursky ernannt.
Die Arbeiten von Anna Vogel wurden in den vergangenen Jahren u. a. in namhaften Galerien präsentiert – bei Sperling in München, der Keteleer Gallery in Antwerpen sowie bei Sprüth Magers in Berlin.
Auch in zahlreichen renommierten Institutionen und Ausstellungshäusern wurde Vogels Arbeit ausgestellt. Dazu zählen der Kunstverein Oldenburg, der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf, die Kunsthalle Düsseldorf sowie der Kunstpalast in Düsseldorf. Weitere Stationen waren das Marta Herford in Herford, das Sprengel Museum Hannover, die Sammlung Philara in Düsseldorf und die Langen Foundation in Neuss. International waren ihre Arbeiten unter anderem im Huis Marseille – Museum voor Fotografie in Amsterdam sowie im Musée national d’histoire et d’art (MNHA) in Luxemburg zu sehen. Darüber hinaus wurden ihre Werke in der DZ BANK Kunstsammlung in Frankfurt, im Museum Morsbroich in Leverkusen sowie im Bonner Kunstverein präsentiert.
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Anna Vogel
fly fly blue, 2020
Pigment Print, scratches, gerahmt in Ahorn dunkel-anthrazit gebeizt
30 × 45 cm
Unikat
3.270 € netto zzgl. 7 % MwSt
250 € Rahmen
Anna Vogel schafft Fotos oder Kombinationen aus Fotografie, Zeichnung und Druck, die sich thematisch mit digitaler Kommunikation, Natur, Geschichte und Biologie befassen. Die Auseinandersetzung mit diesen Themen wird begleitet von einem fantasievollen Spiel mit dem Medium Fotografie, das selbstbewusst die traditionellen Grenzen des Genres überschreitet. Auf kleinem Raum, mit oft prägnanten Mitteln und ohne klar zu zeigen, was genau dargestellt wird, erzielen Vogels Arbeiten eine erstaunliche auratische Wirkung und lösen gleichzeitig Wahrnehmungsirritationen und Zweifel aus. Sie zeigen eine Welt, die im Bereich des Unbestimmten bleibt: Landschaften, die irgendwie vertraut wirken, aber dann doch wieder nicht; Schauplätze, die man irgendwoher kennt, die aber dennoch fremd bleiben und eine melancholische Energie vermitteln, die zwischen Sehnsucht und Unbehagen oszilliert.
Die 1981 in Herdecke geborene Anna Vogel lebt und arbeitet in Düsseldorf. Sie studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Thomas Ruff und Christopher Williams und wurde 2012 zur Meisterschülerin von Andreas Gursky ernannt.
Die Arbeiten von Anna Vogel wurden in den vergangenen Jahren u. a. in namhaften Galerien präsentiert – bei Sperling in München, der Keteleer Gallery in Antwerpen sowie bei Sprüth Magers in Berlin.
Auch in zahlreichen renommierten Institutionen und Ausstellungshäusern wurde Vogels Arbeit ausgestellt. Dazu zählen der Kunstverein Oldenburg, der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf, die Kunsthalle Düsseldorf sowie der Kunstpalast in Düsseldorf. Weitere Stationen waren das Marta Herford in Herford, das Sprengel Museum Hannover, die Sammlung Philara in Düsseldorf und die Langen Foundation in Neuss. International waren ihre Arbeiten unter anderem im Huis Marseille – Museum voor Fotografie in Amsterdam sowie im Musée national d’histoire et d’art (MNHA) in Luxemburg zu sehen. Darüber hinaus wurden ihre Werke in der DZ BANK Kunstsammlung in Frankfurt, im Museum Morsbroich in Leverkusen sowie im Bonner Kunstverein präsentiert.
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Julia Walk
Anemonen, 2025
Tiffany Technick, Glas, Bleifreies Lot, LEDs
15 × 21,5 × 5 cm
Unikat
1.400 € netto zzgl. 7 % MwSt
100 € Material
Julia Walk arbeitet in ihrer künstlerischen Praxis an der Schnittstelle von Körper, Gender und Popkultur. Aus der kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlich konstruierten Normen entstehen vielschichtige Installationen, Performances und Objekte, deren knallig-bunte Ästhetik mit einem artifiziellen Finish die körperlich-organischen Oberflächen kontrastiert. Humor und Zugänglichkeit prägen den feministisch orientierten Diskurs ihrer Arbeiten. Seit 2025 arbeitet Walk zudem mit Glas: Die drei Lampen übertragen Formen und Ornamentik aus der Serie „Slay Girl“ in ein neues, kleineres Format. Die handgefertigten Tiffany-Glasobjekte leuchten und strahlen eine Farbigkeit, Fragilität und Schönheit aus, die im bewussten Kontrast zur thematischen Grundlage von „Slay Girl“ – der female rage – stehen.
Julia Walk ist eine multimedial arbeitende Künstlerin aus München. Ihr Diplom an der Akademie der Bildenden Künste München legte sie 2022 als Meisterschülerin von Prof. Peter Kogler mit Auszeichnung ab. Für ihr künstlerisches Schaffen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Atelierprogramm des BBK Landesverbands Bayern in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (2025), dem Publikumspreis „PERSPEKTIVEN“, dem Förderpreis für junge Kunst des Kunstclub13 e. V. in Zusammenarbeit mit der PLATTFORM (2023) sowie dem Preis der Akademie der Bildenden Künste München aus dem Stipendienfonds (2022). Ihre Arbeiten wurden in einer Vielzahl von Ausstellungen präsentiert; eine jüngere Auswahl umfasst Präsentationen im 229 LAB Space in Paris (2025), im Rahmen von „Various Others“ im Bayerischen Hof (2025) sowie in den Münchner Kammerspielen in Kooperation mit „Der Greif“ (2024). Weitere Stationen waren die Galerie Britta Rettberg (2024), der Espace Louis Vuitton (2024), Die Putte in Neu-Ulm (2024), die Villa Stuck (2022), der Österreichische Skulpturenpark in Graz (2022) sowie die Galerie im Schlosspavillon in Ismaning (2021).
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Julia Walk
Nighty Night, 2025
Tiffany Technick, Glas, Bleifreies Lot, LEDs
15 × 21,5 × 5 cm
Unikat
1.400 € netto zzgl. 7 % MwSt
100 € Material
Julia Walk arbeitet in ihrer künstlerischen Praxis an der Schnittstelle von Körper, Gender und Popkultur. Aus der kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlich konstruierten Normen entstehen vielschichtige Installationen, Performances und Objekte, deren knallig-bunte Ästhetik mit einem artifiziellen Finish die körperlich-organischen Oberflächen kontrastiert. Humor und Zugänglichkeit prägen den feministisch orientierten Diskurs ihrer Arbeiten. Seit 2025 arbeitet Walk zudem mit Glas: Die drei Lampen übertragen Formen und Ornamentik aus der Serie „Slay Girl“ in ein neues, kleineres Format. Die handgefertigten Tiffany-Glasobjekte leuchten und strahlen eine Farbigkeit, Fragilität und Schönheit aus, die im bewussten Kontrast zur thematischen Grundlage von „Slay Girl“ – der female rage – stehen.
Julia Walk ist eine multimedial arbeitende Künstlerin aus München. Ihr Diplom an der Akademie der Bildenden Künste München legte sie 2022 als Meisterschülerin von Prof. Peter Kogler mit Auszeichnung ab. Für ihr künstlerisches Schaffen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Atelierprogramm des BBK Landesverbands Bayern in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (2025), dem Publikumspreis „PERSPEKTIVEN“, dem Förderpreis für junge Kunst des Kunstclub13 e. V. in Zusammenarbeit mit der PLATTFORM (2023) sowie dem Preis der Akademie der Bildenden Künste München aus dem Stipendienfonds (2022). Ihre Arbeiten wurden in einer Vielzahl von Ausstellungen präsentiert; eine jüngere Auswahl umfasst Präsentationen im 229 LAB Space in Paris (2025), im Rahmen von „Various Others“ im Bayerischen Hof (2025) sowie in den Münchner Kammerspielen in Kooperation mit „Der Greif“ (2024). Weitere Stationen waren die Galerie Britta Rettberg (2024), der Espace Louis Vuitton (2024), Die Putte in Neu-Ulm (2024), die Villa Stuck (2022), der Österreichische Skulpturenpark in Graz (2022) sowie die Galerie im Schlosspavillon in Ismaning (2021).
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Julia Walk
Slay, 2025
Tiffany Technick, Glas, Bleifreies Lot, LEDs
15 × 21,5 × 5 cm
Unikat
1.400 € netto zzgl. 7 % MwSt
100 € Material
Julia Walk arbeitet in ihrer künstlerischen Praxis an der Schnittstelle von Körper, Gender und Popkultur. Aus der kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlich konstruierten Normen entstehen vielschichtige Installationen, Performances und Objekte, deren knallig-bunte Ästhetik mit einem artifiziellen Finish die körperlich-organischen Oberflächen kontrastiert. Humor und Zugänglichkeit prägen den feministisch orientierten Diskurs ihrer Arbeiten. Seit 2025 arbeitet Walk zudem mit Glas: Die drei Lampen übertragen Formen und Ornamentik aus der Serie „Slay Girl“ in ein neues, kleineres Format. Die handgefertigten Tiffany-Glasobjekte leuchten und strahlen eine Farbigkeit, Fragilität und Schönheit aus, die im bewussten Kontrast zur thematischen Grundlage von „Slay Girl“ – der female rage – stehen.
Julia Walk ist eine multimedial arbeitende Künstlerin aus München. Ihr Diplom an der Akademie der Bildenden Künste München legte sie 2022 als Meisterschülerin von Prof. Peter Kogler mit Auszeichnung ab. Für ihr künstlerisches Schaffen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Atelierprogramm des BBK Landesverbands Bayern in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (2025), dem Publikumspreis „PERSPEKTIVEN“, dem Förderpreis für junge Kunst des Kunstclub13 e. V. in Zusammenarbeit mit der PLATTFORM (2023) sowie dem Preis der Akademie der Bildenden Künste München aus dem Stipendienfonds (2022). Ihre Arbeiten wurden in einer Vielzahl von Ausstellungen präsentiert; eine jüngere Auswahl umfasst Präsentationen im 229 LAB Space in Paris (2025), im Rahmen von „Various Others“ im Bayerischen Hof (2025) sowie in den Münchner Kammerspielen in Kooperation mit „Der Greif“ (2024). Weitere Stationen waren die Galerie Britta Rettberg (2024), der Espace Louis Vuitton (2024), Die Putte in Neu-Ulm (2024), die Villa Stuck (2022), der Österreichische Skulpturenpark in Graz (2022) sowie die Galerie im Schlosspavillon in Ismaning (2021).
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Marie Madlen Weber
WandbehangC, 2022
Marmor und Stahlrahmen
34,5 × 31 × 25 cm
Unikat
2.600 € netto zzgl. 7 % MwSt
Die Arbeiten aus der Serie „Wandbehang“ zeigen die widersprüchlichen Eigenschaften des Materials Stein. Schweres wird leicht, Hartes wirkt hautähnlich weich, Massivität löst sich auf. Die Skulpturen aus norwegischem Marmor sind zum einen Teil einer Rauminstallation, zum anderen Wandarbeiten, sobald sie aus dem künstlerischen Kreislaufsystem der Installation herausgenommen werden. Innerhalb der Installation nehmen die Steine eine vorübergehende Form an, die einem Wandel unterliegt.
Marie Madlen Webers künstlerischer Ansatz bewegt sich zwischen Dauerhaftem und Vergänglichem. Durch das Verändern und Neuinterpretieren der Werkstoffe hinterfragt sie die vermeintlichen Eigenschaften des Materials ebenso wie die menschliche Sehnsucht nach Beständigkeit.
Marie Madlen Weber (1983) ist eine Bildhauerin aus Süddeutschland. Sie studierte von 2005 bis 2012 an der Akademie der Bildenden Künste in München. Ein Erasmusjahr führte sie an die Universidad de Barcelona. Zu ihren Auszeichnungen zählen das Dr.-Reismüller-Stipendium (Carrara, Italien, 2008) und das Stipendium „Junge Kunst und neue Wege“ des Freistaats Bayern (2022). Künstlerische Residenzen führten sie 2022 in das Kunstkvarteret auf den Lofoten (Norwegen) und 2023 in das Centro Internazionale di Scultura in der Schweiz. Ihre Arbeiten, die sich mit den Themen Heimat und Transformation auseinandersetzen, wurden u. a. in der Galerie der Künstlerinnen München, der Galerie Oberwelt Stuttgart, im Bayerischen Nationalmuseum München und im Glaspalast Augsburg präsentiert.
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Marie Madlen Weber
WandbehangB, 2022
Marmor und Stahlrahmen
50 × 28,5 × 25 cm
Unikat
2.600 € netto zzgl. 7 % MwSt
Die Arbeiten aus der Serie „Wandbehang“ zeigen die widersprüchlichen Eigenschaften des Materials Stein. Schweres wird leicht, Hartes wirkt hautähnlich weich, Massivität löst sich auf. Die Skulpturen aus norwegischem Marmor sind zum einen Teil einer Rauminstallation, zum anderen Wandarbeiten, sobald sie aus dem künstlerischen Kreislaufsystem der Installation herausgenommen werden. Innerhalb der Installation nehmen die Steine eine vorübergehende Form an, die einem Wandel unterliegt.
Marie Madlen Webers künstlerischer Ansatz bewegt sich zwischen Dauerhaftem und Vergänglichem. Durch das Verändern und Neuinterpretieren der Werkstoffe hinterfragt sie die vermeintlichen Eigenschaften des Materials ebenso wie die menschliche Sehnsucht nach Beständigkeit.
Marie Madlen Weber (1983) ist eine Bildhauerin aus Süddeutschland. Sie studierte von 2005 bis 2012 an der Akademie der Bildenden Künste in München. Ein Erasmusjahr führte sie an die Universidad de Barcelona. Zu ihren Auszeichnungen zählen das Dr.-Reismüller-Stipendium (Carrara, Italien, 2008) und das Stipendium „Junge Kunst und neue Wege“ des Freistaats Bayern (2022). Künstlerische Residenzen führten sie 2022 in das Kunstkvarteret auf den Lofoten (Norwegen) und 2023 in das Centro Internazionale di Scultura in der Schweiz. Ihre Arbeiten, die sich mit den Themen Heimat und Transformation auseinandersetzen, wurden u. a. in der Galerie der Künstlerinnen München, der Galerie Oberwelt Stuttgart, im Bayerischen Nationalmuseum München und im Glaspalast Augsburg präsentiert.
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Michael Wegerer
traces of a journey (cyano-gold), 2022
Cyanotypie Siebdruck gefaltet
40 × 30 × 4 cm
Eda II/II
805,31 € netto zzgl. 7 % MwSt
80 € Rahmen
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Michael Wegerer arbeitet mit erweiterten Verfahren der Druckgrafik, skulpturalen Objekten und Installationen. Seine künstlerische Praxis ist tief in der Erforschung grafischer Prozesse und deren räumlicher Erweiterung verwurzelt. Die Spannung zwischen Wiederholung und Einzigartigkeit dient ihm dabei als Metapher für gesellschaftliche und kulturelle Dynamiken. Wegerers Werke befassen sich mit Themen wie Erinnerung, Identität und den poetischen Aspekten alltäglicher, scheinbar banaler Dinge und laden zu einer reflektierten, immersiven Erfahrung ein. Im Wechselspiel von Tradition und Innovation entwickelt er einen feinsinnigen Dialog zwischen Materialität und Wahrnehmung, wobei in seinem Werk zunehmend das Zusammenspiel von Farbe, Form und Raum in den Vordergrund tritt.
Nach dem mit Auszeichnung abgeschlossenen Studium der Bildenden und Medialen Kunst an der Universität für angewandte Kunst Wien (2008) absolvierte Michael Wegerer (*1970) ein Masterstudium in Fine Art Printmaking am Royal College of Art in London. Ergänzend studierte er an der Executive Academy der Wirtschaftsuniversität Wien, wo seine Abschlussarbeit 2025 prämiert wurde. Als Gastdozent lehrte er an internationalen Institutionen, darunter die RMIT University Melbourne, die Charles Darwin University in Alice Springs, die University of Manchester und das Wimbledon College of Arts in London. Arbeitsaufenthalte und Artist-in-Residence-Programme führten ihn u. a. nach Australien, Schweden und Neuseeland. Wegerer ist Vorstandsmitglied des Künstlerhauses in Wien und betreibt ein Atelier für Siebdruck in Wien-Liesing.
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Raphael Weilguni
o.T., 2016
Acryl auf Leinen
30 × 36 cm
Unikat
1.800 € netto zzgl. 7 % MwSt
Die Skulpturen von Raphael Weilguni charakterisieren sich durch ihre deutlich organische Qualität; trotz der Verwendung von Keramik wirken sie flexibel, als wären sie in ständiger Bewegung, als könnten wir sie immer noch modellieren. Seine abstrakten und wilden Skulpturen fordern den Betrachter mit ihrer fließenden Bewegung und markanten labyrinthischen Charakter dazu auf, ihre wechselnden Nuancen und Lichtkontraste zu beobachten, die Richtung ihrer Bewegungen zu erahnen, und ihre zahlreichen Blickwinkel zu entdecken. Mit ihren abstrahierten Formen ergeben sich endlose Assoziationsmöglichkeiten. Ritzungen, Fingerabdrücke und beliebige Pinselstriche betonen ihren dynamischen Charakter. Die Hand des Künstlers ist in jeder seiner Skulpturen spürbar. (Text: courtesy Galerie Rüdiger Schöttle)
Raphael Weilguni (*1989 in Augsburg, Germany) studierte bis zum Jahr 2017 an der Akademie der Bildenden Künste in München, wo er Schüler von Jean-Marc Bustamante und Florian Pumhösl war. Er arbeitet als Bildhauer, Maler und Musiker. In diesem Jahr waren Werke u.a. in der Pinakothek der Moderne in der Ausstellung "EGO. Kunst, Gesellschaft und das Ich" zu sehen und in der Einzelausstellung "Cloud" in der Galerie Rüdiger Schöttle.
Seine Werke befinden sich in vielen renommierten Privatsammlungen, aber auch in öffentlichen Sammlungen, wie der Munich Re Collection oder der Sammlung für zeitgenössische Kunst der Bundesrepublik Deutschland, Bonn.
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Raphael Weilguni
o.T., 2016
Acryl auf Leinen
30 × 36 cm
Unikat
1.800 € netto zzgl. 7 % MwSt
Die Skulpturen von Raphael Weilguni charakterisieren sich durch ihre deutlich organische Qualität; trotz der Verwendung von Keramik wirken sie flexibel, als wären sie in ständiger Bewegung, als könnten wir sie immer noch modellieren. Seine abstrakten und wilden Skulpturen fordern den Betrachter mit ihrer fließenden Bewegung und markanten labyrinthischen Charakter dazu auf, ihre wechselnden Nuancen und Lichtkontraste zu beobachten, die Richtung ihrer Bewegungen zu erahnen, und ihre zahlreichen Blickwinkel zu entdecken. Mit ihren abstrahierten Formen ergeben sich endlose Assoziationsmöglichkeiten. Ritzungen, Fingerabdrücke und beliebige Pinselstriche betonen ihren dynamischen Charakter. Die Hand des Künstlers ist in jeder seiner Skulpturen spürbar. (Text: courtesy Galerie Rüdiger Schöttle)
Raphael Weilguni (*1989 in Augsburg, Germany) studierte bis zum Jahr 2017 an der Akademie der Bildenden Künste in München, wo er Schüler von Jean-Marc Bustamante und Florian Pumhösl war. Er arbeitet als Bildhauer, Maler und Musiker. In diesem Jahr waren Werke u.a. in der Pinakothek der Moderne in der Ausstellung "EGO. Kunst, Gesellschaft und das Ich" zu sehen und in der Einzelausstellung "Cloud" in der Galerie Rüdiger Schöttle.
Seine Werke befinden sich in vielen renommierten Privatsammlungen, aber auch in öffentlichen Sammlungen, wie der Munich Re Collection oder der Sammlung für zeitgenössische Kunst der Bundesrepublik Deutschland, Bonn.
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Raphael Weilguni
not yet titled, 2024/2025
Keramik, glasiert, holzgebrannt
43 × 21 × 23 cm
Unikat
2.800 € netto zzgl. 7 % MwSt
Die Skulpturen von Raphael Weilguni charakterisieren sich durch ihre deutlich organische Qualität; trotz der Verwendung von Keramik wirken sie flexibel, als wären sie in ständiger Bewegung, als könnten wir sie immer noch modellieren. Seine abstrakten und wilden Skulpturen fordern den Betrachter mit ihrer fließenden Bewegung und markanten labyrinthischen Charakter dazu auf, ihre wechselnden Nuancen und Lichtkontraste zu beobachten, die Richtung ihrer Bewegungen zu erahnen, und ihre zahlreichen Blickwinkel zu entdecken. Mit ihren abstrahierten Formen ergeben sich endlose Assoziationsmöglichkeiten. Ritzungen, Fingerabdrücke und beliebige Pinselstriche betonen ihren dynamischen Charakter. Die Hand des Künstlers ist in jeder seiner Skulpturen spürbar. (Text: courtesy Galerie Rüdiger Schöttle)
Raphael Weilguni (*1989 in Augsburg, Germany) studierte bis zum Jahr 2017 an der Akademie der Bildenden Künste in München, wo er Schüler von Jean-Marc Bustamante und Florian Pumhösl war. Er arbeitet als Bildhauer, Maler und Musiker. In diesem Jahr waren Werke u.a. in der Pinakothek der Moderne in der Ausstellung "EGO. Kunst, Gesellschaft und das Ich" zu sehen und in der Einzelausstellung "Cloud" in der Galerie Rüdiger Schöttle.
Seine Werke befinden sich in vielen renommierten Privatsammlungen, aber auch in öffentlichen Sammlungen, wie der Munich Re Collection oder der Sammlung für zeitgenössische Kunst der Bundesrepublik Deutschland, Bonn.
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Josef Zekoff
Enkidu, 2023
Monotypie auf Papier
69 × 49,5 cm
Ungerahmt
Unikat
2.200 € netto zzgl. 7 % MwSt
Josef Zekoff untersucht den Platz des Menschen in der Welt: ganz unmittelbar als nackte, verletzliche Gestalt, als unzugängliche Architekturen oder unscheinbare Gebrauchsgegenstände. Wie „archaische Objekte“ scheinen diese Figuren, Gefäße, Labyrinthe „eher in der Mythologie“ als in der Realität beheimatet zu sein, wodurch ihr vermeintlicher Archaismus abrupt in die Gegenwart kippt: „Hier ist alles innen und es gibt kein Außen. Das Innen wird gefühlt, erahnt, wahrgenommen, das Außen wird berührt und vor allem gesehen“ (Anselm Wagner). Als überlebensgroße Behälter werden Zekoffs Gemälde zu Symbolen der Bewahrung und Erinnerung, als abstrakte Wegesysteme verweisen sie auf die Unsicherheit jeder eindeutigen Positionierung.
Josef Zekoff, 1977 in Wien geboren, ist Maler und Verleger sowie Mitbegründer des Harpune Verlags in Wien. Sein künstlerisches Werk wurde in den vergangenen Jahren vielfach ausgestellt; die folgenden Positionen stellen eine Auswahl seit 2015 dar. Im Jahr 2018 zeigte er Arbeiten in der Sunday-S Gallery in Kopenhagen sowie in der Galerie Sabine Knust in München. Darüber hinaus war er in mehreren Gruppenausstellungen vertreten, darunter „BOXPLAY“ im 8. Salon in Hamburg und „verlassen auf mein Herz“ in der Galerie im Künstlerhaus in Leonberg. Bereits 2017 nahm Zekoff an einer Reihe internationaler Gruppenausstellungen teil, darunter „Lob des Schattens“ bei Marc Straus in New York, „Selvskabt Modvind“ in der Sunday-S Gallery in Kopenhagen, „Rendez-Vous“ in Montreuil, „Back to the Shack“ bei Meliksetian | Briggs in West Hollywood sowie „Visitez Ma Tente“ im Warhus Rittershaus in Köln.
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Josef Zekoff
Untitled - (Gefäss), 2016
Ölpastell auf Papier
75 × 53 cm
Gerahmt
Unikat
2.500 € netto zzgl. 7 % MwSt
250 € Rahmen
Josef Zekoff untersucht den Platz des Menschen in der Welt: ganz unmittelbar als nackte, verletzliche Gestalt, als unzugängliche Architekturen oder unscheinbare Gebrauchsgegenstände. Wie „archaische Objekte“ scheinen diese Figuren, Gefäße, Labyrinthe „eher in der Mythologie“ als in der Realität beheimatet zu sein, wodurch ihr vermeintlicher Archaismus abrupt in die Gegenwart kippt: „Hier ist alles innen und es gibt kein Außen. Das Innen wird gefühlt, erahnt, wahrgenommen, das Außen wird berührt und vor allem gesehen“ (Anselm Wagner). Als überlebensgroße Behälter werden Zekoffs Gemälde zu Symbolen der Bewahrung und Erinnerung, als abstrakte Wegesysteme verweisen sie auf die Unsicherheit jeder eindeutigen Positionierung.
Josef Zekoff, 1977 in Wien geboren, ist Maler und Verleger sowie Mitbegründer des Harpune Verlags in Wien. Sein künstlerisches Werk wurde in den vergangenen Jahren vielfach ausgestellt; die folgenden Positionen stellen eine Auswahl seit 2015 dar. Im Jahr 2018 zeigte er Arbeiten in der Sunday-S Gallery in Kopenhagen sowie in der Galerie Sabine Knust in München. Darüber hinaus war er in mehreren Gruppenausstellungen vertreten, darunter „BOXPLAY“ im 8. Salon in Hamburg und „verlassen auf mein Herz“ in der Galerie im Künstlerhaus in Leonberg. Bereits 2017 nahm Zekoff an einer Reihe internationaler Gruppenausstellungen teil, darunter „Lob des Schattens“ bei Marc Straus in New York, „Selvskabt Modvind“ in der Sunday-S Gallery in Kopenhagen, „Rendez-Vous“ in Montreuil, „Back to the Shack“ bei Meliksetian | Briggs in West Hollywood sowie „Visitez Ma Tente“ im Warhus Rittershaus in Köln.
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Natalie Brehmer
Tongue 11, 2025
Mundgeblasenes Glas, Laufbahn-Abdruck
23,5 × 13 × 8,5
Serie aus Originalen
794,39 € netto zzgl. 7 % MwSt
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Tongue 11 verbindet mundgeblasenes Glas mit dem Abdruck einer Laufbahn: ein fragiles Objekt, das körperliche Anstrengung in eine poetische Form übersetzt und Spur, Material und Bewegung zu einem Echo sportlicher wie persönlicher Grenzerfahrungen verdichtet. Die Arbeit steht exemplarisch für Brehmers Praxis, in der Motive ihres Zyklus „Confronting Careers“ nachhallen: das Aufeinandertreffen von Sport und Kunst, familiären Erwartungen und eigenem Anspruch. Ausgangspunkt bleibt die Geschichte ihres Vaters, Langstreckenläufer bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt, geprägt von technologischen wie gesellschaftlichen Umbrüchen.
Natalie Brehmer ist eine deutsch-polnische Künstlerin, die in Berlin und im Bayerischen Wald lebt. Sie arbeitet mit den Medien Fotografie, Installation und experimentelle Glasarbeiten. Ihre interdisziplinäre Praxis ist geprägt von Studien in Kommunikations- und Urban Design sowie Bildender Kunst an den Akademien in Stuttgart und Nürnberg. 2023 schloss sie als Meisterschülerin bei Prof. Jorinde Voigt und Prof. Ricarda Roggan ab. Brehmer stellte u. a. in der Staatsgalerie Stuttgart, im ZK/U Berlin und im Württembergischen Kunstverein aus. Ihre Arbeit wurde mit zahlreichen Stipendien und Preisen ausgezeichnet, darunter „Junge Kunst und neue Wege“ des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und die „Förderkoje“ der Art Cologne.
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Die angegebenen Bruttopreise gelten für Mitglieder des Kunstvereins bei Abholung der Werke im Kunstverein.
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Wie erwerbe ich eine Jahresgabe?
Am Eröffnungsabend, dem 13.12.25, stehen die Jahresgaben ausschließlich vor Ort zum Verkauf. Ab dem 14.12.25 (Sendedatum) können sie zudem per Email erworben werden. Bei verbindlichen Kaufanfragen gilt dann die Reihenfolge des Eingangs unter jahresgaben@kunstverein-augsburg.de
Alle Angaben ohne Gewähr. Für eventuell falsche Angaben übernimmt der Kunstverein Augsburg keine Haftung.
Die Ausstellung der Jahresgaben 2025 wird am Samstag, 13.12.25, um 18:00 Uhr mit einer Vernissage im Holbeinhaus eröffnet.
Die Ausstellung läuft vom 13.12.25 bis 25.01.26.
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag: 13:00–17:00 Uhr
Samstag und Sonntag: 11:00–18:00 Uhr
Am 24.12., 31.12. und 1.1. ist die Ausstellung geschlossen.
Verkaufsberatung:
Mittwoch 17.12.25, 17–19 Uhr
Samstag, 20.12.25, 11–13 Uhr (Führung, 12 Uhr)
Sonntag, 21.12.25, 11–16 Uhr (Führung, 12 Uhr)
Freitag, 26.12.25, 11–15 Uhr
Freitag, 09.01.26, 15–17 Uhr
Sonntag, 11.01.26, 11–16 Uhr (Führung, 12 Uhr)
Freitag,16.01.26, 15–17 Uhr
Sonntag, 25.01.26, 13–16 Uhr
Kunstverein Augsburg
im Holbeinhaus, Vorderer Lech 20
Jahresgaben 2025
Kunstverein Augsburg
Benjamin Appel
Der Garten ist wie der Keller, nur oben und draußen, 2025
Öl auf Leinwand
40 × 30 cm
Unikat
2.600 € netto zzgl. 7 % MwSt
„Als Erstes“, so Benjamin Appel, „habe ich ein gelbes, ein blaues, ein violettes, ein weißes und ein orangenes Rechteck auf die Leinwand aufgetragen. Dann habe ich nacheinander ein grünes, ein braunes, ein dunkelgrünes, ein hellblaues, ein dunkelblaues sowie ein rosafarbenes Rechteck hinzugefügt. Danach habe ich ein rotes, eines mit einem Farbverlauf von Hellblau zu Rosa, eines mit einem Farbverlauf von Weiß zu Gelb, eines mit einem Farbverlauf von Hellblau zu Gelb, ein rotbraunes, ein hellgrünes und ein violettes hinzugefügt. Anschließend habe ich ein rotes, ein silbergraues, ein ultramarinblaues und ein orangenes Rechteck aufgetragen und diese mit einem gelben, einem blassvioletten, einem karminroten, einem pastellvioletten und einem hellgrünen halb verdeckt. Daraufhin habe ich ein hellgelbes, ein pinkes, ein weinrotes, ein rosafarbenes und ein rotes aufgetragen und eines mit einem Farbverlauf von Lila zu Rot. Die letzte Fläche, die ich aufgetragen habe, hat als Abweichung vom Rechteck eine Rundung.“
Benjamin Appel ist in Augsburg geboren, in Ecuador aufgewachsen und lebt heute in Leipzig. Seine Arbeiten wurden unter anderem in Einzelausstellungen in der Kunsthalle Mannheim, dem MAC Museo de Arte Contemporáneo de Chile, dem Museum of Art in Guangzhou in China, dem H2 – Zentrum für Gegenwartskunst in Augsburg, der Galerie Stadt Sindelfingen und dem CAC Centro de Arte Contemporáneo de Quito gezeigt. Darüber hinaus war er u. a. in Gruppenausstellungen in der Kunsthalle Basel, der Kunsthalle Recklinghausen, dem ZKM in Karlsruhe und der Städtischen Galerie in Karlsruhe vertreten. Er wird von der Galerie ASPN in Leipzig, der Galerie PIFO in Beijing und der Galerie Grölle in Düsseldorf vertreten. Aktuell arbeitet er an Ausstellungen für das Osthaus Museum in Hagen, die Stiftung Wortelkamp sowie für die Galerie ASPN.
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Benjamin Appel
Der Dachboden ist wie der Keller, nur weiter oben, 2025
Öl auf Leinwand
40 × 30 cm
Unikat
2.600 € netto zzgl. 7 % MwSt
„Als Erstes“, so Benjamin Appel, „habe ich ein gelbes, ein blaues, ein violettes, ein weißes und ein orangenes Rechteck auf die Leinwand aufgetragen. Dann habe ich nacheinander ein grünes, ein braunes, ein dunkelgrünes, ein hellblaues, ein dunkelblaues sowie ein rosafarbenes Rechteck hinzugefügt. Danach habe ich ein rotes, eines mit einem Farbverlauf von Hellblau zu Rosa, eines mit einem Farbverlauf von Weiß zu Gelb, eines mit einem Farbverlauf von Hellblau zu Gelb, ein rotbraunes, ein hellgrünes und ein violettes hinzugefügt. Anschließend habe ich ein rotes, ein silbergraues, ein ultramarinblaues und ein orangenes Rechteck aufgetragen und diese mit einem gelben, einem blassvioletten, einem karminroten, einem pastellvioletten und einem hellgrünen halb verdeckt. Daraufhin habe ich ein hellgelbes, ein pinkes, ein weinrotes, ein rosafarbenes und ein rotes aufgetragen und eines mit einem Farbverlauf von Lila zu Rot. Die letzte Fläche, die ich aufgetragen habe, hat als Abweichung vom Rechteck eine Rundung.“
Benjamin Appel ist in Augsburg geboren, in Ecuador aufgewachsen und lebt heute in Leipzig. Seine Arbeiten wurden unter anderem in Einzelausstellungen in der Kunsthalle Mannheim, dem MAC Museo de Arte Contemporáneo de Chile, dem Museum of Art in Guangzhou in China, dem H2 – Zentrum für Gegenwartskunst in Augsburg, der Galerie Stadt Sindelfingen und dem CAC Centro de Arte Contemporáneo de Quito gezeigt. Darüber hinaus war er u. a. in Gruppenausstellungen in der Kunsthalle Basel, der Kunsthalle Recklinghausen, dem ZKM in Karlsruhe und der Städtischen Galerie in Karlsruhe vertreten. Er wird von der Galerie ASPN in Leipzig, der Galerie PIFO in Beijing und der Galerie Grölle in Düsseldorf vertreten. Aktuell arbeitet er an Ausstellungen für das Osthaus Museum in Hagen, die Stiftung Wortelkamp sowie für die Galerie ASPN.
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Florian Balze
Märkisches Viertel 6 2430_1, 2025
Schellacktusche, Pigment auf Gelatinesilberabzug
30 × 24 cm
Gerahmt
Unikat
850 € netto zzgl. 7 % MwSt
100 € Rahmen
In seiner künstlerischen Praxis greift Florian Balze die Moderne des 20. Jahrhunderts auf, hinterfragt dabei jedoch die Behauptung von Autonomie und Genialität, indem er Anklänge von angewandter Kunst, Design, Architektur und Dekoration einfließen lässt. Dies findet meist mit deutlichem Objekt- und Materialbezug statt, in Reliefs und raumgreifenden Plastiken. Die beiden Jahresgaben stammen hingegen aus einer Serie von 2024/25, in der Balze mit Analogfotografien von Berliner Wohnblocks der Nachkriegsmoderne arbeitete, die er mit einer Großformatkamera aufnahm und anschließend im Labor auf Barytpapier abzug. Diese Bilder übermalte er danach mit Anleihen beim Abstrakten Expressionismus und mit zufallsgesteuerten Techniken wie etwa der Lavage. Zwei sehr unterschiedliche Ausformungen der Nachkriegsmoderne überlagern und durchdringen sich dabei: einerseits Autonomie, ja Vergeistigung in Abstraktion und Informel, andererseits die pragmatische Anwendung im sozialen Wohnungsbau.
Florian Balze wurde 1969 in Augsburg geboren und studierte von 1993 bis 2000 an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Prof. Fridhelm Klein und Prof. Ben Willikens sowie 1995/96 an der École des Beaux-Arts in Paris bei Prof. Bernard Piffaretti. Mit einem DAAD-Stipendium absolvierte er 2000/2001 den MA Fine Arts am Goldsmiths College in London. Stipendien in Monflanquin (F) und Paris schlossen sich an. Seit 2003 lebt und arbeitet er in Berlin. 2008 kehrte er für eine Einzelausstellung in der Städtischen Galerie im Höhmannhaus nach Augsburg zurück, 2019 kuratierte er die Gruppenausstellung „Modern vormodern“ im Kunstverein Augsburg. 2008 und 2011 realisierte er in Frankreich Kunst-am-Bau-Installationen und gestaltete seit 2017 mehrere S-Bahn-Stationen in Hamburg.
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Florian Balze
Tegel 4 2430_1, 2025
Schellacktusche, Pigment und Sprühfarbe auf Gelatinesilberabzug
30 × 24 cm
Gerahmt
Unikat
850 € netto zzgl. 7 % MwSt
100 € Rahmen
In seiner künstlerischen Praxis greift Florian Balze die Moderne des 20. Jahrhunderts auf, hinterfragt dabei jedoch die Behauptung von Autonomie und Genialität, indem er Anklänge von angewandter Kunst, Design, Architektur und Dekoration einfließen lässt. Dies findet meist mit deutlichem Objekt- und Materialbezug statt, in Reliefs und raumgreifenden Plastiken. Die beiden Jahresgaben stammen hingegen aus einer Serie von 2024/25, in der Balze mit Analogfotografien von Berliner Wohnblocks der Nachkriegsmoderne arbeitete, die er mit einer Großformatkamera aufnahm und anschließend im Labor auf Barytpapier abzug. Diese Bilder übermalte er danach mit Anleihen beim Abstrakten Expressionismus und mit zufallsgesteuerten Techniken wie etwa der Lavage. Zwei sehr unterschiedliche Ausformungen der Nachkriegsmoderne überlagern und durchdringen sich dabei: einerseits Autonomie, ja Vergeistigung in Abstraktion und Informel, andererseits die pragmatische Anwendung im sozialen Wohnungsbau.
Florian Balze wurde 1969 in Augsburg geboren und studierte von 1993 bis 2000 an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Prof. Fridhelm Klein und Prof. Ben Willikens sowie 1995/96 an der École des Beaux-Arts in Paris bei Prof. Bernard Piffaretti. Mit einem DAAD-Stipendium absolvierte er 2000/2001 den MA Fine Arts am Goldsmiths College in London. Stipendien in Monflanquin (F) und Paris schlossen sich an. Seit 2003 lebt und arbeitet er in Berlin. 2008 kehrte er für eine Einzelausstellung in der Städtischen Galerie im Höhmannhaus nach Augsburg zurück, 2019 kuratierte er die Gruppenausstellung „Modern vormodern“ im Kunstverein Augsburg. 2008 und 2011 realisierte er in Frankreich Kunst-am-Bau-Installationen und gestaltete seit 2017 mehrere S-Bahn-Stationen in Hamburg.
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Sarah Bogner
Moonlight Madonna, 2022
Linolschnitt
51 × 37 cm
Ungerahmt
Auflage 13
530 € netto zzgl. 7 % MwSt
Obwohl Sarah Bogner Figuren malt, die an Pferde erinnern, ist sie keine Pferdemalerin. Sie malt Licht, Farbe und Raum. Malerei. Ihre Figuren haben Freunde, die ihren Körpern entwachsen, und seltsame Visagen: Sie rauchen und schauen. Sie sind ihre Gefährten und Bilderfahrzeuge. Sie sind in den Höhlen von Lascaux zu Hause, auf den Fresken der Renaissance und in den Salons der klassischen Moderne.
Das Blatt „Moonlight Madonna“ ist ein dreifarbiger Linolschnitt in einer Auflage von 13 Stück, handgedruckt auf Büttenpapier.
Sarah Bogner lebt und arbeitet als Malerin und Verlegerin in Wien. Sie studierte Bildende Kunst an der Akademie der Bildenden Künste in München sowie Elektroakustische Musik an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Sie war Mitglied von drei Bands: Hellfire, Apparat Hase und Steak. Ihre Malerei zeigt rosa Pferde und Stillleben mit Früchten und Pflanzen. Die Werke von Sarah Bogner befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen und wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt, darunter in Zürich, Paris, New York, München, Heppenheim, Innsbruck und Wien.
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Natalie Brehmer
Track 10, 2025
Tartan, recycled, handbemalt, handgemachter Aluminiumrahmen
40,1 × 28,6 × 4 cm
Gerahmt
Serie aus Originalen
2.056,07 € netto zzgl. 7 % MwSt
„Track Tartan“ – gefertigt aus recyceltem, handbemaltem Material und gefasst in einen handgearbeiteten Aluminiumrahmen – verweist auf die ikonische Struktur der Tartanbahn, deren Einführung sportlichen Fortschritt und neue Geschwindigkeit markierte. Beide Arbeiten stehen exemplarisch für Brehmers Praxis, in der Motive ihres Zyklus „Confronting Careers“ nachhallen: das Aufeinandertreffen von Sport und Kunst, familiären Erwartungen und eigenem Anspruch. Ausgangspunkt bleibt die Geschichte ihres Vaters, Langstreckenläufer bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt, geprägt von technologischen wie gesellschaftlichen Umbrüchen.
Natalie Brehmer ist eine deutsch-polnische Künstlerin, die in Berlin und im Bayerischen Wald lebt. Sie arbeitet mit den Medien Fotografie, Installation und experimentelle Glasarbeiten. Ihre interdisziplinäre Praxis ist geprägt von Studien in Kommunikations- und Urban Design sowie Bildender Kunst an den Akademien in Stuttgart und Nürnberg. 2023 schloss sie als Meisterschülerin bei Prof. Jorinde Voigt und Prof. Ricarda Roggan ab. Brehmer stellte u. a. in der Staatsgalerie Stuttgart, im ZK/U Berlin und im Württembergischen Kunstverein aus. Ihre Arbeit wurde mit zahlreichen Stipendien und Preisen ausgezeichnet, darunter „Junge Kunst und neue Wege“ des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und die „Förderkoje“ der Art Cologne.
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Lu Cheng
Façade#4 (There Will Come Soft Rains), 2025
Buntstift auf Papier, gebrannter Ton, Stahlgitter, Drähte
67 cm × 40 cm × 5 cm
Unikat
1.450 € netto zzgl. 7 % MwSt
Lu Cheng ist eine multidisziplinäre Künstlerin, die Skulptur, Installation und Raumforschung auf poetische und reflektierende Weise miteinander verbindet. In ihren Arbeiten untersucht sie biomorphe Formen, prozessuale Entwicklungen sowie die Beziehung zwischen organischen und konstruierten Strukturen. Ihre Keramik- und Metallinstallationen wachsen dynamisch in den Raum hinein und thematisieren Fragilität, Widerstandsfähigkeit und Transformation, sodass die Arbeiten die kontinuierliche Veränderung hybrider Körper und Strukturen sichtbar machen. Der Herstellungsprozess entsteht aus dem Zusammenspiel zwischen bewusster Handwerkskunst und organischer Evolution. In ihren Installationen verschmelzen konstruierte und organische Elemente zu biomorphen Systemen, deren poröse Strukturen die Grenzen zwischen architektonischer Form und natürlichem Wachstum auflösen.
Lu Cheng (*1996) lebt und arbeitet in München. Sie studierte Industriedesign an der China Academy of Art in Shanghai und absolvierte 2017–2025 ihr Diplom in Freier Kunst an der Kunstakademie München als Meisterschülerin bei Prof. Peter Kogler. Ihre Arbeiten wurden u. a. in der Nina Mielcarczyk Gallery in Leipzig, der Galerie Heldenreizer Contemporary in München, der Kunsthalle Memmingen, im Keramion Museum in Frechen, im Sculpture Park Graz, auf der Parallel Vienna sowie in zahlreichen Off-Spaces gezeigt. Sie erhielt den Simacek Award (2023), den Oberbayerischen Förderpreis für Angewandte Kunst (2024) und den Bayerischen Atelierpreis (2025) und wurde u. a. durch ein DAAD-Stipendium, die Rocabella Skulptur-Residency (FR) und die Erwin-und-Gisela-von-Steiner-Stiftung gefördert.
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Lu Cheng
Untitled (There Will Come Soft Rains), 2025
Acryl, Buntstift auf Papier
14,8 cm × 21 cm
Unikat
450 € netto zzgl. 7 % MwSt
Lu Cheng ist eine multidisziplinäre Künstlerin, die Skulptur, Installation und Raumforschung auf poetische und reflektierende Weise miteinander verbindet. In ihren Arbeiten untersucht sie biomorphe Formen, prozessuale Entwicklungen sowie die Beziehung zwischen organischen und konstruierten Strukturen. Ihre Keramik- und Metallinstallationen wachsen dynamisch in den Raum hinein und thematisieren Fragilität, Widerstandsfähigkeit und Transformation, sodass die Arbeiten die kontinuierliche Veränderung hybrider Körper und Strukturen sichtbar machen. Der Herstellungsprozess entsteht aus dem Zusammenspiel zwischen bewusster Handwerkskunst und organischer Evolution. In ihren Installationen verschmelzen konstruierte und organische Elemente zu biomorphen Systemen, deren poröse Strukturen die Grenzen zwischen architektonischer Form und natürlichem Wachstum auflösen.
Lu Cheng (*1996) lebt und arbeitet in München. Sie studierte Industriedesign an der China Academy of Art in Shanghai und absolvierte 2017–2025 ihr Diplom in Freier Kunst an der Kunstakademie München als Meisterschülerin bei Prof. Peter Kogler. Ihre Arbeiten wurden u. a. in der Nina Mielcarczyk Gallery in Leipzig, der Galerie Heldenreizer Contemporary in München, der Kunsthalle Memmingen, im Keramion Museum in Frechen, im Sculpture Park Graz, auf der Parallel Vienna sowie in zahlreichen Off-Spaces gezeigt. Sie erhielt den Simacek Award (2023), den Oberbayerischen Förderpreis für Angewandte Kunst (2024) und den Bayerischen Atelierpreis (2025) und wurde u. a. durch ein DAAD-Stipendium, die Rocabella Skulptur-Residency (FR) und die Erwin-und-Gisela-von-Steiner-Stiftung gefördert.
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Andreas Chwatal
E24 Das Unberührte / B8, 2018
Ink wash on paper
29,6 × 21 cm
Ungerahmt
Unikat
2.300 € netto zzgl. 7 % MwSt
In seinen Zeichnungen, Malereien und Installationen arbeitet Andreas Chwatal mit kontrollierten Zufällen, formaler Präzision und poetischer Vieldeutigkeit vor allem zu Themen des queeren Lebens und des Verhältnisses von Natur und Urbanität. Dabei interessiert ihn insbesondere im Medium der Tusche-Pinselzeichnung das Spannungsfeld zwischen künstlerischer Setzung und natürlicher Belassenheit. Die beiden im Kunstverein Augsburg zu sehenden Arbeiten entstammen einer Serie von Tierporträts, die aus Chwatals Auseinandersetzung mit der Philosophie J. J. Rousseaus hervorgingen. Durch die minutiöse Ausarbeitung werden Frosch und Strauß zu Charakterstudien.
Andreas Chwatal (*1982) lebt und arbeitet in Berlin und München. Er studierte von 2006 bis 2013 in der Klasse von Prof. Markus Oehlen an der AdBK München. Er erhielt zahlreiche Stipendien, darunter Aufenthalte an der Villa Concordia in Bamberg (2022), dem Centro Tedesco di Studi Veneziani in Venedig (2022), der Cité Internationale des Arts in Paris (2014) und das USA-Stipendium des Freistaats Bayern (2023/2024). Seine Arbeiten waren in Einzelausstellungen u. a. bei Jo Van de Loo in München sowie in der Neuen Residenz Bamberg zu sehen. Chwatal war an Gruppenausstellungen im Lenbachhaus München und der Bundeskunsthalle Bonn beteiligt. Seit 2025 arbeitet er auch mit der bildenden Künstlerin Maria Justus zusammen und zeigte mit ihr in der Ausstellungsreihe „Groundfloor Playground“.
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Andreas Chwatal
E24 Das Unberührte / B5, 2018
Ink wash on paper
29,6 × 21 cm
Ungerahmt
Unikat
2.300 € netto zzgl. 7 % MwSt
In seinen Zeichnungen, Malereien und Installationen arbeitet Andreas Chwatal mit kontrollierten Zufällen, formaler Präzision und poetischer Vieldeutigkeit vor allem zu Themen des queeren Lebens und des Verhältnisses von Natur und Urbanität. Dabei interessiert ihn insbesondere im Medium der Tusche-Pinselzeichnung das Spannungsfeld zwischen künstlerischer Setzung und natürlicher Belassenheit. Die beiden im Kunstverein Augsburg zu sehenden Arbeiten entstammen einer Serie von Tierporträts, die aus Chwatals Auseinandersetzung mit der Philosophie J. J. Rousseaus hervorgingen. Durch die minutiöse Ausarbeitung werden Frosch und Strauß zu Charakterstudien.
Andreas Chwatal (*1982) lebt und arbeitet in Berlin und München. Er studierte von 2006 bis 2013 in der Klasse von Prof. Markus Oehlen an der AdBK München. Er erhielt zahlreiche Stipendien, darunter Aufenthalte an der Villa Concordia in Bamberg (2022), dem Centro Tedesco di Studi Veneziani in Venedig (2022), der Cité Internationale des Arts in Paris (2014) und das USA-Stipendium des Freistaats Bayern (2023/2024). Seine Arbeiten waren in Einzelausstellungen u. a. bei Jo Van de Loo in München sowie in der Neuen Residenz Bamberg zu sehen. Chwatal war an Gruppenausstellungen im Lenbachhaus München und der Bundeskunsthalle Bonn beteiligt. Seit 2025 arbeitet er auch mit der bildenden Künstlerin Maria Justus zusammen und zeigte mit ihr in der Ausstellungsreihe „Groundfloor Playground“.
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Pierre-Yves Delannoy
Weihnachtskostüm ohne Füllung, 2025
Postkarte (aus der WG), Pappe, Baumwolle, gegossenes Aluminium
20 × 13 × 1 cm
Unikat
500 € netto zzgl. 7 % MwSt
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Pierre-Yves Delannoy sammelt, sucht, sät und lädt ein. Seine Praxis bewegt sich zwischen Video und Performance, Körper und Stadt, Textilien und Architektur. Aus Sammlungen alltäglicher Dinge und Phänomene entstehen seine poetisch-humorvollen Arbeiten in einem Prozess des Wiederverwendens, der Zweckentfremdung und der Reparatur. Dabei beschäftigen ihn kollektive Erinnerung, vergessene Praktiken und intime Erzählungen. Sein Ansatz ist dabei sanft, freundlich und zugänglich.
Pierre-Yves Delannoy studierte Architektur, Bildende Kunst und Performance an der TUM in Deutschland, der ENSAPC in Frankreich, der KASK in Belgien sowie als Praktikant am CENTEX in Chile. 2019 schloss er sein Architekturstudium an der École nationale supérieure d’architecture de Versailles ab. 2025 beendete er sein Kunststudium als Meisterschüler in der Klasse von Julian Rosefeldt an der Akademie der Bildenden Künste München. 2025 erhielt er den Preis zum Diplom der Erwin-und-Gisela-von-Steiner-Stiftung, den Gerhard-Müller-Rischart-Gedächtnispreis sowie den Bayerischen Atelierpreis. Seine Arbeiten wurden unter anderem im Kunstverein München, in der Lothringer Halle 13 in München, im Kunsthaus Kaufbeuren, in der Kunsthalle Trier sowie in Paraguay, Mexiko und Belgien gezeigt.
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Pierre-Yves Delannoy
Keep it real (embroideries on cachier's ticket), 2025
Baumwolle, Thermopapier
15 × 8 cm
Ungerahmt
Unikat
450€ netto zzgl. 7 % MwSt
Pierre-Yves Delannoy sammelt, sucht, sät und lädt ein. Seine Praxis bewegt sich zwischen Video und Performance, Körper und Stadt, Textilien und Architektur. Aus Sammlungen alltäglicher Dinge und Phänomene entstehen seine poetisch-humorvollen Arbeiten in einem Prozess des Wiederverwendens, der Zweckentfremdung und der Reparatur. Dabei beschäftigen ihn kollektive Erinnerung, vergessene Praktiken und intime Erzählungen. Sein Ansatz ist dabei sanft, freundlich und zugänglich.
Pierre-Yves Delannoy studierte Architektur, Bildende Kunst und Performance an der TUM in Deutschland, der ENSAPC in Frankreich, der KASK in Belgien sowie als Praktikant am CENTEX in Chile. 2019 schloss er sein Architekturstudium an der École nationale supérieure d’architecture de Versailles ab. 2025 beendete er sein Kunststudium als Meisterschüler in der Klasse von Julian Rosefeldt an der Akademie der Bildenden Künste München. 2025 erhielt er den Preis zum Diplom der Erwin-und-Gisela-von-Steiner-Stiftung, den Gerhard-Müller-Rischart-Gedächtnispreis sowie den Bayerischen Atelierpreis. Seine Arbeiten wurden unter anderem im Kunstverein München, in der Lothringer Halle 13 in München, im Kunsthaus Kaufbeuren, in der Kunsthalle Trier sowie in Paraguay, Mexiko und Belgien gezeigt.
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Austin Eddy
Anxiety, 2024
Lithographie
51 × 65 cm
Ungerahmt
Auflage 15
2.000 € netto zzgl. 7 % MwSt
Austin Eddy formuliert in seinem Werk Widersprüche, greift auf Traditionen der klassischen Moderne zurück und bearbeitet die Balance zwischen Figuration und Abstraktion. Motivisch spielen Vögel, Fische und Blumen in seinen Arbeiten die Hauptrolle. Diese figurativen Elemente entfalten sich zu Stillleben, Landschaften und Stadtansichten. In kräftigen Farben gearbeitet und mit verschiedenen Texturen des Farbauftrags moduliert, treten die Bildelemente in ein perspektivisches Miteinander, in ein Geflecht von Linien und Flächen und werden so zu einem komplexen Gefüge räumlicher Überlagerungen. Tatsächlich geht es dem Künstler weniger um einen spontanen Ausdruck von Naturverbundenheit, sondern vielmehr um eine Auseinandersetzung damit, wie Natur in der Kunst sich vermittelt.
Austin Eddy ,in Brooklyn, New York, ansässig, erhielt 2010 seinen Bachelor of Fine Arts im Fach Malerei an der School of the Art Institute of Chicago. Sein Werk wurde seither international in zahlreichen Einzelausstellungen präsentiert; die folgenden zeigen eine Auswahl seines umfangreichen Ausstellungsschaffens: Noch bis 18. Januar ist seine Ausstellung im Museum Penzberg zu sehen. 2025 stellte er ferner in der Kunst Kunz Gallery in München aus. Im Jahr 2023 fanden u.a. Ausstellungen bei 12.26 in Dallas, bei Livie Fine Art in Zürich sowie in der Berggruen Gallery in San Francisco statt. Auch 2022 war von einer Reihe wichtiger Präsentationen geprägt: „The Immutable Traveler“ bei Knust Kunz in München, eine Ausstellung bei Tif Sigfrids in Athens, Georgia, sowie „Crossing The Bar“ in der Galerie Eva Presenhuber auf Antiparos. In Dijon wurden seine sine Arbeiten unter dem Titel „Sad Landscapes“ im Le Consortium, Académie Conti, kuratiert von Eric Troncy, gezeigt. Darüber hinaus präsentierte er „Huddled at the Edge of Night“, kuratiert von Ugo Rondinone im Raum 39 Great Jones in New York. Weitere Stationen waren die Marfa Invitational in Zusammenarbeit mit der Baldwin Gallery in Marfa, Texas, sowie „Above The House Where Paul Verlaine Died“ bei 12.26 in Dallas. Das Jahr schloss mit der Ausstellung „Selected Poems“ in der Galerie Eva Presenhuber in New York.
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Austin Eddy
Night Owl, 2024
Lithographie
65 × 51 cm
Ungerahmt
Auflage 15
2.000 € netto zzgl. 7 % MwSt
Austin Eddy formuliert in seinem Werk Widersprüche, greift auf Traditionen der klassischen Moderne zurück und bearbeitet die Balance zwischen Figuration und Abstraktion. Motivisch spielen Vögel, Fische und Blumen in seinen Arbeiten die Hauptrolle. Diese figurativen Elemente entfalten sich zu Stillleben, Landschaften und Stadtansichten. In kräftigen Farben gearbeitet und mit verschiedenen Texturen des Farbauftrags moduliert, treten die Bildelemente in ein perspektivisches Miteinander, in ein Geflecht von Linien und Flächen und werden so zu einem komplexen Gefüge räumlicher Überlagerungen. Tatsächlich geht es dem Künstler weniger um einen spontanen Ausdruck von Naturverbundenheit, sondern vielmehr um eine Auseinandersetzung damit, wie Natur in der Kunst sich vermittelt.
Austin Eddy ,in Brooklyn, New York, ansässig, erhielt 2010 seinen Bachelor of Fine Arts im Fach Malerei an der School of the Art Institute of Chicago. Sein Werk wurde seither international in zahlreichen Einzelausstellungen präsentiert; die folgenden zeigen eine Auswahl seines umfangreichen Ausstellungsschaffens: Noch bis 18. Januar ist seine Ausstellung im Museum Penzberg zu sehen. 2025 stellte er ferner in der Kunst Kunz Gallery in München aus. Im Jahr 2023 fanden u.a. Ausstellungen bei 12.26 in Dallas, bei Livie Fine Art in Zürich sowie in der Berggruen Gallery in San Francisco statt. Auch 2022 war von einer Reihe wichtiger Präsentationen geprägt: „The Immutable Traveler“ bei Knust Kunz in München, eine Ausstellung bei Tif Sigfrids in Athens, Georgia, sowie „Crossing The Bar“ in der Galerie Eva Presenhuber auf Antiparos. In Dijon wurden seine sine Arbeiten unter dem Titel „Sad Landscapes“ im Le Consortium, Académie Conti, kuratiert von Eric Troncy, gezeigt. Darüber hinaus präsentierte er „Huddled at the Edge of Night“, kuratiert von Ugo Rondinone im Raum 39 Great Jones in New York. Weitere Stationen waren die Marfa Invitational in Zusammenarbeit mit der Baldwin Gallery in Marfa, Texas, sowie „Above The House Where Paul Verlaine Died“ bei 12.26 in Dallas. Das Jahr schloss mit der Ausstellung „Selected Poems“ in der Galerie Eva Presenhuber in New York.
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Carsten Fock
untitled, 2022
Pastel auf Papier (Hahnemuehle)
40 × 30 cm
2.200 € netto zzgl. 7 %MwSt
150 € Rahmen (Museumsglas)
Zwischen September 2020 und Januar 2021, in der zweiten Corona-Welle, entstand im dänischen Vejby eine Reihe von mittelgroßen Papierarbeiten, sämtlich mit den Fingern gezeichnet. Diese gegenstandslosen Zeichnungen markieren einen klaren Bruch mit Focks künstlerischer Praxis. In diesem Werkzyklus geht es um die sowohl künstlerische wie auch existenzielle Frage: Was brauche ich? Was muss ich gehen lassen? Es geht nicht um das, was war oder kommt, sondern nur um das, was ist. Man spürt auf diesen Arbeiten die formale Auflösung, das buchstäbliche Loslassen von Erwartungen, Vor- und Nachbildern, vom Wissen um Kunstgeschichte und Malereizitate. Focks Malerei blickt auf den Horizont, registriert oder erinnert Lichtverhältnisse, Farben, die Witterung, Tageszeiten, Temperaturen. Es geht um ganz rudimentäre, physische Wahrnehmungen, aus denen die Malerei wie eine Essenz entwickelt wird. Die Bilder, die in Vejby entstehen, sind bodenlos. Fock schafft schier unendliche Farbräume, Landschaftsmalerei, aus der die Landschaft verschwindet oder zumindest auf einen Nullpunkt gebracht wird. (aus: Oliver Koerner von Gustorf)
Carsten Fock lebt und arbeitet in Bamberg, Deutschland, sowie in Wien, Österreich. Sein Werk wurde in den vergangenen Jahren international in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert; die folgenden stellen eine Auswahl seit 2019 dar.
Zu seinen jüngeren Einzelausstellungen zählen „SOFTNESS OF BEING“, gezeigt 2025 bei Zeller van Almsick im Schloss Hollenburg, sowie mehrere Präsentationen des Jahres 2024, darunter „Psyche und Landschaft“ bei Zeller van Almsick in Wien, „Da stehen wir sprachlos am Fenster“ im Projektraum Die Möglichkeit einer Insel in Berlin, „Du bist zu high, ich bin zu low“ in der Wolfgang Jahn Galerie in München und „Elephant’s Breath“ bei Kolster at Home in Köln. 2023 waren u. a. „INNER LIGHT“ im Rahmen von Jüdischer Kultur und Gemeinschaft in Frankfurt am Main, „SEABIRD“ bei Achenbach Hagemeier in Düsseldorf und „VINTEREN“ in der Knust Kunz Gallery in München zu sehen. In den Jahren davor zeigte Fock unter anderem „Painting and Its Discontents“ bei Collectors Agenda in Wien und „Zum Meer“ in der Wolfgang Jahn Galerie in Landshut (2022), „Vejby“ in der Jochen Hempel Galerie in Leipzig (2021), „Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens“ im CCA Andratx sowie „NATURE IS COOL, STAVROS“ bei Achenbach Hagemeier in Düsseldorf (beide 2020) sowie die Ausstellung „Neue Landschaften“ in der Galerie Sabine Knust in München (2019).
Auch in Gruppenausstellungen war Focks Werk regelmäßig vertreten: 2025 zeigte Knust Kunz in München die Ausstellung „Licht, Land und das Unsichtbare“. 2024 war er im Kunstverein Augsburg zu sehen. Weitere Präsentationen umfassen „Farbe ist Programm“ in der Bundeskunsthalle Bonn (2022), „Fugen“ im Projektraum Die Möglichkeit einer Insel in Berlin (2021) sowie „AoD“ im CCA Andratx (2019).
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Carsten Fock
untitled, 2022
Pastel auf Papier (Hahnemuehle)
40 × 30 cm
2.200 € netto zzgl. 7 %MwSt
150 € Rahmen (Museumsglas)
Zwischen September 2020 und Januar 2021, in der zweiten Corona-Welle, entstand im dänischen Vejby eine Reihe von mittelgroßen Papierarbeiten, sämtlich mit den Fingern gezeichnet. Diese gegenstandslosen Zeichnungen markieren einen klaren Bruch mit Focks künstlerischer Praxis. In diesem Werkzyklus geht es um die sowohl künstlerische wie auch existenzielle Frage: Was brauche ich? Was muss ich gehen lassen? Es geht nicht um das, was war oder kommt, sondern nur um das, was ist. Man spürt auf diesen Arbeiten die formale Auflösung, das buchstäbliche Loslassen von Erwartungen, Vor- und Nachbildern, vom Wissen um Kunstgeschichte und Malereizitate. Focks Malerei blickt auf den Horizont, registriert oder erinnert Lichtverhältnisse, Farben, die Witterung, Tageszeiten, Temperaturen. Es geht um ganz rudimentäre, physische Wahrnehmungen, aus denen die Malerei wie eine Essenz entwickelt wird. Die Bilder, die in Vejby entstehen, sind bodenlos. Fock schafft schier unendliche Farbräume, Landschaftsmalerei, aus der die Landschaft verschwindet oder zumindest auf einen Nullpunkt gebracht wird. (aus: Oliver Koerner von Gustorf)
Carsten Fock lebt und arbeitet in Bamberg, Deutschland, sowie in Wien, Österreich. Sein Werk wurde in den vergangenen Jahren international in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert; die folgenden stellen eine Auswahl seit 2019 dar.
Zu seinen jüngeren Einzelausstellungen zählen „SOFTNESS OF BEING“, gezeigt 2025 bei Zeller van Almsick im Schloss Hollenburg, sowie mehrere Präsentationen des Jahres 2024, darunter „Psyche und Landschaft“ bei Zeller van Almsick in Wien, „Da stehen wir sprachlos am Fenster“ im Projektraum Die Möglichkeit einer Insel in Berlin, „Du bist zu high, ich bin zu low“ in der Wolfgang Jahn Galerie in München und „Elephant’s Breath“ bei Kolster at Home in Köln. 2023 waren u. a. „INNER LIGHT“ im Rahmen von Jüdischer Kultur und Gemeinschaft in Frankfurt am Main, „SEABIRD“ bei Achenbach Hagemeier in Düsseldorf und „VINTEREN“ in der Knust Kunz Gallery in München zu sehen. In den Jahren davor zeigte Fock unter anderem „Painting and Its Discontents“ bei Collectors Agenda in Wien und „Zum Meer“ in der Wolfgang Jahn Galerie in Landshut (2022), „Vejby“ in der Jochen Hempel Galerie in Leipzig (2021), „Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens“ im CCA Andratx sowie „NATURE IS COOL, STAVROS“ bei Achenbach Hagemeier in Düsseldorf (beide 2020) sowie die Ausstellung „Neue Landschaften“ in der Galerie Sabine Knust in München (2019).
Auch in Gruppenausstellungen war Focks Werk regelmäßig vertreten: 2025 zeigte Knust Kunz in München die Ausstellung „Licht, Land und das Unsichtbare“. 2024 war er im Kunstverein Augsburg zu sehen. Weitere Präsentationen umfassen „Farbe ist Programm“ in der Bundeskunsthalle Bonn (2022), „Fugen“ im Projektraum Die Möglichkeit einer Insel in Berlin (2021) sowie „AoD“ im CCA Andratx (2019).
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Carsten Fock
untitled, 2022
Pastel auf Papier (Hahnemuehle)
40 × 30 cm
2.200 € netto zzgl. 7 %MwSt
150 € Rahmen (Museumsglas)
Zwischen September 2020 und Januar 2021, in der zweiten Corona-Welle, entstand im dänischen Vejby eine Reihe von mittelgroßen Papierarbeiten, sämtlich mit den Fingern gezeichnet. Diese gegenstandslosen Zeichnungen markieren einen klaren Bruch mit Focks künstlerischer Praxis. In diesem Werkzyklus geht es um die sowohl künstlerische wie auch existenzielle Frage: Was brauche ich? Was muss ich gehen lassen? Es geht nicht um das, was war oder kommt, sondern nur um das, was ist. Man spürt auf diesen Arbeiten die formale Auflösung, das buchstäbliche Loslassen von Erwartungen, Vor- und Nachbildern, vom Wissen um Kunstgeschichte und Malereizitate. Focks Malerei blickt auf den Horizont, registriert oder erinnert Lichtverhältnisse, Farben, die Witterung, Tageszeiten, Temperaturen. Es geht um ganz rudimentäre, physische Wahrnehmungen, aus denen die Malerei wie eine Essenz entwickelt wird. Die Bilder, die in Vejby entstehen, sind bodenlos. Fock schafft schier unendliche Farbräume, Landschaftsmalerei, aus der die Landschaft verschwindet oder zumindest auf einen Nullpunkt gebracht wird. (aus: Oliver Koerner von Gustorf)
Carsten Fock lebt und arbeitet in Bamberg, Deutschland, sowie in Wien, Österreich. Sein Werk wurde in den vergangenen Jahren international in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert; die folgenden stellen eine Auswahl seit 2019 dar.
Zu seinen jüngeren Einzelausstellungen zählen „SOFTNESS OF BEING“, gezeigt 2025 bei Zeller van Almsick im Schloss Hollenburg, sowie mehrere Präsentationen des Jahres 2024, darunter „Psyche und Landschaft“ bei Zeller van Almsick in Wien, „Da stehen wir sprachlos am Fenster“ im Projektraum Die Möglichkeit einer Insel in Berlin, „Du bist zu high, ich bin zu low“ in der Wolfgang Jahn Galerie in München und „Elephant’s Breath“ bei Kolster at Home in Köln. 2023 waren u. a. „INNER LIGHT“ im Rahmen von Jüdischer Kultur und Gemeinschaft in Frankfurt am Main, „SEABIRD“ bei Achenbach Hagemeier in Düsseldorf und „VINTEREN“ in der Knust Kunz Gallery in München zu sehen. In den Jahren davor zeigte Fock unter anderem „Painting and Its Discontents“ bei Collectors Agenda in Wien und „Zum Meer“ in der Wolfgang Jahn Galerie in Landshut (2022), „Vejby“ in der Jochen Hempel Galerie in Leipzig (2021), „Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens“ im CCA Andratx sowie „NATURE IS COOL, STAVROS“ bei Achenbach Hagemeier in Düsseldorf (beide 2020) sowie die Ausstellung „Neue Landschaften“ in der Galerie Sabine Knust in München (2019).
Auch in Gruppenausstellungen war Focks Werk regelmäßig vertreten: 2025 zeigte Knust Kunz in München die Ausstellung „Licht, Land und das Unsichtbare“. 2024 war er im Kunstverein Augsburg zu sehen. Weitere Präsentationen umfassen „Farbe ist Programm“ in der Bundeskunsthalle Bonn (2022), „Fugen“ im Projektraum Die Möglichkeit einer Insel in Berlin (2021) sowie „AoD“ im CCA Andratx (2019).
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Philipp Fürhofer
X-Rays of Sunlight, V, 2020
Print und Farbstifte auf Acrylglas, handbemalt
72,8 × 47,8 cm
Gerahmt
Edition of 6
2.200 € netto zzgl. 7 % MwSt
Philipp Fürhofers multidisziplinärer künstlerischer Ansatz kombiniert Malerei, Skulptur, Installation und Bühnenbild. Seine Arbeiten vereinen moderne Materialien und Themen der Massenkultur mit traditionellen Elementen und verschiedenen Maltechniken. Sie reflektieren menschliche Zustände wie Leben, Sterblichkeit, Selbsterschaffung und -zerstörung. Aufgrund einer Herzkrankheit verbrachte Fürhofer viele Monate im Krankenhaus, wo er mit seinen Röntgenbildern des Brustkorbs konfrontiert wurde und danach begann, das Thema der Fragilität und Transparenz künstlerisch in Acrylglasrahmen umzusetzen.
Philipp Fürhofer wurde 1982 in Augsburg geboren. Er verbindet in seiner multidisziplinären künstlerischen Praxis Malerei, Skulptur, Installation und Bühnenbild. Von 2002 bis 2007 Freie Kunst an der Universität der Künste Berlin, bevor er 2008 Meisterschüler bei Hans-Jürgen Diehl wurde. Heute lebt und arbeitet er in Berlin. Seit 2008 arbeitet er kontinuierlich als Bühnen- und Kostümbildner und ist als solcher international an renommierten Opernhäusern gefragt. Fürhofers künstlerische Werke wurden in zahlreichen Museen und Galerien auf der ganzen Welt ausgestellt. In Einzel- und Gruppenausstellungen waren seine Arbeiten u.a. in Paris, Mailand, Sydney, Hongkong, Hamburg, Köln, München und Berlin präsentiert. Im Jahr 2023 eröffnete das Städel Museum in Frankfurt seine erste museale Einzelausstellung mit dem Titel „Phantominseln“, begleitet von einer Monografie. Unter dem Titel „Permaschicht“ waren seine Arbeiten 2024 in der Knust Kunz Gallery München zu sehen.
Bereits 2016 zeigte der Kunstverein Augsburg Philipp Fürhofers Arbeit in einer Einzelausstellung.
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Philipp Fürhofer
X-Rays of Sunlight, 2020
Print und Farbstifte auf Acrylglas, handbemalt
72,8 × 47,8 cm
Gerahmt
Edition of 6
2.200 € netto zzgl. 7 % MwSt
Philipp Fürhofers multidisziplinärer künstlerischer Ansatz kombiniert Malerei, Skulptur, Installation und Bühnenbild. Seine Arbeiten vereinen moderne Materialien und Themen der Massenkultur mit traditionellen Elementen und verschiedenen Maltechniken. Sie reflektieren menschliche Zustände wie Leben, Sterblichkeit, Selbsterschaffung und -zerstörung. Aufgrund einer Herzkrankheit verbrachte Fürhofer viele Monate im Krankenhaus, wo er mit seinen Röntgenbildern des Brustkorbs konfrontiert wurde und danach begann, das Thema der Fragilität und Transparenz künstlerisch in Acrylglasrahmen umzusetzen.
Philipp Fürhofer wurde 1982 in Augsburg geboren. Er verbindet in seiner multidisziplinären künstlerischen Praxis Malerei, Skulptur, Installation und Bühnenbild. Von 2002 bis 2007 Freie Kunst an der Universität der Künste Berlin, bevor er 2008 Meisterschüler bei Hans-Jürgen Diehl wurde. Heute lebt und arbeitet er in Berlin. Seit 2008 arbeitet er kontinuierlich als Bühnen- und Kostümbildner und ist als solcher international an renommierten Opernhäusern gefragt. Fürhofers künstlerische Werke wurden in zahlreichen Museen und Galerien auf der ganzen Welt ausgestellt. In Einzel- und Gruppenausstellungen waren seine Arbeiten u.a. in Paris, Mailand, Sydney, Hongkong, Hamburg, Köln, München und Berlin präsentiert. Im Jahr 2023 eröffnete das Städel Museum in Frankfurt seine erste museale Einzelausstellung mit dem Titel „Phantominseln“, begleitet von einer Monografie. Unter dem Titel „Permaschicht“ waren seine Arbeiten 2024 in der Knust Kunz Gallery München zu sehen.
Bereits 2016 zeigte der Kunstverein Augsburg Philipp Fürhofers Arbeit in einer Einzelausstellung.
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Benedikt Gahl
Mädchen
Ölfarbe auf Leinwand
60 cm × 50 cm
Ungerahmt
3.000 € netto zzgl. 7 % MwSt
In einer Zeit, in der digitale Bilderfluten unsere Wahrnehmung formen, bleibt die Malerei das Zentrum von Benedikt Gahls künstlerischer Praxis. Seine Arbeiten operieren an der Schnittstelle zwischen klassischer Malerei und visueller Massenkultur und verhandeln die Spannung zwischen dem Analogen und dem Digitalen. Die Auseinandersetzung mit Kunstgeschichte sowie mit vergangenen und möglichen zukünftigen Avantgarden tritt bei ihm in einen Dialog mit zeitgenössischen Bildsystemen, ohne dabei die physische Präsenz der Leinwand zu verlassen. Diese Gleichzeitigkeit erzeugt in seinem Werk eine Art Unzeitlichkeit, in der scheinbar überholte Sujets wie Landschaft oder Porträt unter neuen Vorzeichen wiederkehren. Für Gahl ist Malerei kein nostalgisches Medium, sondern eine Methode des Widerstands gegen die Schnelllebigkeit algorithmischer Bilderströme. Die Leinwand wird zum Austragungsort eines Spiels zwischen Tradition und Hypergegenwart, zwischen kunsthistorischer Reflexion und popkultureller Durchdringung. Beispielhaft zeigt dies die Arbeit „Mädchen“.
Benedikt Gahl lebt und arbeitet in München, wo er 2008 sein Diplom an der AdBK erhielt. Seine Arbeiten wurden in unterschiedlichsten Kontexten gezeigt, etwa „Unbekannte“, Kunstraum München (2025), „artificial idiocracy“, Ars Electronica, Linz (2017), oder „Lieder“, Duane Thomas Gallery, New York (2025). Neben seiner künstlerischen Arbeit organisiert er Ausstellungen, kuratiert, publiziert Künstlerbücher und experimentelle Tonträger. Er gründete den VistVunk Verlag und VistVunk Records und wurde mehrfach gefördert, unter anderem 2021 durch die Katalogförderung der Steiner-Stiftung und 2020 als Fully funded Artist in Residence der AlmResidency.
Seine künstlerische Praxis ist geprägt von der kontinuierlichen Hinterfragung der Kunst- und Menschheitsgeschichte und der Arbeit an und in kollektiven Projekten.
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Julia Haugeneder
Faltung 401
Leim, Stahlpigment, Edelstahl
40 × 40 × 8 cm
Unikat
900 € netto zzgl. 7 % MwSt
Die Faltungen 401–403 waren Teil von Julia Haugeneders Arbeit „HOLD ON“ in der Ausstellung „TALK TO ME“ im Kunstverein Augsburg. Die endgültige Form der Installation entwickelte sich erst während der Aufbautage vor Ort, in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin Magdalena Kreinecker, mit der Haugeneder das Ausstellungsprojekt kooperativ entwickelt hatte und die ebenfalls ausstellte. Dabei verband sie die metallisch wirkenden Skulpturen aus Leim und Stahlpigment mit blauen Leimpapieren als Tapete zu einer Installation, die an eine Kletterwand angelehnt.
Julia Haugeneder arbeitet oft kollaborativ und zeigt ihre Arbeiten im öffentlichen Raum sowie in Galerien und Museen. Ihre Praxis ist geprägt von ihrem Studium der Philosophie und Medienwissenschaften (u. a. Akademie der bildenden Künste Wien, Central Saint Martins, London) und thematisiert gesellschaftliche Produktions- und Reproduktionsprozesse. Sie war für den Dagmar Chobot Skulpturenpreis 2020 und den Kardinal König Kunstpreis 2023 nominiert und erhielt mehrere Stipendien und Preise, darunter das Startstipendium für bildende Kunst (2021) und Artist-in-Residence-Aufenthalte in Chicago, London und Athen. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, etwa in der Galerie Thoman (Wien, Innsbruck), der Neuen Galerie Graz (2024) und 2025 im Kunstverein Augsburg.
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Julia Haugeneder
Faltung 402
Leim, Stahlpigment, Edelstahl
40 × 40 × 8 cm
Unikat
900 € netto zzgl. 7 % MwSt
Die Faltungen 401–403 waren Teil von Julia Haugeneders Arbeit „HOLD ON“ in der Ausstellung „TALK TO ME“ im Kunstverein Augsburg. Die endgültige Form der Installation entwickelte sich erst während der Aufbautage vor Ort, in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin Magdalena Kreinecker, mit der Haugeneder das Ausstellungsprojekt kooperativ entwickelt hatte und die ebenfalls ausstellte. Dabei verband sie die metallisch wirkenden Skulpturen aus Leim und Stahlpigment mit blauen Leimpapieren als Tapete zu einer Installation, die an eine Kletterwand angelehnt.
Julia Haugeneder arbeitet oft kollaborativ und zeigt ihre Arbeiten im öffentlichen Raum sowie in Galerien und Museen. Ihre Praxis ist geprägt von ihrem Studium der Philosophie und Medienwissenschaften (u. a. Akademie der bildenden Künste Wien, Central Saint Martins, London) und thematisiert gesellschaftliche Produktions- und Reproduktionsprozesse. Sie war für den Dagmar Chobot Skulpturenpreis 2020 und den Kardinal König Kunstpreis 2023 nominiert und erhielt mehrere Stipendien und Preise, darunter das Startstipendium für bildende Kunst (2021) und Artist-in-Residence-Aufenthalte in Chicago, London und Athen. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, etwa in der Galerie Thoman (Wien, Innsbruck), der Neuen Galerie Graz (2024) und 2025 im Kunstverein Augsburg.
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Julia Haugeneder
Faltung 403
Leim, Stahlpigment, Edelstahl
40 × 40 × 8 cm
Unikat
900 € netto zzgl. 7 % MwSt
Die Faltungen 401–403 waren Teil von Julia Haugeneders Arbeit „HOLD ON“ in der Ausstellung „TALK TO ME“ im Kunstverein Augsburg. Die endgültige Form der Installation entwickelte sich erst während der Aufbautage vor Ort, in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin Magdalena Kreinecker, mit der Haugeneder das Ausstellungsprojekt kooperativ entwickelt hatte und die ebenfalls ausstellte. Dabei verband sie die metallisch wirkenden Skulpturen aus Leim und Stahlpigment mit blauen Leimpapieren als Tapete zu einer Installation, die an eine Kletterwand angelehnt.
Julia Haugeneder arbeitet oft kollaborativ und zeigt ihre Arbeiten im öffentlichen Raum sowie in Galerien und Museen. Ihre Praxis ist geprägt von ihrem Studium der Philosophie und Medienwissenschaften (u. a. Akademie der bildenden Künste Wien, Central Saint Martins, London) und thematisiert gesellschaftliche Produktions- und Reproduktionsprozesse. Sie war für den Dagmar Chobot Skulpturenpreis 2020 und den Kardinal König Kunstpreis 2023 nominiert und erhielt mehrere Stipendien und Preise, darunter das Startstipendium für bildende Kunst (2021) und Artist-in-Residence-Aufenthalte in Chicago, London und Athen. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, etwa in der Galerie Thoman (Wien, Innsbruck), der Neuen Galerie Graz (2024) und 2025 im Kunstverein Augsburg.
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Philipp Hoelzgen
Caliber12_Corona Borealis, 2022–2025
Archival Pigment Print
25 × 20 cm auf 50 × 40 cm
Gerahmt mit Museumsglas
Edition von 3 + 2 AP (125 × 100 cm)
440 € netto zzgl. 7 % MwSt
200 € Rahmen
Motiv, Schuss, Bild. In der Serie „Caliber 12“ wird der fotografische Prozess radikal hinterfragt: 4×5-Inch-Planfilme wurden mit einer Schrotflinte beschossen. Die Projektile durchdringen das lichtempfindliche Material und belichten es im Moment des Einschlags. Zurück bleibt eine leuchtende Silhouette. Fotografie erscheint hier nicht als Abbild, sondern als Resultat einer Handlung. Philipp Hoelzgen untersucht in seinen Projekten die wechselseitige Beziehung zwischen Realitäten, Abbildern, Technologien und Sprache und wie konzeptuelle Werkzeuge, Medien und Materialien den Menschen in einem planetaren Kontext verorten.
Philipp Hoelzgen, geboren 1994 in Regensburg, studiert Bildende Kunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien bei Gabriele Rothemann, zuvor besuchte er die Schule Friedl Kubelka für künstlerische Fotografie. 2025 verbrachte er einen Forschungsaufenthalt in Athen zum Thema „Ancient Masks and Other Interfaces“, im Austausch mit Nikos Arvanitis (ASFA). Seine Arbeiten bewegen sich zwischen fotografischen Installationen und wearable sculptures. Er untersucht Mechanismen der Wirklichkeitskonstruktion und die Rolle taktiler Hüllen als Schnittstellen zwischen Körper, technologischen Systemen und planetaren Umgebungen. Seine Arbeiten wurden unter anderem im FOTOHOF Salzburg, im Austrian Cultural Forum London, in der MASC Foundation Wien, im Kunstverein Augsburg und bei Circuit and Currents in Athen gezeigt.
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Philipp Hoelzgen
Caliber12_Sad Smile, 2022–2025
Archival Pigment Print
25 × 20 cm auf 50 × 40 cm
Gerahmt mit Museumsglas
Edition von 3 + 2 AP (125 × 100 cm)
440 € netto zzgl. 7 % MwSt
200 € Rahmen
Motiv, Schuss, Bild. In der Serie „Caliber 12“ wird der fotografische Prozess radikal hinterfragt: 4×5-Inch-Planfilme wurden mit einer Schrotflinte beschossen. Die Projektile durchdringen das lichtempfindliche Material und belichten es im Moment des Einschlags. Zurück bleibt eine leuchtende Silhouette. Fotografie erscheint hier nicht als Abbild, sondern als Resultat einer Handlung. Philipp Hoelzgen untersucht in seinen Projekten die wechselseitige Beziehung zwischen Realitäten, Abbildern, Technologien und Sprache und wie konzeptuelle Werkzeuge, Medien und Materialien den Menschen in einem planetaren Kontext verorten.
Philipp Hoelzgen, geboren 1994 in Regensburg, studiert Bildende Kunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien bei Gabriele Rothemann, zuvor besuchte er die Schule Friedl Kubelka für künstlerische Fotografie. 2025 verbrachte er einen Forschungsaufenthalt in Athen zum Thema „Ancient Masks and Other Interfaces“, im Austausch mit Nikos Arvanitis (ASFA). Seine Arbeiten bewegen sich zwischen fotografischen Installationen und wearable sculptures. Er untersucht Mechanismen der Wirklichkeitskonstruktion und die Rolle taktiler Hüllen als Schnittstellen zwischen Körper, technologischen Systemen und planetaren Umgebungen. Seine Arbeiten wurden unter anderem im FOTOHOF Salzburg, im Austrian Cultural Forum London, in der MASC Foundation Wien, im Kunstverein Augsburg und bei Circuit and Currents in Athen gezeigt.
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Olaf Holzapfel
Untitled, 2017
Frottage auf Papier
42 × 30 cm
Gerahmt
2.800 € netto zzgl. 7 % MwSt
250 € Rahmen
Olaf Holzapfel beschäftigt sich in seiner künstlerischen Arbeit mit der Konzeption und Materialität von Räumen, wobei Innen- und Außenräume für ihn nicht als Gegensätze bestehen, sondern zu etwas Fließendem verschmelzen. Resultate seiner Arbeit sind Bildwerke, die er in diversen Medien schafft. Er verwendet für seine Konzeptkunst traditionelle Handwerkstechniken gleichberechtigt neben digitaler Bildbearbeitung. Außer mit Malerei arbeitet er auch mit Skulptur, Installation, Fotografie, Film und Digitaldruck. Viele seiner großen Objekte baute Holzapfel aus Hartpappe und Polyamidfäden. Bekannt ist er für seine Fachwerk-Skulpturen aus Holz in unterschiedlicher Größe, die er gerne in der freien Natur aufstellt. Zu Olaf Holzapfels prominentesten Werkgruppen gehören auch die Objektbilder aus Heu oder Stroh. Seit 2009 fertigt er in Zusammenarbeit mit dem indigenen Stamm der Wichí aus Südamerika Textilbilder, welche aus der Pflanzenfaser Chaguar gewebt werden.
Olaf Holzapfel wurde 1967 in Dresden geboren und lebt und arbeitet heute in Berlin. Von 1996 bis 2001 studierte er Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Prof. Ralf Kerbach, bei dem er anschließend von 2001 bis 2003 Meisterschüler war. Im Jahr 2001 erhielt Holzapfel das Hegenbarth-Stipendium. Zwischen 2001 und 2002 war er als Research Student am National Institute of Design in Ahmedabad, Indien, tätig, betreut von Prof. Singanapalli Balaram. 2002 wurde er zudem mit einem DAAD-Stipendium ausgezeichnet und absolvierte ein Artist-in-Residence-Programm an der Columbia University in New York. Für sein künstlerisches Schaffen erhielt er 2014 den Gerhard-Altenbourg-Preis in Altenburg sowie 2024 den Zurich Art Prize des Haus Konstruktiv in Zürich. Zu seinen jüngeren Projekten zählen mehrere internationale Ausstellungen. 2026 werden „(re)connecting. earth“ in Genf sowie das Projekt „brücke in den ardennen“ in Belgien zu sehen sein, bis 11.1.2026 noch seine Präsentation in der Fondation CAB in Saint-Paul-de-Vence in Frankreich. Neben vielen anderen Ausstellungen nahm Olaf Holzapfel 2025 an der Setouchi Art Triennale in Japan teil.
Im Jahr 2017 war Olaf Holzapfel Künstler der documenta 14 in Kassel und Athen.
Der Kunstverein Augsburg zeigte Olaf Holzapfels Arbeit bereits 2013 in einer großen Einzelausstellung an drei Standorten, darunter mit dem hierfür geschaffen großen Fachwerk „wilder mann auf brücke“ über dem Reichskanal im Siebentischwald, das prominent im Katalog der documenta abgebildet wurde.
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Olaf Holzapfel
Untitled, 2017
Frottage auf Papier
42 × 30 cm
Gerahmt
2.800 € netto zzgl. 7 % MwSt
250 € Rahmen
Olaf Holzapfel beschäftigt sich in seiner künstlerischen Arbeit mit der Konzeption und Materialität von Räumen, wobei Innen- und Außenräume für ihn nicht als Gegensätze bestehen, sondern zu etwas Fließendem verschmelzen. Resultate seiner Arbeit sind Bildwerke, die er in diversen Medien schafft. Er verwendet für seine Konzeptkunst traditionelle Handwerkstechniken gleichberechtigt neben digitaler Bildbearbeitung. Außer mit Malerei arbeitet er auch mit Skulptur, Installation, Fotografie, Film und Digitaldruck. Viele seiner großen Objekte baute Holzapfel aus Hartpappe und Polyamidfäden. Bekannt ist er für seine Fachwerk-Skulpturen aus Holz in unterschiedlicher Größe, die er gerne in der freien Natur aufstellt. Zu Olaf Holzapfels prominentesten Werkgruppen gehören auch die Objektbilder aus Heu oder Stroh. Seit 2009 fertigt er in Zusammenarbeit mit dem indigenen Stamm der Wichí aus Südamerika Textilbilder, welche aus der Pflanzenfaser Chaguar gewebt werden.
Olaf Holzapfel wurde 1967 in Dresden geboren und lebt und arbeitet heute in Berlin. Von 1996 bis 2001 studierte er Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Prof. Ralf Kerbach, bei dem er anschließend von 2001 bis 2003 Meisterschüler war. Im Jahr 2001 erhielt Holzapfel das Hegenbarth-Stipendium. Zwischen 2001 und 2002 war er als Research Student am National Institute of Design in Ahmedabad, Indien, tätig, betreut von Prof. Singanapalli Balaram. 2002 wurde er zudem mit einem DAAD-Stipendium ausgezeichnet und absolvierte ein Artist-in-Residence-Programm an der Columbia University in New York. Für sein künstlerisches Schaffen erhielt er 2014 den Gerhard-Altenbourg-Preis in Altenburg sowie 2024 den Zurich Art Prize des Haus Konstruktiv in Zürich. Zu seinen jüngeren Projekten zählen mehrere internationale Ausstellungen. 2026 werden „(re)connecting. earth“ in Genf sowie das Projekt „brücke in den ardennen“ in Belgien zu sehen sein, bis 11.1.2026 noch seine Präsentation in der Fondation CAB in Saint-Paul-de-Vence in Frankreich. Neben vielen anderen Ausstellungen nahm Olaf Holzapfel 2025 an der Setouchi Art Triennale in Japan teil.
Im Jahr 2017 war Olaf Holzapfel Künstler der documenta 14 in Kassel und Athen.
Der Kunstverein Augsburg zeigte Olaf Holzapfels Arbeit bereits 2013 in einer großen Einzelausstellung an drei Standorten, darunter mit dem hierfür geschaffen großen Fachwerk „wilder mann auf brücke“ über dem Reichskanal im Siebentischwald, das prominent im Katalog der documenta abgebildet wurde.
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Jonas Höschl
Europe is lost 3, 2018
Holzschnitt
70 × 50 cm
Gerahmt
Auflage 10
800 € netto zzgl. 7 % MwSt
In seinen druckgrafischen Werken und Videoarbeiten hinterfragt Jonas Höschl das identitätsstiftende Potenzial politischer Systeme. Anhand von regionalen Politskandalen und europäischen Konflikten zeigt er die Entfremdung von einenden Idealen auf. Jonas Höschl eignet sich die zum Teil historischen Bildsprachen unterschiedlich ausgerichteter Ideologien an, um die propagandistische Manipulation offenzulegen. Durch Rekontextualisierung verweist er auf die Referentialität von Zeitdokumenten.
„Porträts (…) als Holzschnitte realisiert, ganz im Stil von Fahndungsplakaten der Polizei, darunter der Schriftzug ‚Europe is lost‘. Gekonnt metaphorisch zeichnet der Künstler mit dieser Arbeit (…) den Weg von Asylsuchenden nach, die mit ihrer Flucht häufig eine Reise ins Ungewisse antreten“, schreibt Alexandra Karg auf Gallerytalk.net.
Jonas Höschl (*1995 in Regensburg) ist Konzeptkünstler und Fotograf. Für sein künstlerisches Werk, welches die Medien Druckgrafik, Sound, Video und Installation umfasst, erhielt er unter anderem den Paula-Modersohn-Becker-Kunstpreis, den Bayerischen Kunstförderpreis für Bildende Kunst sowie den Deutschen Fotobuchpreis. Er veröffentlichte die Kunstbücher „Fade Away Medley“ (Das Wetter), „Politik von Medienbildern“ (Hatje Cantz) sowie zuletzt „80 Portraits: 73 Männer, 7 Frauen“ (Verlag für moderne Kunst).
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Jonas Höschl
Europe is lost 4, 2018
Holzschnitt
70 × 50 cm
Gerahmt
Auflage 10
800 € netto zzgl. 7 % MwSt
In seinen druckgrafischen Werken und Videoarbeiten hinterfragt Jonas Höschl das identitätsstiftende Potenzial politischer Systeme. Anhand von regionalen Politskandalen und europäischen Konflikten zeigt er die Entfremdung von einenden Idealen auf. Jonas Höschl eignet sich die zum Teil historischen Bildsprachen unterschiedlich ausgerichteter Ideologien an, um die propagandistische Manipulation offenzulegen. Durch Rekontextualisierung verweist er auf die Referentialität von Zeitdokumenten.
„Porträts (…) als Holzschnitte realisiert, ganz im Stil von Fahndungsplakaten der Polizei, darunter der Schriftzug ‚Europe is lost‘. Gekonnt metaphorisch zeichnet der Künstler mit dieser Arbeit (…) den Weg von Asylsuchenden nach, die mit ihrer Flucht häufig eine Reise ins Ungewisse antreten“, schreibt Alexandra Karg auf Gallerytalk.net.
Jonas Höschl (*1995 in Regensburg) ist Konzeptkünstler und Fotograf. Für sein künstlerisches Werk, welches die Medien Druckgrafik, Sound, Video und Installation umfasst, erhielt er unter anderem den Paula-Modersohn-Becker-Kunstpreis, den Bayerischen Kunstförderpreis für Bildende Kunst sowie den Deutschen Fotobuchpreis. Er veröffentlichte die Kunstbücher „Fade Away Medley“ (Das Wetter), „Politik von Medienbildern“ (Hatje Cantz) sowie zuletzt „80 Portraits: 73 Männer, 7 Frauen“ (Verlag für moderne Kunst).
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Jonas Höschl
Europe is lost 10, 2018
Holzschnitt
70 × 50 cm
Gerahmt
Auflage 10
800 € netto zzgl. 7 % MwSt
In seinen druckgrafischen Werken und Videoarbeiten hinterfragt Jonas Höschl das identitätsstiftende Potenzial politischer Systeme. Anhand von regionalen Politskandalen und europäischen Konflikten zeigt er die Entfremdung von einenden Idealen auf. Jonas Höschl eignet sich die zum Teil historischen Bildsprachen unterschiedlich ausgerichteter Ideologien an, um die propagandistische Manipulation offenzulegen. Durch Rekontextualisierung verweist er auf die Referentialität von Zeitdokumenten.
„Porträts (…) als Holzschnitte realisiert, ganz im Stil von Fahndungsplakaten der Polizei, darunter der Schriftzug ‚Europe is lost‘. Gekonnt metaphorisch zeichnet der Künstler mit dieser Arbeit (…) den Weg von Asylsuchenden nach, die mit ihrer Flucht häufig eine Reise ins Ungewisse antreten“, schreibt Alexandra Karg auf Gallerytalk.net.
Jonas Höschl (*1995 in Regensburg) ist Konzeptkünstler und Fotograf. Für sein künstlerisches Werk, welches die Medien Druckgrafik, Sound, Video und Installation umfasst, erhielt er unter anderem den Paula-Modersohn-Becker-Kunstpreis, den Bayerischen Kunstförderpreis für Bildende Kunst sowie den Deutschen Fotobuchpreis. Er veröffentlichte die Kunstbücher „Fade Away Medley“ (Das Wetter), „Politik von Medienbildern“ (Hatje Cantz) sowie zuletzt „80 Portraits: 73 Männer, 7 Frauen“ (Verlag für moderne Kunst).
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Maria Justus
Ohne Titel (Wien), 2025
Mixed Media, DTF Print auf Baumwolle, Süsswasserperle, Polsterwatte
26 × 32 × 4 cm
Unikat
950 € netto zzgl. 7 % MwSt
Maria Justus arbeitet mit Fragmenten aus kollektivem und persönlichem Gedächtnis, die sie aus historischen Bildquellen, privaten Fotografien und eigenen Archiven gewinnt. Ihre Praxis umfasst ein weites Spektrum an Medien, darunter Malerei, Skulptur, Video und Fotografie, und beschäftigt sich mit Übergängen zwischen Vergangenheit und Zukunft sowie mit Fragen nach Erinnerung, Imagination und historischen Narrativen. In den bewusst offengehaltenen Leer- und Zwischenräumen ihrer Arbeiten eröffnen sich Interpretations- und Erinnerungsräume für die Betrachter*innen. Durch die Verbindung klassischer Techniken mit digitalen und analogen Bildbearbeitungsprozessen, malerischen Elementen, Textilien und Fundstücken untersucht sie Materialität und Form ihrer Werke stets in Wechselwirkung mit den fragmentierten Bildinhalten – hier als Krallen einer Sphinx auf einem satinüberzogenen „Kissen“ oder als gespaltenes Abbild eines Wolkenhimmels.
Maria Justus (*1989) schloss 2017 ihr Studium der Malerei und zeitbasierten Medien an der Akademie der Bildenden Künste München ab. Für ihr Werk wurde sie mit verschiedenen Preisen und Stipendien ausgezeichnet, darunter Förderungen der Stiftung Kunstfonds, der Steiner-Stiftung sowie des Bayerischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit ist Maria Justus auch kuratorisch aktiv und seit 2021 als künstlerische Mitarbeiterin an der Akademie der Bildenden Künste München in der Klasse für Malerei und Grafik tätig. 2025 wurde sie mit dem Kunstförderpreis der Stadt Augsburg ausgezeichnet.
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Maria Justus
above VI, 2024
Mixed Media, DTF Print auf Baumwolle
36 × 23 cm
Unikat
1.100 € netto zzgl. 7 % MwSt
Maria Justus arbeitet mit Fragmenten aus kollektivem und persönlichem Gedächtnis, die sie aus historischen Bildquellen, privaten Fotografien und eigenen Archiven gewinnt. Ihre Praxis umfasst ein weites Spektrum an Medien, darunter Malerei, Skulptur, Video und Fotografie, und beschäftigt sich mit Übergängen zwischen Vergangenheit und Zukunft sowie mit Fragen nach Erinnerung, Imagination und historischen Narrativen. In den bewusst offengehaltenen Leer- und Zwischenräumen ihrer Arbeiten eröffnen sich Interpretations- und Erinnerungsräume für die Betrachter*innen. Durch die Verbindung klassischer Techniken mit digitalen und analogen Bildbearbeitungsprozessen, malerischen Elementen, Textilien und Fundstücken untersucht sie Materialität und Form ihrer Werke stets in Wechselwirkung mit den fragmentierten Bildinhalten – hier als Krallen einer Sphinx auf einem satinüberzogenen „Kissen“ oder als gespaltenes Abbild eines Wolkenhimmels.
Maria Justus (*1989) schloss 2017 ihr Studium der Malerei und zeitbasierten Medien an der Akademie der Bildenden Künste München ab. Für ihr Werk wurde sie mit verschiedenen Preisen und Stipendien ausgezeichnet, darunter Förderungen der Stiftung Kunstfonds, der Steiner-Stiftung sowie des Bayerischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit ist Maria Justus auch kuratorisch aktiv und seit 2021 als künstlerische Mitarbeiterin an der Akademie der Bildenden Künste München in der Klasse für Malerei und Grafik tätig. 2025 wurde sie mit dem Kunstförderpreis der Stadt Augsburg ausgezeichnet.
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Maria Justus + Andreas Chwatal
Eva’s Pocket, 2025
Textilcollage und Aquarell auf Papier
31 × 25 cm
Unikat
3.200 € netto zzgl. 7 % MwSt
Hosentaschen sind intime Räume, in denen Geheimnisse, Fundstücke, manchmal Kostbares oder beiläufig Eingestecktes aufbewahrt werden – kleine Bühnen für Dinge, die meist nur kurz und im Verborgenen mit uns gehen. In dieser Textilcollage, in deren zentraler Jeanstasche der zart in Aquarell gemalte Adam aus Michelangelos Sixtinischer Kapelle wie ein Hankycode steckt, treffen Popikonen aus Malerei und Textilindustrie aufeinander. Adam „to go“ wird in „Eva’s Pocket“ trag- und nahbar, das Profane zum Heiligen und umgekehrt. In ihrer Gemeinschaftsarbeit formulieren Justus und Chwatal mit Humor und wenigen Gesten Readymades unserer Geschichte neu.
Seit 2024 arbeitet Andreas Chwatal auch mit der bildenden Künstlerin Maria Justus zusammen. Ihre Kooperation begann im Kontext von „Groundfloor Playground #7“ im Kunstverein Augsburg, wo sie erstmals gemeinsame Werke präsentierten. Beide eint ein Interesse an Narrativen, die zwischen Vergangenheit und Gegenwart oszillieren, sowie an bildnerischen und materiellen Verschiebungen, die neue Bedeutungsräume öffnen. In ihrer Zusammenarbeit verbinden sich Justus’ medienübergreifende Praxis und Chwatals zeichnerische wie skulpturale Herangehensweise zu dialogischen Arbeiten, die historische Bezüge, Alltagsfragmente und intime Bildwelten miteinander verweben.
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Mariella Kerscher
Inneres_6, 2025
Acryltusche und Öl auf Holz, Metall
61 × 27 × 1,5 cm
Unikat
950 € netto zzgl. 7 % MwSt
Die multidisziplinäre Arbeit von Mariella Kerscher wächst immer weiter auf der Suche nach Verbindungen, dem Ursprung in Körpern, in Raum und Zeit. Wie kann sich der Mensch verorten und sich als neuer, kleiner Teil in ein scheinbar unendliches Gefüge einpassen? Wie können Schnittstellen zwischen der menschengemachten Technosphäre und den lebenswichtigen Ökosystemen produktiv verschmelzen? Kerscher untersucht unsere Verbindungen und Abhängigkeiten zum Organischen, die Einbettung in Ökosysteme und die lebenserhaltenden Maßnahmen von Biotech und Medizintechnik. Dabei arbeitet sie mit Organen, Flüssigkeiten, z.B. Muttermilch, Meerwasser, Öl, Honig (...) sowie aktuellen Technologien – z.B. der Mikroskopie, KI und 3D-CT-Scans.
Die Malereien von „Inneres“ zeigen essenzielle organische Flüssigkeiten. Das dargestellte Innere, umschlossen und geschützt von einer stabilen Schale, befindet sich zwischen den Zuständen „fest“ und „flüssig“, zwischen Werden, Wachsen und Zersetzen.
Mariella Kerscher (*1991, Augsburg) lebt und arbeitet zwischen München und Berlin. Sie studierte an der AdBK München und ist seit Oktober 2025 Meisterschülerin bei Ivana de Vivanco an der HGB Leipzig. Sie erhielt Stipendien und Projektförderungen, z. B. 2022 das Neustart Kultur-Stipendium der Stiftung Kunstfonds und 2023 eine Würdigung in der Kategorie „Junge Talente“ des Kunstpreises Landkreis Augsburg. 2025 eröffnete ihr erstes Kunst-am-Bau-Projekt „Zusammen_Hang“ (VePa Tower, München). Ihre Arbeiten werden national und international in verschiedenen Institutionen und Galerien gezeigt, wie z. B. im Glaspalast/H1 (Augsburg, DE), als Artist Statement bei Parallel Vienna (Wien, AT), in der Galerie Probst (Berlin, DE), in der XY Gallery (Olomouc, CZ) und in der Villa Nelimarkka (Alajärvi, FI).
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Mariella Kerscher
Inneres_7, 2025
Acryltusche und Öl auf Holz, Metall
36 × 45 × 1,5 cm
Unikat
950 € netto zzgl. 7 % MwSt
Die multidisziplinäre Arbeit von Mariella Kerscher wächst immer weiter auf der Suche nach Verbindungen, dem Ursprung in Körpern, in Raum und Zeit. Wie kann sich der Mensch verorten und sich als neuer, kleiner Teil in ein scheinbar unendliches Gefüge einpassen? Wie können Schnittstellen zwischen der menschengemachten Technosphäre und den lebenswichtigen Ökosystemen produktiv verschmelzen? Kerscher untersucht unsere Verbindungen und Abhängigkeiten zum Organischen, die Einbettung in Ökosysteme und die lebenserhaltenden Maßnahmen von Biotech und Medizintechnik. Dabei arbeitet sie mit Organen, Flüssigkeiten, z.B. Muttermilch, Meerwasser, Öl, Honig (...) sowie aktuellen Technologien – z.B. der Mikroskopie, KI und 3D-CT-Scans.
Die Malereien von „Inneres“ zeigen essenzielle organische Flüssigkeiten. Das dargestellte Innere, umschlossen und geschützt von einer stabilen Schale, befindet sich zwischen den Zuständen „fest“ und „flüssig“, zwischen Werden, Wachsen und Zersetzen.
Mariella Kerscher (*1991, Augsburg) lebt und arbeitet zwischen München und Berlin. Sie studierte an der AdBK München und ist seit Oktober 2025 Meisterschülerin bei Ivana de Vivanco an der HGB Leipzig. Sie erhielt Stipendien und Projektförderungen, z. B. 2022 das Neustart Kultur-Stipendium der Stiftung Kunstfonds und 2023 eine Würdigung in der Kategorie „Junge Talente“ des Kunstpreises Landkreis Augsburg. 2025 eröffnete ihr erstes Kunst-am-Bau-Projekt „Zusammen_Hang“ (VePa Tower, München). Ihre Arbeiten werden national und international in verschiedenen Institutionen und Galerien gezeigt, wie z. B. im Glaspalast/H1 (Augsburg, DE), als Artist Statement bei Parallel Vienna (Wien, AT), in der Galerie Probst (Berlin, DE), in der XY Gallery (Olomouc, CZ) und in der Villa Nelimarkka (Alajärvi, FI).
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Magdalena Kreinecker
Birds, 2022
Aquatinta Radierung
69 × 49,5 cm
Auflage 4
1.600 € netto zzgl. 7 % MwSt
100 € Rahmen
Im Wesentlichen sind Begriffe wie Schutz, Ressourcenverteilung, Kollaboration, Wahrscheinlichkeit und Erinnerung sowie die Bedeutung des Bildes an sich Gegenstand von Magdalena Kreineckers Analyse. Die Kupferplatte als Druckstock von ihr bearbeitet, funktioniert zum Beispiel ähnlich wie eine Leiterplatte – eine gedruckte Schaltung. Ihre Überlegungen zu Rahmung sind davon beeinflusst sind, welche Stellen bedeckt und so geschützt werden und welche exponiert bleiben. Die Eigenschaften des Materials werden auf ihre Bedeutung und symbolische Tradierung befragt und anschließend assoziativ mit gefundenem, gezeichnetem und manipuliertem Bildmaterial verwebt.
Magdalena Kreinecker lebt und arbeitet in Wien. Sie hat Bildende Kunst mit Schwerpunkt Grafik und Druckgrafik an der Universität für angewandte Kunst Wien studiert. Ihre Arbeiten wurden bisher u. a. im Belvedere 21 (AT), in der Neuen Galerie Graz (AT), im Österreichischen Kulturforum Berlin (DE), in der MUSA Startgalerie Wien (AT), der Galerie Elisabeth & Klaus Thoman (AT) und im Kunstverein Augsburg (DE) gezeigt. Seit 2022 unterrichtet sie verschiedene druckgrafische Techniken und entwickelt Projekte im Bereich künstlerischer Publikation an der Akademie der bildenden Künste Wien. Gemeinsam mit Amelie Bachfischer und Theresa Hattinger betreibt sie den Artist-run-Space „1zwei3“ in Wien. Zusammen mit Anna Kreinecker produziert sie unter dem Namen „kreineckers“ tragbare limitierte Editionen.
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Magdalena Kreinecker
Butterflies, 2022
Aquatinta Radierung
69 × 49,5 cm
Auflage 4
1.600 € netto zzgl. 7 % MwSt
100 € Rahmen
Im Wesentlichen sind Begriffe wie Schutz, Ressourcenverteilung, Kollaboration, Wahrscheinlichkeit und Erinnerung sowie die Bedeutung des Bildes an sich Gegenstand von Magdalena Kreineckers Analyse. Die Kupferplatte als Druckstock von ihr bearbeitet, funktioniert zum Beispiel ähnlich wie eine Leiterplatte – eine gedruckte Schaltung. Ihre Überlegungen zu Rahmung sind davon beeinflusst sind, welche Stellen bedeckt und so geschützt werden und welche exponiert bleiben. Die Eigenschaften des Materials werden auf ihre Bedeutung und symbolische Tradierung befragt und anschließend assoziativ mit gefundenem, gezeichnetem und manipuliertem Bildmaterial verwebt.
Magdalena Kreinecker lebt und arbeitet in Wien. Sie hat Bildende Kunst mit Schwerpunkt Grafik und Druckgrafik an der Universität für angewandte Kunst Wien studiert. Ihre Arbeiten wurden bisher u. a. im Belvedere 21 (AT), in der Neuen Galerie Graz (AT), im Österreichischen Kulturforum Berlin (DE), in der MUSA Startgalerie Wien (AT), der Galerie Elisabeth & Klaus Thoman (AT) und im Kunstverein Augsburg (DE) gezeigt. Seit 2022 unterrichtet sie verschiedene druckgrafische Techniken und entwickelt Projekte im Bereich künstlerischer Publikation an der Akademie der bildenden Künste Wien. Gemeinsam mit Amelie Bachfischer und Theresa Hattinger betreibt sie den Artist-run-Space „1zwei3“ in Wien. Zusammen mit Anna Kreinecker produziert sie unter dem Namen „kreineckers“ tragbare limitierte Editionen.
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Alwin Lay
Glückwunsch / Congrats, 2018
18 × 24 cm Pigment Print
34 × 28 cm
Gerahmt
Exp. 15/30
1.111 € netto zzgl. 7 % MwSt
Alwin Lay arbeitet mit Fotografie, Video, Installation und Skulptur. Ausgangspunkt ist das Objekt als Projektionsfläche für Wünsche und Erwartungen. In diesen Übertrag schleusen sich kleine, präzise gesetzte Fehler, Modifikationen und surreale Leerstellen ein. Lay choreografiert alltägliche Gegenstände in Situationen, die sich im Prozess anders entwickeln als gedacht. So entstehen Irritationen, manchmal Enttäuschungen – und zugleich eine stille Identifikation: Die überdimensionierten, genau inszenierten Objekte (Wunderkerzen, Schwämme, Scheren) wirken beinahe menschlich, tragen jene Eigenschaften, die Betrachter*innen ihnen zuschreiben: Scheitern, Tragik, Humor. Dem gegenüber stehen Lays überästhetisierte Darstellungen des fotografischen Mediums selbst – vergrößerte Filmrollen, Fotopapier, Perforationen – und fototechnische Abläufe, mit denen er zeigt, welche falschen Versprechen, aber auch welche Hoffnungen die Fotografie seit jeher in sich trägt.
Courtesy Christine König Galerie
Die Arbeiten von Alwin Lay (*1984, Rumänien) waren in zahlreichen Ausstellungen zu sehen, darunter Einzelausstellungen bei Christine König in Wien, Le Bureau in Düsseldorf, dem Museum für Photographie Braunschweig (Kat.) und der Nino Mier Gallery in Los Angeles. Er war Teil fotografischer Überblicksschauen wie „SUBJEKT und OBJEKT. FOTO RHEIN RUHR“ in der Kunsthalle Düsseldorf, „The Next Generation“ im Museum Morsbroich sowie „gute aussichten delux“ in den Deichtorhallen Hamburg. Weitere Präsentationen u. a. im Kunstverein Siegen, Kunstverein Leipzig, NAK Aachen (Kat.), Max Ernst Museum, Kunstmuseum Bonn, CAC La Traverse, MUMOK Wien, Thomas Erben New York, Basis Frankfurt, Document Chicago und der Bundeskunsthalle Bonn. 2016 war Lay Resident der Villa Aurora, 2020 erhielt er das Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds.
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Timur Lukas
Schwarze Blumen, 2025
Tusche auf Leinwand
70 × 50 cm
Gerahmt
Unikat
750 € netto zzgl. 7 % MwSt
150 € Rahmen
Timur Lukas’ Papierarbeiten entstehen aus der Auseinandersetzung mit Motiven, die tief im kollektiven Gedächtnis verankert sind: Stillleben, Porträts, Schiffe, vertraute Szenen aus den 1950er- und 60er-Jahren. Aus diesem Archiv alter Fotografien filtert er Formen, die eine leise Vertrautheit auslösen, ohne erzählerisch festgelegt zu sein. Seine Zeichnungen entwickeln sich aus einem schnellen, unmittelbaren Strich, der das Unperfekte bewusst zulässt – eine Haltung, die aus seiner Arbeit mit Mallappen und deren zufälligen Strukturen hervorgegangen ist. Reduktion, Reaktion und wenige Setzungen prägen die Kompositionen mehr als Detailgenauigkeit. Einzelne Arbeiten entstehen mit selbst angerührtem Lack, dessen Materialität die spontane Geste betont. So öffnen die Bilder Räume, in denen Erinnerungen aufscheinen können.
Timur Lukas wurde 1986 in Konstanz geboren und studierte an der Akademie der Bildenden Künste München. 2018 schloss er sein Studium mit dem Diplom ab. Seit 2011 studierte er bei Prof. Anke Doberauer, seit 2014 bei Prof. Matthias Dornfeld bevor er 2015 sein Studium bei Prof. Gregor Hildebrandt fortsetzte, dessen Meisterschüler er 2017 wurde.
Sein Werk wurde in zahlreichen Solo- und Duoausstellungen präsentiert; die folgenden bilden eine Auswahl: 2025 zeigte der Kunstverein Konstanz die Ausstellung „Even Islands are connected“, zeitgleich war „Goat“ in der Galerie Nina Mielcarczyk in Leipzig zu sehen – beide als „Due Two“ mit Laurentius Sauer. 2024 präsentierte Lukas „Die Kunst ist die Tochter des Wohlstands“ im Lycra Raum in Hamburg. Bereits 2023 widmete ihm die Galerie Nina Mielcarczyk in Leipzig die Ausstellung „Alte neue Sonne“. Weitere Präsentationen umfassen „Dream Days“ bei KNUSTxKUNZ+ in München (2022), „Due Two Fries“ – mit Laurentius Sauer – in der MEWO Kunsthalle in Memmingen (2021) sowie „Unite! Limbo Forest“ – mit Tom Król – im Kunstverein Augsburg (2020). Derzeit ist seine Ausstellung „Weather of our times“ in der Galerie Zeller van Almsick in Wien zu sehen.
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Timur Lukas
Portrait rot, 2025
Lack auf Papier
70 × 50 cm
Gerahmt
Unikat
750 € netto zzgl. 7 % MwSt
150 € Rahmen
Timur Lukas’ Papierarbeiten entstehen aus der Auseinandersetzung mit Motiven, die tief im kollektiven Gedächtnis verankert sind: Stillleben, Porträts, Schiffe, vertraute Szenen aus den 1950er- und 60er-Jahren. Aus diesem Archiv alter Fotografien filtert er Formen, die eine leise Vertrautheit auslösen, ohne erzählerisch festgelegt zu sein. Seine Zeichnungen entwickeln sich aus einem schnellen, unmittelbaren Strich, der das Unperfekte bewusst zulässt – eine Haltung, die aus seiner Arbeit mit Mallappen und deren zufälligen Strukturen hervorgegangen ist. Reduktion, Reaktion und wenige Setzungen prägen die Kompositionen mehr als Detailgenauigkeit. Einzelne Arbeiten entstehen mit selbst angerührtem Lack, dessen Materialität die spontane Geste betont. So öffnen die Bilder Räume, in denen Erinnerungen aufscheinen können.
Timur Lukas wurde 1986 in Konstanz geboren und studierte an der Akademie der Bildenden Künste München. 2018 schloss er sein Studium mit dem Diplom ab. Seit 2011 studierte er bei Prof. Anke Doberauer, seit 2014 bei Prof. Matthias Dornfeld bevor er 2015 sein Studium bei Prof. Gregor Hildebrandt fortsetzte, dessen Meisterschüler er 2017 wurde.
Sein Werk wurde in zahlreichen Solo- und Duoausstellungen präsentiert; die folgenden bilden eine Auswahl: 2025 zeigte der Kunstverein Konstanz die Ausstellung „Even Islands are connected“, zeitgleich war „Goat“ in der Galerie Nina Mielcarczyk in Leipzig zu sehen – beide als „Due Two“ mit Laurentius Sauer. 2024 präsentierte Lukas „Die Kunst ist die Tochter des Wohlstands“ im Lycra Raum in Hamburg. Bereits 2023 widmete ihm die Galerie Nina Mielcarczyk in Leipzig die Ausstellung „Alte neue Sonne“. Weitere Präsentationen umfassen „Dream Days“ bei KNUSTxKUNZ+ in München (2022), „Due Two Fries“ – mit Laurentius Sauer – in der MEWO Kunsthalle in Memmingen (2021) sowie „Unite! Limbo Forest“ – mit Tom Król – im Kunstverein Augsburg (2020). Derzeit ist seine Ausstellung „Weather of our times“ in der Galerie Zeller van Almsick in Wien zu sehen.
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Valerie Prinz + Ilay Schwingshandl
10 Gedichte (lose), 2025
Zeichnung auf Papier, Ölkreide, Buntstift
70 × 50 cm
Ungerahmt
Unikat
450 € netto zzgl. 7 % MwSt
Die gezeigten Arbeiten – Zeichnungen von Ilay Schwingshandl mit Texten von Valerie Prinz – sind Produkte einer Live-Performance, deren Praxis die jeweils eigene aufgreift, über- und umsetzt. In einem One-on-one-Setting entstanden so intime Texte und Zeichnungen, deren dialogische Interaktion auf Papier sichtbar wird. Zeichnung wird zu einer neuen Form des Lesens – Lesen zum performativen Ablauf von Linien, Verdichtungen und Pausen. Ein Austausch mit dem Raum, der zwischen zwei vertrauten Körpern entsteht.
Valerie Prinz ist Autorin, arbeitet forschungsbasiert und gestaltet die eigene künstlerische Praxis durch die Verflechtung von Text und Medien. Sie ist Stipendiatin der Int. Akademie Salzburg für „Queering and Survival“, schreibt für diverse Projekte, zuletzt u. a. für das MAK Wien (AT) und das Theater Neumarkt (CH). Sie war Teilnehmerin am Institute for Postnatural Studies 2025 und Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift „JENNY“. Ihre Arbeiten wurden ausgezeichnet, aktuell mit dem Wiener Werkstattpreis für Literatur.
Ilay Schwingshandl ist Künstler:in und Musiker:in. Im Wechselspiel von Performance, Malerei, Installation und Text versucht person, Räume zu erschaffen, in denen Verletzlichkeit eine Stimme hat. Die Materialwahl ist inspiriert von einem Interesse an Haptik und Vergänglichkeit. Eine Form des Teilens und Austauschs durchzieht deren Praxis - vor allem in Kollaborationen mit Freund*innen und Familie. Ilay absolvierte ein Diplomstudium in Bildender Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien. Zuletzt stellte person im Dommuseum Wien aus und performte als Teil des Chors in „TLF“ im BRUT.
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Valerie Prinz + Ilay Schwingshandl
I dont want to write another poem, 2025
Zeichnung auf Papier, Ölkreide, Buntstift
70 × 50 cm
Ungerahmt
Unikat
450 € netto zzgl. 7 % MwSt
Die gezeigten Arbeiten – Zeichnungen von Ilay Schwingshandl mit Texten von Valerie Prinz – sind Produkte einer Live-Performance, deren Praxis die jeweils eigene aufgreift, über- und umsetzt. In einem One-on-one-Setting entstanden so intime Texte und Zeichnungen, deren dialogische Interaktion auf Papier sichtbar wird. Zeichnung wird zu einer neuen Form des Lesens – Lesen zum performativen Ablauf von Linien, Verdichtungen und Pausen. Ein Austausch mit dem Raum, der zwischen zwei vertrauten Körpern entsteht.
Valerie Prinz ist Autorin, arbeitet forschungsbasiert und gestaltet die eigene künstlerische Praxis durch die Verflechtung von Text und Medien. Sie ist Stipendiatin der Int. Akademie Salzburg für „Queering and Survival“, schreibt für diverse Projekte, zuletzt u. a. für das MAK Wien (AT) und das Theater Neumarkt (CH). Sie war Teilnehmerin am Institute for Postnatural Studies 2025 und Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift „JENNY“. Ihre Arbeiten wurden ausgezeichnet, aktuell mit dem Wiener Werkstattpreis für Literatur.
Ilay Schwingshandl ist Künstler:in und Musiker:in. Im Wechselspiel von Performance, Malerei, Installation und Text versucht person, Räume zu erschaffen, in denen Verletzlichkeit eine Stimme hat. Die Materialwahl ist inspiriert von einem Interesse an Haptik und Vergänglichkeit. Eine Form des Teilens und Austauschs durchzieht deren Praxis - vor allem in Kollaborationen mit Freund*innen und Familie. Ilay absolvierte ein Diplomstudium in Bildender Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien. Zuletzt stellte person im Dommuseum Wien aus und performte als Teil des Chors in „TLF“ im BRUT.
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Valerie Prinz + Ilay Schwingshandl
er hatte keine Blätter mehr, 2025
Zeichnung auf Papier, Ölkreide, Buntstift
70 × 50 cm
Ungerahmt
Unikat
450 € netto zzgl. 7 % MwSt
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Die gezeigten Arbeiten – Zeichnungen von Ilay Schwingshandl mit Texten von Valerie Prinz – sind Produkte einer Live-Performance, deren Praxis die jeweils eigene aufgreift, über- und umsetzt. In einem One-on-one-Setting entstanden so intime Texte und Zeichnungen, deren dialogische Interaktion auf Papier sichtbar wird. Zeichnung wird zu einer neuen Form des Lesens – Lesen zum performativen Ablauf von Linien, Verdichtungen und Pausen. Ein Austausch mit dem Raum, der zwischen zwei vertrauten Körpern entsteht.
Valerie Prinz ist Autorin, arbeitet forschungsbasiert und gestaltet die eigene künstlerische Praxis durch die Verflechtung von Text und Medien. Sie ist Stipendiatin der Int. Akademie Salzburg für „Queering and Survival“, schreibt für diverse Projekte, zuletzt u. a. für das MAK Wien (AT) und das Theater Neumarkt (CH). Sie war Teilnehmerin am Institute for Postnatural Studies 2025 und Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift „JENNY“. Ihre Arbeiten wurden ausgezeichnet, aktuell mit dem Wiener Werkstattpreis für Literatur.
Ilay Schwingshandl ist Künstler:in und Musiker:in. Im Wechselspiel von Performance, Malerei, Installation und Text versucht person, Räume zu erschaffen, in denen Verletzlichkeit eine Stimme hat. Die Materialwahl ist inspiriert von einem Interesse an Haptik und Vergänglichkeit. Eine Form des Teilens und Austauschs durchzieht deren Praxis - vor allem in Kollaborationen mit Freund*innen und Familie. Ilay absolvierte ein Diplomstudium in Bildender Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien. Zuletzt stellte person im Dommuseum Wien aus und performte als Teil des Chors in „TLF“ im BRUT.
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Maximilian Prüfer
Form ist flüssig in der Zeit – Studie, 2012_2015
Zeichnung
65 × 47
Gerahmt
Unikat
3.500 € netto zzgl. 7 % MwSt
200 € Rahmen
Eine zeichnerische Studie zu den evolutionären Veränderungen von Form und Muster über ausgedehnte Zeiträume. Maximilian Prüfers Arbeit erforscht natürliche Prozesse und übersetzt sie in visuelle Formen, die existentielle und ökologische Fragen nach Evolution und dem Verhältnis von Mensch und Natur aufwerfen. Zentrales Element ist seine entwickelte Technik der Naturantypie, die Bewegungen und Spuren von Insekten und anderen Naturphänomenen sichtbar macht. Ultrasensible Beschichtungen werden durch deren Aktivität verdrängt und offenbaren Muster, die klassische Zeichnung erweitern. Durch Barrieren, Duftstoffe oder Licht lenkt Prüfer diese Spuren und verwandelt instinktives Verhalten in visuelle Erzählungen.
Maximilian Prüfer, geboren 1986 in Weilheim (Obb.), studierte Design und Kommunikationsstrategie in Augsburg sowie Bildende Kunst in Bologna. Seine Arbeit wahr in zahlreichen Ausstellungen zu sehen. 2023 erschienen mit INWELT und FRUITS OF LABOR zwei umfassende Publikationen zu seiner Arbeit erschienen im Kerber Verlag.
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René Radomsky
Geblitzt, 2018
Digitale Fotografie
30,5 × 22 x 2 cm
Gerahmt
Auflage 6
550 € netto zzgl. 19 % MwSt
In „Geblitzt“ überführt René Radomsky eine amtliche Geschwindigkeitsaufnahme in ein stark reduziertes Bildobjekt. Diese kleine Fotografie, oben rechts im Passepartout platziert, nimmt die Position eines bürokratischen Beweisfeldes ein. Der großflächig geschwärzte Raum verschiebt die Aufmerksamkeit: Nicht das Bild selbst, sondern seine Funktion als Dokument tritt in den Vordergrund. Die geringe Auflösung – Ergebnis des technischen Vorgangs – verweist auf jene Bildproduktion, die primär der Dokumentation dient und nicht der Darstellung. Auch ohne erkennbare Person entfaltet das Foto Autorität; es genügt als formales Indiz für eine Regelverletzung. Radomsky nutzt diese Ambivalenz, um die Fotografie als Beweismittel zu untersuchen: als ein Medium, das Wahrheit behauptet, ohne sie zeigen zu müssen. Das Werk entzieht dem Bild jede expressive Mitte und lässt einen Raum entstehen, in dem die Vorstellung von Sichtbarkeit, Evidenz und Kontrolle neu verhandelt wird.
René Radomsky studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, zunächst von 2012 bis 2013 Grafikdesign bei Holger Felten. Von 2013 bis 2015 setzte er sein Studium in der Bildenden Kunst bei Eva von Platen fort, bevor er zwischen 2015 und 2018 in der Klasse von Heike Baranowsky Freie Kunst studierte und dort zum Meisterschüler ernannt wurde. In den vergangenen Jahren war Radomskys Werk in zahlreichen Ausstellungen zu sehen; die folgenden Präsentationen stellen eine Auswahl dar. 2025 war er beteiligt an der Gruppenausstellung „INTERCEPTIBLE FLUTTE. ÜBER DAS FOTOGRAFISCHE“ im Kunstverein Augsburg. Im selben Jahr zeigte die Galerie Annette Oechsner in Nürnberg die Ausstellungen „Sisters & Brothers“ sowie „Faraway… so close!“. 2024 war Radomsky in der Kunsthalle Nürnberg im Rahmen der Ausstellung „Tätowierung aus den Archiven“ von Monika Michalko vertreten und präsentierte zudem „Nuance 2.0“ im Künstler:innenhaus Bethanien in Berlin. Bereits 2023 wurden seine Arbeiten unter anderem im Kunstverein Nürnberg – Albrecht Dürer Gesellschaft in der Ausstellung „Anarchy for Her“ sowie im Rahmen der Jahresgaben gezeigt. Zu seinen Präsentationen des Jahres 2022 zählen „Shift/Walls“ im Künstler:innenhaus Nürnberg sowie „MIND≈BODY≈MATTER“ in der Galerie der Künstler:innen in München.
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Finja Sander
BACKYARD REUNION [fragmented] I, 2025
Fine Art Print auf Hahnemühle Bamboo Natural Line, gerahmt
60 × 40 cm
Gerahmt
Auflage 5 + 2AP
1.450 € netto zzgl. 19 % MwSt
Die Arbeit „BACKYARD REUNION [fragmented] I+II“ (2025) ist Teil der fotografischen Serie „Twenty-Something Girls“. Aus Sanders anhaltender Beschäftigung mit Erinnerungskultur und kollektivem Gedächtnis heraus fokussiert die Serie den körperlichen Ausnahmezustand des Sich-Übergebens. Wie sich Übelkeit abrupt im Körper ausbreitet, überfallen uns Erinnerungen – unkontrollierbar und drängend. Ausgangspunkt für diese neue Arbeit ist eine Szene aus der US-amerikanischen Serie „Sex and the City“, die Trost, Fürsorge und ein fast ritualisiertes Miteinander zeigt. Sander überführt dieses popkulturelle Motiv in ihre eigene künstlerische Praxis und betont das Potenzial des körperlich Erlebten. Dadurch öffnet sich der Blick auf Erinnerung als einen konstruktiven, unmittelbar spürbaren Prozess und die intime Geste des Sich-Übergebens erhält eine politische Dimension: als Hinweis auf eine demokratische Kultur, die auf Empathie und geteilter Verletzlichkeit beruht.
Finja Sander (*1996 in Hildesheim) lebt und arbeitet in Berlin. Sie setzt veralteten Heldennarrativen und ritualisierten Erinnerungsformen ihre eigene Körperlichkeit entgegen. Mit fotografischen Arbeiten, Objekten und Performances untersucht sie Bilder, Gesten und Abläufe, die religiöse oder politische Zeremonien prägen, und legt darin Momente der Überhöhung sowie nationale Narrative offen. Besonders prägend für ihre jüngere Praxis sind ihre Auseinandersetzungen mit Ernst Barlachs „Schwebendem“ (1927) sowie den Bergfilmen von Arnold Fanck und Leni Riefenstahl. Arbeiten Sanders wurden u. a. in der Villa Hügel in Essen, im Kunstverein Augsburg, im Wallraf-Richartz-Museum Köln, im Museum für Fotografie Berlin und im Hamburger Bahnhof gezeigt. 2022 schloss sie ihr Studium an der UdK Berlin als Meisterschülerin ab, 2023 erhielt sie den UdK Berlin Art Award. Sie ist diesjährige Preisträgerin des Artheon Kunstpreises.
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Finja Sander
BACKYARD REUNION [fragmented] II, 2025
Fine Art Print auf Hahnemühle Bamboo Natural Line, gerahmt
60 × 40 cm
Gerahmt
Auflage 5 + 2AP
1.450 € netto zzgl. 19 % MwSt
Die Arbeit „BACKYARD REUNION [fragmented] I+II“ (2025) ist Teil der fotografischen Serie „Twenty-Something Girls“. Aus Sanders anhaltender Beschäftigung mit Erinnerungskultur und kollektivem Gedächtnis heraus fokussiert die Serie den körperlichen Ausnahmezustand des Sich-Übergebens. Wie sich Übelkeit abrupt im Körper ausbreitet, überfallen uns Erinnerungen – unkontrollierbar und drängend. Ausgangspunkt für diese neue Arbeit ist eine Szene aus der US-amerikanischen Serie „Sex and the City“, die Trost, Fürsorge und ein fast ritualisiertes Miteinander zeigt. Sander überführt dieses popkulturelle Motiv in ihre eigene künstlerische Praxis und betont das Potenzial des körperlich Erlebten. Dadurch öffnet sich der Blick auf Erinnerung als einen konstruktiven, unmittelbar spürbaren Prozess und die intime Geste des Sich-Übergebens erhält eine politische Dimension: als Hinweis auf eine demokratische Kultur, die auf Empathie und geteilter Verletzlichkeit beruht.
Finja Sander (*1996 in Hildesheim) lebt und arbeitet in Berlin. Sie setzt veralteten Heldennarrativen und ritualisierten Erinnerungsformen ihre eigene Körperlichkeit entgegen. Mit fotografischen Arbeiten, Objekten und Performances untersucht sie Bilder, Gesten und Abläufe, die religiöse oder politische Zeremonien prägen, und legt darin Momente der Überhöhung sowie nationale Narrative offen. Besonders prägend für ihre jüngere Praxis sind ihre Auseinandersetzungen mit Ernst Barlachs „Schwebendem“ (1927) sowie den Bergfilmen von Arnold Fanck und Leni Riefenstahl. Arbeiten Sanders wurden u. a. in der Villa Hügel in Essen, im Kunstverein Augsburg, im Wallraf-Richartz-Museum Köln, im Museum für Fotografie Berlin und im Hamburger Bahnhof gezeigt. 2022 schloss sie ihr Studium an der UdK Berlin als Meisterschülerin ab, 2023 erhielt sie den UdK Berlin Art Award. Sie ist diesjährige Preisträgerin des Artheon Kunstpreises.
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Laurentius Sauer
Blue Mountains 1, 2025
Ölstift auf Papier
101 × 65 cm
Gerahmt
Unikat
2.250 € netto zzgl. 7 % MwSt
250 € Rahmen
Historische Einflüsse finden sich auch bei Sauer, doch begegnet er ihnen mit einer kritischeren Haltung. Verlassene Scheunen, Pferde, Gockel – Relikte ehemals männlich codierter Hoheitszeichen – werden bei ihm zu Elementen einer offenen Befragung. Ergänzt durch kurze Textfragmente entfalten sie eine Verbindung, die nach der Gegenwart dieser Symbole und, noch wichtiger, nach ihren heutigen Entsprechungen fragt.
Besonders interessant ist, wie Sauer dabei auf das Stillleben als kunsthistorisch vertrautes Sujet zurückgreift. Die vertraute Form schafft Nähe, doch zugleich entsteht ein Moment des Geheimnisses: Die arrangierten Dinge wirken bekannt und rätselhaft zugleich, als würde hinter ihrer Oberfläche eine verborgene Bedeutung liegen. So untersucht Sauer die Zeichen unseres Zusammenlebens, indem er sie zwischen Vertrautheit und Ungewissheit neu verortet.
Laurentius Sauer, 1987 in Augsburg geboren, studierte von 2011 bis 2017 Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste München in den Klassen von Prof. Günther Förg und Prof. Gregor Hildebrandt, bei dem er schließlich als Meisterschüler abschloss. Seine Arbeiten wurden in den vergangenen Jahren in zahlreichen Ausstellungen präsentiert, u.a. 2025 in „Caramel Cats“ in der Galerie Nina Mielcarczyk in Leipzig sowie in der Ausstellung „Even islands are connected“ – als DUE TWO mit Timur Lukas – im Kunstverein Konstanz. Bereits 2024 zeigte die Galerie Nina Mielcarczyk die Ausstellung „Alte neue Sonne“. 2022 war Sauer mit Arbeiten in „Ohne Titel. Junge Malerei…“ im Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen vertreten. Zusammen mit Timur Lukas präsentierte er 2021 die Duo-Ausstellung „Due Two Fries“ in der MEWO Kunsthalle Memmingen. Ebenfalls 2021 wurde seine Arbeit in der Ausstellung „GROUNDFLOOR PLAYGROUND #2“ im Kunstverein Augsburg gezeigt, zu der er den Maler Michael Günzer als Mitstreiter auswählte. Für sein Schaffen erhielt Laurentius Sauer mehrfach Auszeichnungen und Förderungen. Er war zwischen 2019 und 2022 Stipendiat des Bayerischen Atelierförderprogramms, erhielt 2021 die Auszeichnung „Junge Kunst und neue Wege“ sowie 2025 den Kunstförderpreis der Stadt Augsburg.
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Laurentius Sauer
Blue Mountains 2, 2025
Ölstift auf Papier
60 × 80 cm
Gerahmt
Unikat
1.650 € netto zzgl. 7 % MwSt
250 € Rahmen
︎
Historische Einflüsse finden sich auch bei Sauer, doch begegnet er ihnen mit einer kritischeren Haltung. Verlassene Scheunen, Pferde, Gockel – Relikte ehemals männlich codierter Hoheitszeichen – werden bei ihm zu Elementen einer offenen Befragung. Ergänzt durch kurze Textfragmente entfalten sie eine Verbindung, die nach der Gegenwart dieser Symbole und, noch wichtiger, nach ihren heutigen Entsprechungen fragt.
Besonders interessant ist, wie Sauer dabei auf das Stillleben als kunsthistorisch vertrautes Sujet zurückgreift. Die vertraute Form schafft Nähe, doch zugleich entsteht ein Moment des Geheimnisses: Die arrangierten Dinge wirken bekannt und rätselhaft zugleich, als würde hinter ihrer Oberfläche eine verborgene Bedeutung liegen. So untersucht Sauer die Zeichen unseres Zusammenlebens, indem er sie zwischen Vertrautheit und Ungewissheit neu verortet.
Laurentius Sauer, 1987 in Augsburg geboren, studierte von 2011 bis 2017 Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste München in den Klassen von Prof. Günther Förg und Prof. Gregor Hildebrandt, bei dem er schließlich als Meisterschüler abschloss. Seine Arbeiten wurden in den vergangenen Jahren in zahlreichen Ausstellungen präsentiert, u.a. 2025 in „Caramel Cats“ in der Galerie Nina Mielcarczyk in Leipzig sowie in der Ausstellung „Even islands are connected“ – als DUE TWO mit Timur Lukas – im Kunstverein Konstanz. Bereits 2024 zeigte die Galerie Nina Mielcarczyk die Ausstellung „Alte neue Sonne“. 2022 war Sauer mit Arbeiten in „Ohne Titel. Junge Malerei…“ im Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen vertreten. Zusammen mit Timur Lukas präsentierte er 2021 die Duo-Ausstellung „Due Two Fries“ in der MEWO Kunsthalle Memmingen. Ebenfalls 2021 wurde seine Arbeit in der Ausstellung „GROUNDFLOOR PLAYGROUND #2“ im Kunstverein Augsburg gezeigt, zu der er den Maler Michael Günzer als Mitstreiter auswählte. Für sein Schaffen erhielt Laurentius Sauer mehrfach Auszeichnungen und Förderungen. Er war zwischen 2019 und 2022 Stipendiat des Bayerischen Atelierförderprogramms, erhielt 2021 die Auszeichnung „Junge Kunst und neue Wege“ sowie 2025 den Kunstförderpreis der Stadt Augsburg.
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Mona Schulzek
Fragment, 2025
Trümmerteil eines Flugzeugabsturzes (poliert), Acrylglas
30 × 13 × 7 cm
Auflage 6
450 € netto zzgl. 7 % MwSt
︎
Die künstlerische Arbeit von Schulzek basiert nicht auf der Produktion materieller Objekte, sondern auf der Entwicklung von Konzepten. Im Zentrum steht ein tiefes Interesse am Universum und an den existenziellen Fragen des Menschseins. Für die Künstlerin bildet der Kosmos keinen Gegenpol zum Menschen, sondern ist ein wesentlicher Teil jener Natur, die uns selbst hervorgebracht hat. Der Mensch erscheint in ihrer Perspektive als kosmische Materie, ausgestattet mit der Fähigkeit zur Selbstreflexion und dem Drang, seine Position im Universum zu verstehen.
Mona Schulzek absolvierte ihr Studium der Fotografie an der ecosign/Akademie für Gestaltung in Köln, wo sie von 2012 bis 2017 bei Thomas Zika studierte und 2017 mit dem Diplom abschloss. Im selben Jahr begann sie ihr Studium der Freien Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf, zunächst in den Klassen von Prof. Gregor Schneider und Prof. Peter Piller. 2023 schloss sie ihre Ausbildung dort als Meisterschülerin von Prof. Gregor Schneider ab. Für ihre künstlerische Arbeit erhielt Schulzek zahlreiche Auszeichnungen. 2023 wurde ihr der Kunstpreis „junger westen“ verliehen. Bereits 2022 gewann sie gemeinsam mit dem Projekt „Outer Space Transmitter“ den Projektpreis „best group“, nachdem das Projekt 2020 bereits die Projektförderung „Regioparl“ erhalten hatte. 2019 wurde sie mit dem Max Ernst Stipendium ausgezeichnet und gewann im selben Jahr den Vonovia Award für Fotografie mit dem 1. Preis für ihre Arbeit „Ottomane (Cosmos)“.
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Mona Schulzek
Pygidium, 2024
Aluminium gefräst und sandgestrahlt
27 × 20 × 2 cm
Unikat
750 € netto zzgl. 7 % MwSt
︎
Die künstlerische Arbeit von Schulzek basiert nicht auf der Produktion materieller Objekte, sondern auf der Entwicklung von Konzepten. Im Zentrum steht ein tiefes Interesse am Universum und an den existenziellen Fragen des Menschseins. Für die Künstlerin bildet der Kosmos keinen Gegenpol zum Menschen, sondern ist ein wesentlicher Teil jener Natur, die uns selbst hervorgebracht hat. Der Mensch erscheint in ihrer Perspektive als kosmische Materie, ausgestattet mit der Fähigkeit zur Selbstreflexion und dem Drang, seine Position im Universum zu verstehen.
Mona Schulzek absolvierte ihr Studium der Fotografie an der ecosign/Akademie für Gestaltung in Köln, wo sie von 2012 bis 2017 bei Thomas Zika studierte und 2017 mit dem Diplom abschloss. Im selben Jahr begann sie ihr Studium der Freien Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf, zunächst in den Klassen von Prof. Gregor Schneider und Prof. Peter Piller. 2023 schloss sie ihre Ausbildung dort als Meisterschülerin von Prof. Gregor Schneider ab. Für ihre künstlerische Arbeit erhielt Schulzek zahlreiche Auszeichnungen. 2023 wurde ihr der Kunstpreis „junger westen“ verliehen. Bereits 2022 gewann sie gemeinsam mit dem Projekt „Outer Space Transmitter“ den Projektpreis „best group“, nachdem das Projekt 2020 bereits die Projektförderung „Regioparl“ erhalten hatte. 2019 wurde sie mit dem Max Ernst Stipendium ausgezeichnet und gewann im selben Jahr den Vonovia Award für Fotografie mit dem 1. Preis für ihre Arbeit „Ottomane (Cosmos)“.
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Janina Totzauer
Brut #9 (aus der Serie "Brut"), 2025
Keramik
21 ×11 × 7 cm
Unikat
1.085 € netto zzgl. 7 % MwSt
Ausgangspunkt zur Serie „Brut“ ist der in die Zukunft blickende dystopische Roman „Ad Bestias“ von Francesca Sarah Toich, in dem Parasitismus zwischen Spezies thematisiert wird. Die Protagonistin durchlebt eine ungewollte Schwangerschaft als menschlicher Brutkörper für ein weißes Rhinozeros – ein Kampf ums nackte Überleben entbrennt.
Totzauers Ideenwelt greift die politische, feministische Dimension der Kolonialisierung von Körperlichkeit auf. Ausgehend vom Postkolonialismus sezieren die dabei entstehenden Arbeiten Themen wie Fremdartigkeit, Zugehörigkeit und Identität. Die Künstlerin erschafft dabei hybride Wesen, denen menschliche Attribute zugeschrieben werden, während ihr Inneres ein fremdartiges Leben birgt – Zwischenwesen aus Zelle, Ei und Amphibium, Alienembryos frisch aus dem All.
In ihrer künstlerischen Arbeit verbindet Janina Totzauer Video, Keramik und Textilien. Ihre Praxis basiert auf intensiver Recherche zu Natur als Wissensquelle sowie zu Bräuchen verschiedener Kulturen, darunter ihre früheren Lebensmittelpunkte Mosambik und Südafrika. Sie untersucht das Verhältnis zwischen Mensch, Tier und Pflanze und kritisiert dabei auch zwischenmenschliche Strukturen. Ihre Arbeiten hinterfragen Konstrukte wie Patriarchat, Imperialismus und Rassismus und entwerfen Visionen alternativer Zukünfte.
Totzauers skulpturale und audiovisuelle Werke wurden international gezeigt, u. a. beim Cinema Galleggiante in Venedig, an Goethe-Instituten in Mosambik und Mexiko, im City Museum Gwangju und im Project Room in Windhoek. Seit 2018 ist sie Co-Direktorin der AlmResidency.
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Janina Totzauer
Brut #18 (aus der Serie "Brut"), 2025
Keramik
11 × 11 × 8 cm
Unikat
850 € netto zzgl. 7 % MwSt
Ausgangspunkt zur Serie „Brut“ ist der in die Zukunft blickende dystopische Roman „Ad Bestias“ von Francesca Sarah Toich, in dem Parasitismus zwischen Spezies thematisiert wird. Die Protagonistin durchlebt eine ungewollte Schwangerschaft als menschlicher Brutkörper für ein weißes Rhinozeros – ein Kampf ums nackte Überleben entbrennt.
Totzauers Ideenwelt greift die politische, feministische Dimension der Kolonialisierung von Körperlichkeit auf. Ausgehend vom Postkolonialismus sezieren die dabei entstehenden Arbeiten Themen wie Fremdartigkeit, Zugehörigkeit und Identität. Die Künstlerin erschafft dabei hybride Wesen, denen menschliche Attribute zugeschrieben werden, während ihr Inneres ein fremdartiges Leben birgt – Zwischenwesen aus Zelle, Ei und Amphibium, Alienembryos frisch aus dem All.
In ihrer künstlerischen Arbeit verbindet Janina Totzauer Video, Keramik und Textilien. Ihre Praxis basiert auf intensiver Recherche zu Natur als Wissensquelle sowie zu Bräuchen verschiedener Kulturen, darunter ihre früheren Lebensmittelpunkte Mosambik und Südafrika. Sie untersucht das Verhältnis zwischen Mensch, Tier und Pflanze und kritisiert dabei auch zwischenmenschliche Strukturen. Ihre Arbeiten hinterfragen Konstrukte wie Patriarchat, Imperialismus und Rassismus und entwerfen Visionen alternativer Zukünfte.
Totzauers skulpturale und audiovisuelle Werke wurden international gezeigt, u. a. beim Cinema Galleggiante in Venedig, an Goethe-Instituten in Mosambik und Mexiko, im City Museum Gwangju und im Project Room in Windhoek. Seit 2018 ist sie Co-Direktorin der AlmResidency.
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Anna Vogel
nuvangniq/Kälte, 2023
Pigment Print auf Aquarellpapier, gerahmt in Ahorn dunkel-anthrazit gebeizt
31,7 × 20,7 × 3 cm
Gerahmt
Auflage 3
2.350 € netto zzgl. 7 % MwSt
200 € Rahmen
Anna Vogel schafft Fotos oder Kombinationen aus Fotografie, Zeichnung und Druck, die sich thematisch mit digitaler Kommunikation, Natur, Geschichte und Biologie befassen. Die Auseinandersetzung mit diesen Themen wird begleitet von einem fantasievollen Spiel mit dem Medium Fotografie, das selbstbewusst die traditionellen Grenzen des Genres überschreitet. Auf kleinem Raum, mit oft prägnanten Mitteln und ohne klar zu zeigen, was genau dargestellt wird, erzielen Vogels Arbeiten eine erstaunliche auratische Wirkung und lösen gleichzeitig Wahrnehmungsirritationen und Zweifel aus. Sie zeigen eine Welt, die im Bereich des Unbestimmten bleibt: Landschaften, die irgendwie vertraut wirken, aber dann doch wieder nicht; Schauplätze, die man irgendwoher kennt, die aber dennoch fremd bleiben und eine melancholische Energie vermitteln, die zwischen Sehnsucht und Unbehagen oszilliert.
Die 1981 in Herdecke geborene Anna Vogel lebt und arbeitet in Düsseldorf. Sie studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Thomas Ruff und Christopher Williams und wurde 2012 zur Meisterschülerin von Andreas Gursky ernannt.
Die Arbeiten von Anna Vogel wurden in den vergangenen Jahren u. a. in namhaften Galerien präsentiert – bei Sperling in München, der Keteleer Gallery in Antwerpen sowie bei Sprüth Magers in Berlin.
Auch in zahlreichen renommierten Institutionen und Ausstellungshäusern wurde Vogels Arbeit ausgestellt. Dazu zählen der Kunstverein Oldenburg, der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf, die Kunsthalle Düsseldorf sowie der Kunstpalast in Düsseldorf. Weitere Stationen waren das Marta Herford in Herford, das Sprengel Museum Hannover, die Sammlung Philara in Düsseldorf und die Langen Foundation in Neuss. International waren ihre Arbeiten unter anderem im Huis Marseille – Museum voor Fotografie in Amsterdam sowie im Musée national d’histoire et d’art (MNHA) in Luxemburg zu sehen. Darüber hinaus wurden ihre Werke in der DZ BANK Kunstsammlung in Frankfurt, im Museum Morsbroich in Leverkusen sowie im Bonner Kunstverein präsentiert.
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Anna Vogel
fly fly blue, 2020
Pigment Print, scratches, gerahmt in Ahorn dunkel-anthrazit gebeizt
30 × 45 cm
Gerahmt
Unikat
3.270 € netto zzgl. 7 % MwSt
250 € Rahmen
Anna Vogel schafft Fotos oder Kombinationen aus Fotografie, Zeichnung und Druck, die sich thematisch mit digitaler Kommunikation, Natur, Geschichte und Biologie befassen. Die Auseinandersetzung mit diesen Themen wird begleitet von einem fantasievollen Spiel mit dem Medium Fotografie, das selbstbewusst die traditionellen Grenzen des Genres überschreitet. Auf kleinem Raum, mit oft prägnanten Mitteln und ohne klar zu zeigen, was genau dargestellt wird, erzielen Vogels Arbeiten eine erstaunliche auratische Wirkung und lösen gleichzeitig Wahrnehmungsirritationen und Zweifel aus. Sie zeigen eine Welt, die im Bereich des Unbestimmten bleibt: Landschaften, die irgendwie vertraut wirken, aber dann doch wieder nicht; Schauplätze, die man irgendwoher kennt, die aber dennoch fremd bleiben und eine melancholische Energie vermitteln, die zwischen Sehnsucht und Unbehagen oszilliert.
Die 1981 in Herdecke geborene Anna Vogel lebt und arbeitet in Düsseldorf. Sie studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Thomas Ruff und Christopher Williams und wurde 2012 zur Meisterschülerin von Andreas Gursky ernannt.
Die Arbeiten von Anna Vogel wurden in den vergangenen Jahren u. a. in namhaften Galerien präsentiert – bei Sperling in München, der Keteleer Gallery in Antwerpen sowie bei Sprüth Magers in Berlin.
Auch in zahlreichen renommierten Institutionen und Ausstellungshäusern wurde Vogels Arbeit ausgestellt. Dazu zählen der Kunstverein Oldenburg, der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf, die Kunsthalle Düsseldorf sowie der Kunstpalast in Düsseldorf. Weitere Stationen waren das Marta Herford in Herford, das Sprengel Museum Hannover, die Sammlung Philara in Düsseldorf und die Langen Foundation in Neuss. International waren ihre Arbeiten unter anderem im Huis Marseille – Museum voor Fotografie in Amsterdam sowie im Musée national d’histoire et d’art (MNHA) in Luxemburg zu sehen. Darüber hinaus wurden ihre Werke in der DZ BANK Kunstsammlung in Frankfurt, im Museum Morsbroich in Leverkusen sowie im Bonner Kunstverein präsentiert.
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Julia Walk
Anemonen, 2025
Tiffany Technick, Glas, Bleifreies Lot, LEDs
15 × 21,5 × 5 cm
Unikat
1.400 € netto zzgl. 7 % MwSt
100 € Material
Julia Walk arbeitet in ihrer künstlerischen Praxis an der Schnittstelle von Körper, Gender und Popkultur. Aus der kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlich konstruierten Normen entstehen vielschichtige Installationen, Performances und Objekte, deren knallig-bunte Ästhetik mit einem artifiziellen Finish die körperlich-organischen Oberflächen kontrastiert. Humor und Zugänglichkeit prägen den feministisch orientierten Diskurs ihrer Arbeiten. Seit 2025 arbeitet Walk zudem mit Glas: Die drei Lampen übertragen Formen und Ornamentik aus der Serie „Slay Girl“ in ein neues, kleineres Format. Die handgefertigten Tiffany-Glasobjekte leuchten und strahlen eine Farbigkeit, Fragilität und Schönheit aus, die im bewussten Kontrast zur thematischen Grundlage von „Slay Girl“ – der female rage – stehen.
Julia Walk ist eine multimedial arbeitende Künstlerin aus München. Ihr Diplom an der Akademie der Bildenden Künste München legte sie 2022 als Meisterschülerin von Prof. Peter Kogler mit Auszeichnung ab. Für ihr künstlerisches Schaffen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Atelierprogramm des BBK Landesverbands Bayern in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (2025), dem Publikumspreis „PERSPEKTIVEN“, dem Förderpreis für junge Kunst des Kunstclub13 e. V. in Zusammenarbeit mit der PLATTFORM (2023) sowie dem Preis der Akademie der Bildenden Künste München aus dem Stipendienfonds (2022). Ihre Arbeiten wurden in einer Vielzahl von Ausstellungen präsentiert; eine jüngere Auswahl umfasst Präsentationen im 229 LAB Space in Paris (2025), im Rahmen von „Various Others“ im Bayerischen Hof (2025) sowie in den Münchner Kammerspielen in Kooperation mit „Der Greif“ (2024). Weitere Stationen waren die Galerie Britta Rettberg (2024), der Espace Louis Vuitton (2024), Die Putte in Neu-Ulm (2024), die Villa Stuck (2022), der Österreichische Skulpturenpark in Graz (2022) sowie die Galerie im Schlosspavillon in Ismaning (2021).
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Julia Walk
Nighty Night, 2025
Tiffany Technick, Glas, Bleifreies Lot, LEDs
15 × 21,5 × 5 cm
Unikat
1.400 € netto zzgl. 7 % MwSt
100 € Material
Julia Walk arbeitet in ihrer künstlerischen Praxis an der Schnittstelle von Körper, Gender und Popkultur. Aus der kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlich konstruierten Normen entstehen vielschichtige Installationen, Performances und Objekte, deren knallig-bunte Ästhetik mit einem artifiziellen Finish die körperlich-organischen Oberflächen kontrastiert. Humor und Zugänglichkeit prägen den feministisch orientierten Diskurs ihrer Arbeiten. Seit 2025 arbeitet Walk zudem mit Glas: Die drei Lampen übertragen Formen und Ornamentik aus der Serie „Slay Girl“ in ein neues, kleineres Format. Die handgefertigten Tiffany-Glasobjekte leuchten und strahlen eine Farbigkeit, Fragilität und Schönheit aus, die im bewussten Kontrast zur thematischen Grundlage von „Slay Girl“ – der female rage – stehen.
Julia Walk ist eine multimedial arbeitende Künstlerin aus München. Ihr Diplom an der Akademie der Bildenden Künste München legte sie 2022 als Meisterschülerin von Prof. Peter Kogler mit Auszeichnung ab. Für ihr künstlerisches Schaffen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Atelierprogramm des BBK Landesverbands Bayern in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (2025), dem Publikumspreis „PERSPEKTIVEN“, dem Förderpreis für junge Kunst des Kunstclub13 e. V. in Zusammenarbeit mit der PLATTFORM (2023) sowie dem Preis der Akademie der Bildenden Künste München aus dem Stipendienfonds (2022). Ihre Arbeiten wurden in einer Vielzahl von Ausstellungen präsentiert; eine jüngere Auswahl umfasst Präsentationen im 229 LAB Space in Paris (2025), im Rahmen von „Various Others“ im Bayerischen Hof (2025) sowie in den Münchner Kammerspielen in Kooperation mit „Der Greif“ (2024). Weitere Stationen waren die Galerie Britta Rettberg (2024), der Espace Louis Vuitton (2024), Die Putte in Neu-Ulm (2024), die Villa Stuck (2022), der Österreichische Skulpturenpark in Graz (2022) sowie die Galerie im Schlosspavillon in Ismaning (2021).
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Julia Walk
Slay, 2025
Tiffany Technick, Glas, Bleifreies Lot, LEDs
15 × 21,5 × 5 cm
Unikat
1.400 € netto zzgl. 7 % MwSt
100 € Material
Julia Walk arbeitet in ihrer künstlerischen Praxis an der Schnittstelle von Körper, Gender und Popkultur. Aus der kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlich konstruierten Normen entstehen vielschichtige Installationen, Performances und Objekte, deren knallig-bunte Ästhetik mit einem artifiziellen Finish die körperlich-organischen Oberflächen kontrastiert. Humor und Zugänglichkeit prägen den feministisch orientierten Diskurs ihrer Arbeiten. Seit 2025 arbeitet Walk zudem mit Glas: Die drei Lampen übertragen Formen und Ornamentik aus der Serie „Slay Girl“ in ein neues, kleineres Format. Die handgefertigten Tiffany-Glasobjekte leuchten und strahlen eine Farbigkeit, Fragilität und Schönheit aus, die im bewussten Kontrast zur thematischen Grundlage von „Slay Girl“ – der female rage – stehen.
Julia Walk ist eine multimedial arbeitende Künstlerin aus München. Ihr Diplom an der Akademie der Bildenden Künste München legte sie 2022 als Meisterschülerin von Prof. Peter Kogler mit Auszeichnung ab. Für ihr künstlerisches Schaffen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Atelierprogramm des BBK Landesverbands Bayern in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (2025), dem Publikumspreis „PERSPEKTIVEN“, dem Förderpreis für junge Kunst des Kunstclub13 e. V. in Zusammenarbeit mit der PLATTFORM (2023) sowie dem Preis der Akademie der Bildenden Künste München aus dem Stipendienfonds (2022). Ihre Arbeiten wurden in einer Vielzahl von Ausstellungen präsentiert; eine jüngere Auswahl umfasst Präsentationen im 229 LAB Space in Paris (2025), im Rahmen von „Various Others“ im Bayerischen Hof (2025) sowie in den Münchner Kammerspielen in Kooperation mit „Der Greif“ (2024). Weitere Stationen waren die Galerie Britta Rettberg (2024), der Espace Louis Vuitton (2024), Die Putte in Neu-Ulm (2024), die Villa Stuck (2022), der Österreichische Skulpturenpark in Graz (2022) sowie die Galerie im Schlosspavillon in Ismaning (2021).
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Marie Madlen Weber
WandbehangC, 2022
Marmor und Stahlrahmen
34,5 × 31 × 25 cm
Unikat
2.600 € netto zzgl. 7 % MwSt
Die Arbeiten aus der Serie „Wandbehang“ zeigen die widersprüchlichen Eigenschaften des Materials Stein. Schweres wird leicht, Hartes wirkt hautähnlich weich, Massivität löst sich auf. Die Skulpturen aus norwegischem Marmor sind zum einen Teil einer Rauminstallation, zum anderen Wandarbeiten, sobald sie aus dem künstlerischen Kreislaufsystem der Installation herausgenommen werden. Innerhalb der Installation nehmen die Steine eine vorübergehende Form an, die einem Wandel unterliegt.
Marie Madlen Webers künstlerischer Ansatz bewegt sich zwischen Dauerhaftem und Vergänglichem. Durch das Verändern und Neuinterpretieren der Werkstoffe hinterfragt sie die vermeintlichen Eigenschaften des Materials ebenso wie die menschliche Sehnsucht nach Beständigkeit.
Marie Madlen Weber (1983) ist eine Bildhauerin aus Süddeutschland. Sie studierte von 2005 bis 2012 an der Akademie der Bildenden Künste in München. Ein Erasmusjahr führte sie an die Universidad de Barcelona. Zu ihren Auszeichnungen zählen das Dr.-Reismüller-Stipendium (Carrara, Italien, 2008) und das Stipendium „Junge Kunst und neue Wege“ des Freistaats Bayern (2022). Künstlerische Residenzen führten sie 2022 in das Kunstkvarteret auf den Lofoten (Norwegen) und 2023 in das Centro Internazionale di Scultura in der Schweiz. Ihre Arbeiten, die sich mit den Themen Heimat und Transformation auseinandersetzen, wurden u. a. in der Galerie der Künstlerinnen München, der Galerie Oberwelt Stuttgart, im Bayerischen Nationalmuseum München und im Glaspalast Augsburg präsentiert.
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Marie Madlen Weber
WandbehangB, 2022
Marmor und Stahlrahmen
50 × 28,5 × 25 cm
Unikat
2.600 € netto zzgl. 7 % MwSt
Die Arbeiten aus der Serie „Wandbehang“ zeigen die widersprüchlichen Eigenschaften des Materials Stein. Schweres wird leicht, Hartes wirkt hautähnlich weich, Massivität löst sich auf. Die Skulpturen aus norwegischem Marmor sind zum einen Teil einer Rauminstallation, zum anderen Wandarbeiten, sobald sie aus dem künstlerischen Kreislaufsystem der Installation herausgenommen werden. Innerhalb der Installation nehmen die Steine eine vorübergehende Form an, die einem Wandel unterliegt.
Marie Madlen Webers künstlerischer Ansatz bewegt sich zwischen Dauerhaftem und Vergänglichem. Durch das Verändern und Neuinterpretieren der Werkstoffe hinterfragt sie die vermeintlichen Eigenschaften des Materials ebenso wie die menschliche Sehnsucht nach Beständigkeit.
Marie Madlen Weber (1983) ist eine Bildhauerin aus Süddeutschland. Sie studierte von 2005 bis 2012 an der Akademie der Bildenden Künste in München. Ein Erasmusjahr führte sie an die Universidad de Barcelona. Zu ihren Auszeichnungen zählen das Dr.-Reismüller-Stipendium (Carrara, Italien, 2008) und das Stipendium „Junge Kunst und neue Wege“ des Freistaats Bayern (2022). Künstlerische Residenzen führten sie 2022 in das Kunstkvarteret auf den Lofoten (Norwegen) und 2023 in das Centro Internazionale di Scultura in der Schweiz. Ihre Arbeiten, die sich mit den Themen Heimat und Transformation auseinandersetzen, wurden u. a. in der Galerie der Künstlerinnen München, der Galerie Oberwelt Stuttgart, im Bayerischen Nationalmuseum München und im Glaspalast Augsburg präsentiert.
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Michael Wegerer
traces of a journey (cyano-gold), 2022
Cyanotypie Siebdruck gefaltet
40 × 30 × 4 cm
Gerahmt
Eda II/II
805,31 € netto zzgl. 7 % MwSt
80 € Rahmen
︎
Michael Wegerer arbeitet mit erweiterten Verfahren der Druckgrafik, skulpturalen Objekten und Installationen. Seine künstlerische Praxis ist tief in der Erforschung grafischer Prozesse und deren räumlicher Erweiterung verwurzelt. Die Spannung zwischen Wiederholung und Einzigartigkeit dient ihm dabei als Metapher für gesellschaftliche und kulturelle Dynamiken. Wegerers Werke befassen sich mit Themen wie Erinnerung, Identität und den poetischen Aspekten alltäglicher, scheinbar banaler Dinge und laden zu einer reflektierten, immersiven Erfahrung ein. Im Wechselspiel von Tradition und Innovation entwickelt er einen feinsinnigen Dialog zwischen Materialität und Wahrnehmung, wobei in seinem Werk zunehmend das Zusammenspiel von Farbe, Form und Raum in den Vordergrund tritt.
Nach dem mit Auszeichnung abgeschlossenen Studium der Bildenden und Medialen Kunst an der Universität für angewandte Kunst Wien (2008) absolvierte Michael Wegerer (*1970) ein Masterstudium in Fine Art Printmaking am Royal College of Art in London. Ergänzend studierte er an der Executive Academy der Wirtschaftsuniversität Wien, wo seine Abschlussarbeit 2025 prämiert wurde. Als Gastdozent lehrte er an internationalen Institutionen, darunter die RMIT University Melbourne, die Charles Darwin University in Alice Springs, die University of Manchester und das Wimbledon College of Arts in London. Arbeitsaufenthalte und Artist-in-Residence-Programme führten ihn u. a. nach Australien, Schweden und Neuseeland. Wegerer ist Vorstandsmitglied des Künstlerhauses in Wien und betreibt ein Atelier für Siebdruck in Wien-Liesing.
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Raphael Weilguni
o.T., 2016
Acryl auf Leinen
30 × 36 cm
Unikat
1.800 € netto zzgl. 7 % MwSt
Die Skulpturen von Raphael Weilguni charakterisieren sich durch ihre deutlich organische Qualität; trotz der Verwendung von Keramik wirken sie flexibel, als wären sie in ständiger Bewegung, als könnten wir sie immer noch modellieren. Seine abstrakten und wilden Skulpturen fordern den Betrachter mit ihrer fließenden Bewegung und markanten labyrinthischen Charakter dazu auf, ihre wechselnden Nuancen und Lichtkontraste zu beobachten, die Richtung ihrer Bewegungen zu erahnen, und ihre zahlreichen Blickwinkel zu entdecken. Mit ihren abstrahierten Formen ergeben sich endlose Assoziationsmöglichkeiten. Ritzungen, Fingerabdrücke und beliebige Pinselstriche betonen ihren dynamischen Charakter. Die Hand des Künstlers ist in jeder seiner Skulpturen spürbar. (Text: courtesy Galerie Rüdiger Schöttle)
Raphael Weilguni (*1989 in Augsburg, Germany) studierte bis zum Jahr 2017 an der Akademie der Bildenden Künste in München, wo er Schüler von Jean-Marc Bustamante und Florian Pumhösl war. Er arbeitet als Bildhauer, Maler und Musiker. In diesem Jahr waren Werke u.a. in der Pinakothek der Moderne in der Ausstellung "EGO. Kunst, Gesellschaft und das Ich" zu sehen und in der Einzelausstellung "Cloud" in der Galerie Rüdiger Schöttle.
Seine Werke befinden sich in vielen renommierten Privatsammlungen, aber auch in öffentlichen Sammlungen, wie der Munich Re Collection oder der Sammlung für zeitgenössische Kunst der Bundesrepublik Deutschland, Bonn.
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Raphael Weilguni
o.T., 2016
Acryl auf Leinen
30 × 36 cm
Unikat
1.800 € netto zzgl. 7 % MwSt
Die Skulpturen von Raphael Weilguni charakterisieren sich durch ihre deutlich organische Qualität; trotz der Verwendung von Keramik wirken sie flexibel, als wären sie in ständiger Bewegung, als könnten wir sie immer noch modellieren. Seine abstrakten und wilden Skulpturen fordern den Betrachter mit ihrer fließenden Bewegung und markanten labyrinthischen Charakter dazu auf, ihre wechselnden Nuancen und Lichtkontraste zu beobachten, die Richtung ihrer Bewegungen zu erahnen, und ihre zahlreichen Blickwinkel zu entdecken. Mit ihren abstrahierten Formen ergeben sich endlose Assoziationsmöglichkeiten. Ritzungen, Fingerabdrücke und beliebige Pinselstriche betonen ihren dynamischen Charakter. Die Hand des Künstlers ist in jeder seiner Skulpturen spürbar. (Text: courtesy Galerie Rüdiger Schöttle)
Raphael Weilguni (*1989 in Augsburg, Germany) studierte bis zum Jahr 2017 an der Akademie der Bildenden Künste in München, wo er Schüler von Jean-Marc Bustamante und Florian Pumhösl war. Er arbeitet als Bildhauer, Maler und Musiker. In diesem Jahr waren Werke u.a. in der Pinakothek der Moderne in der Ausstellung "EGO. Kunst, Gesellschaft und das Ich" zu sehen und in der Einzelausstellung "Cloud" in der Galerie Rüdiger Schöttle.
Seine Werke befinden sich in vielen renommierten Privatsammlungen, aber auch in öffentlichen Sammlungen, wie der Munich Re Collection oder der Sammlung für zeitgenössische Kunst der Bundesrepublik Deutschland, Bonn.
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Raphael Weilguni
not yet titled, 2024/2025
Keramik, glasiert, holzgebrannt
43 × 21 × 23 cm
Unikat
2.800 € netto zzgl. 7 % MwSt
Die Skulpturen von Raphael Weilguni charakterisieren sich durch ihre deutlich organische Qualität; trotz der Verwendung von Keramik wirken sie flexibel, als wären sie in ständiger Bewegung, als könnten wir sie immer noch modellieren. Seine abstrakten und wilden Skulpturen fordern den Betrachter mit ihrer fließenden Bewegung und markanten labyrinthischen Charakter dazu auf, ihre wechselnden Nuancen und Lichtkontraste zu beobachten, die Richtung ihrer Bewegungen zu erahnen, und ihre zahlreichen Blickwinkel zu entdecken. Mit ihren abstrahierten Formen ergeben sich endlose Assoziationsmöglichkeiten. Ritzungen, Fingerabdrücke und beliebige Pinselstriche betonen ihren dynamischen Charakter. Die Hand des Künstlers ist in jeder seiner Skulpturen spürbar. (Text: courtesy Galerie Rüdiger Schöttle)
Raphael Weilguni (*1989 in Augsburg, Germany) studierte bis zum Jahr 2017 an der Akademie der Bildenden Künste in München, wo er Schüler von Jean-Marc Bustamante und Florian Pumhösl war. Er arbeitet als Bildhauer, Maler und Musiker. In diesem Jahr waren Werke u.a. in der Pinakothek der Moderne in der Ausstellung "EGO. Kunst, Gesellschaft und das Ich" zu sehen und in der Einzelausstellung "Cloud" in der Galerie Rüdiger Schöttle.
Seine Werke befinden sich in vielen renommierten Privatsammlungen, aber auch in öffentlichen Sammlungen, wie der Munich Re Collection oder der Sammlung für zeitgenössische Kunst der Bundesrepublik Deutschland, Bonn.
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Josef Zekoff
Enkidu, 2023
Monotypie auf Papier
69 × 49,5 cm
Ungerahmt
Unikat
2.200 € netto zzgl. 7 % MwSt
Josef Zekoff untersucht den Platz des Menschen in der Welt: ganz unmittelbar als nackte, verletzliche Gestalt, als unzugängliche Architekturen oder unscheinbare Gebrauchsgegenstände. Wie „archaische Objekte“ scheinen diese Figuren, Gefäße, Labyrinthe „eher in der Mythologie“ als in der Realität beheimatet zu sein, wodurch ihr vermeintlicher Archaismus abrupt in die Gegenwart kippt: „Hier ist alles innen und es gibt kein Außen. Das Innen wird gefühlt, erahnt, wahrgenommen, das Außen wird berührt und vor allem gesehen“ (Anselm Wagner). Als überlebensgroße Behälter werden Zekoffs Gemälde zu Symbolen der Bewahrung und Erinnerung, als abstrakte Wegesysteme verweisen sie auf die Unsicherheit jeder eindeutigen Positionierung.
Josef Zekoff, 1977 in Wien geboren, ist Maler und Verleger sowie Mitbegründer des Harpune Verlags in Wien. Sein künstlerisches Werk wurde in den vergangenen Jahren vielfach ausgestellt; die folgenden Positionen stellen eine Auswahl seit 2015 dar. Im Jahr 2018 zeigte er Arbeiten in der Sunday-S Gallery in Kopenhagen sowie in der Galerie Sabine Knust in München. Darüber hinaus war er in mehreren Gruppenausstellungen vertreten, darunter „BOXPLAY“ im 8. Salon in Hamburg und „verlassen auf mein Herz“ in der Galerie im Künstlerhaus in Leonberg. Bereits 2017 nahm Zekoff an einer Reihe internationaler Gruppenausstellungen teil, darunter „Lob des Schattens“ bei Marc Straus in New York, „Selvskabt Modvind“ in der Sunday-S Gallery in Kopenhagen, „Rendez-Vous“ in Montreuil, „Back to the Shack“ bei Meliksetian | Briggs in West Hollywood sowie „Visitez Ma Tente“ im Warhus Rittershaus in Köln.
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Josef Zekoff
Untitled - (Gefäss), 2016
Ölpastell auf Papier
75 × 53 cm
Gerahmt
Unikat
2.500 € netto zzgl. 7 % MwSt
250 € Rahmen
Josef Zekoff untersucht den Platz des Menschen in der Welt: ganz unmittelbar als nackte, verletzliche Gestalt, als unzugängliche Architekturen oder unscheinbare Gebrauchsgegenstände. Wie „archaische Objekte“ scheinen diese Figuren, Gefäße, Labyrinthe „eher in der Mythologie“ als in der Realität beheimatet zu sein, wodurch ihr vermeintlicher Archaismus abrupt in die Gegenwart kippt: „Hier ist alles innen und es gibt kein Außen. Das Innen wird gefühlt, erahnt, wahrgenommen, das Außen wird berührt und vor allem gesehen“ (Anselm Wagner). Als überlebensgroße Behälter werden Zekoffs Gemälde zu Symbolen der Bewahrung und Erinnerung, als abstrakte Wegesysteme verweisen sie auf die Unsicherheit jeder eindeutigen Positionierung.
Josef Zekoff, 1977 in Wien geboren, ist Maler und Verleger sowie Mitbegründer des Harpune Verlags in Wien. Sein künstlerisches Werk wurde in den vergangenen Jahren vielfach ausgestellt; die folgenden Positionen stellen eine Auswahl seit 2015 dar. Im Jahr 2018 zeigte er Arbeiten in der Sunday-S Gallery in Kopenhagen sowie in der Galerie Sabine Knust in München. Darüber hinaus war er in mehreren Gruppenausstellungen vertreten, darunter „BOXPLAY“ im 8. Salon in Hamburg und „verlassen auf mein Herz“ in der Galerie im Künstlerhaus in Leonberg. Bereits 2017 nahm Zekoff an einer Reihe internationaler Gruppenausstellungen teil, darunter „Lob des Schattens“ bei Marc Straus in New York, „Selvskabt Modvind“ in der Sunday-S Gallery in Kopenhagen, „Rendez-Vous“ in Montreuil, „Back to the Shack“ bei Meliksetian | Briggs in West Hollywood sowie „Visitez Ma Tente“ im Warhus Rittershaus in Köln.
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Natalie Brehmer
Tongue 11, 2025
Mundgeblasenes Glas, Laufbahn-Abdruck
23,5 × 13 × 8,5
Serie aus Originalen
794,39 € netto zzgl. 7 % MwSt
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Tongue 11 verbindet mundgeblasenes Glas mit dem Abdruck einer Laufbahn: ein fragiles Objekt, das körperliche Anstrengung in eine poetische Form übersetzt und Spur, Material und Bewegung zu einem Echo sportlicher wie persönlicher Grenzerfahrungen verdichtet. Beide Arbeiten stehen exemplarisch für Brehmers Praxis, in der Motive ihres Zyklus „Confronting Careers“ nachhallen: das Aufeinandertreffen von Sport und Kunst, familiären Erwartungen und eigenem Anspruch. Ausgangspunkt bleibt die Geschichte ihres Vaters, Langstreckenläufer bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt, geprägt von technologischen wie gesellschaftlichen Umbrüchen.
Natalie Brehmer ist eine deutsch-polnische Künstlerin, die in Berlin und im Bayerischen Wald lebt. Sie arbeitet mit den Medien Fotografie, Installation und experimentelle Glasarbeiten. Ihre interdisziplinäre Praxis ist geprägt von Studien in Kommunikations- und Urban Design sowie Bildender Kunst an den Akademien in Stuttgart und Nürnberg. 2023 schloss sie als Meisterschülerin bei Prof. Jorinde Voigt und Prof. Ricarda Roggan ab. Brehmer stellte u. a. in der Staatsgalerie Stuttgart, im ZK/U Berlin und im Württembergischen Kunstverein aus. Ihre Arbeit wurde mit zahlreichen Stipendien und Preisen ausgezeichnet, darunter „Junge Kunst und neue Wege“ des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und die „Förderkoje“ der Art Cologne.
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Die angegebenen Bruttopreise gelten für Mitglieder des Kunstvereins bei Abholung der Werke im Kunstverein.
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Die Reservierung von Jahresgaben ist nicht möglich.
Wie erwerbe ich eine Jahresgabe?
Am Eröffnungsabend, dem 13.12.25, stehen die Jahresgaben ausschließlich vor Ort zum Verkauf. Ab dem 14.12.25 (Sendedatum) können sie zudem per Email erworben werden. Bei verbindlichen Kaufanfragen gilt dann die Reihenfolge des Eingangs unter jahresgaben@kunstverein-augsburg.de
Alle Angaben ohne Gewähr. Für eventuell falsche Angaben übernimmt der Kunstverein Augsburg keine Haftung.
Die Ausstellung der Jahresgaben 2025 wird am Samstag, 13.12.25, um 18:00 Uhr mit einer Vernissage im Holbeinhaus eröffnet.
Die Ausstellung läuft vom 13.12.25 bis 25.01.26.
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag: 13:00–17:00 Uhr
Samstag und Sonntag: 11:00–18:00 Uhr
Am 24.12., 31.12. und 1.1. ist die Ausstellung geschlossen.
Verkaufsberatung:
Mittwoch 17.12.25, 17–19 Uhr
Samstag, 20.12.25, 11–13 Uhr (Führung, 12 Uhr)
Sonntag, 21.12.25, 11–16 Uhr (Führung, 12 Uhr)
Freitag, 26.12.25, 11–15 Uhr
Freitag, 09.01.26, 15–17 Uhr
Sonntag, 11.01.26, 11–16 Uhr (Führung, 12 Uhr)
Freitag,16.01.26, 15–17 Uhr
Sonntag, 25.01.26, 13–16 Uhr
Kunstverein Augsburg
im Holbeinhaus, Vorderer Lech 20